Bachelor + Master Publishing
810 Bachelorarbeiten, 531 Masterarbeiten, 10.101 Diplomarbeiten

Anlagestrategien für private Anleger

Anlagestrategien für private Anleger
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Günter Weisser
  • Abgabedatum: August 1998
  • Umfang: 106 Seiten
  • Dateigröße: 5,3 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1137-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1137-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1137-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Weisser, Günter August 1998: Anlagestrategien für private Anleger, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Performancemessung, Anlagemotive, Asset-Allocation-Prozeß, Passives/aktives Portfoliomanagement, Benchmarkwahl

Diplomarbeit von Günter Weisser

Einleitung:

Dem in den letzten Jahren stark gestiegenen Interesse von Privatpersonen an einer effizienten Anlage und Verwaltung ihres Geldvermögens stehen erhebliche Defizite einer strukturierten Vermögensaufteilung und einer an den Anlagebedürfnissen und -zielen ausgerichteten Anlagestrategie gegenüber. Bei vielen Privatanlegern ist bis dato eher das "Spielen mit heißen Anlagetips" verbreitet als eine auf den langfristigen Anlageerfolg ausgerichtete Strategie. Insbesondere dem Risikoaspekt, der bei einer forcierten Wertpapieranlage und durch die in den letzten Jahren gestiegenen Kursvolatilitäten an den Kapitalmärkten an Bedeutung gewinnt, wird dabei in aller Regel von den Privatanlegern nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt und spielt bei den Anlageentscheidungen nur eine untergeordnete Rolle.

Diese Arbeit soll Privatanlegern und Vermögensverwaltern Möglichkeiten einer effektiven Vermögensallokation aufzeigen und Einblicke in das private Portfoliomanagement gewähren.

Gang der Untersuchung:

Ziel der Arbeit ist es, anhand der Anlagemotive und -ziele von Privatanlegern verschiedene Anlegertypen zu eruieren, für diese mit Hilfe des Asset Allocation-Prozesses anlegerspezifische Modellportfolios zu entwickeln sowie zu untersuchen, welche Anlagestrategien für ein privates Portfoliomanagement in praxi geeignet sind.

Hierfür werden zunächst in Kapitel 2 die Motive und Ziele der Privatanleger ausführlich dargestellt. Davon ausgehend wird eine Typologisierung der Anleger in verschiedene Gruppen vorgenommen. In Kapitel 3 werden die Möglichkeiten beschrieben, das Vermögen auf verschiedene Anlagealternativen effizient aufzuteilen, mit dem Schwerpunkt der Aktien- und Rentenanlage. Hierfür wird das Konzept der Asset Allocation verwendet. Dabei wird ausgehend von verschiedenen Restriktionen, denen Privatanleger in ihrer Vermögensdisposition unterliegen, der Asset Allocation-Prozeß ausführlich dargestellt und in Modellportfolios, die auf die verschiedenen Anlegertypen zugeschnitten sind, überführt. Ferner wird untersucht, inwieweit die Anwendung von Benchmarks für Privatanleger sinnvoll ist, und welche Besonderheiten bei ihrer Implementierung zu beachten sind. In Kapitel 4 werden passive, semipassive und aktive Anlagestrategien behandelt, mit denen ein Portfoliomanagement für die zuvor beschriebene statische Vermögensaufteilung im Zeitablauf erfolgen kann. Weiterhin wird der Einfluß der Kapitalmarkteffizienz auf die Wahl der Anlagestrategie untersucht und anschließend die Grenzen und Nutzen der Strategien im Hinblick auf die Umsetzbarkeit für verschiedene Anlegertypen aufgezeigt. Kapitel 5 veranschaulicht, wie die Anlageergebnisse speziell im Bench-markvergleich gemessen werden können. In Kapitel 6 erfolgt abschließend eine Betrachtung der wesentlichen Aspekte der Vermögensanlage für Privatanleger.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Einführung in die Thematik 1
1.2 Ziel und Aufbau der Arbeit 2
2. Erfassung der Anlagemotive und -ziele privater Anleger 3
2.1 Grundkonzept zur Erklärung des Verhaltens privater Anleger 3
2.2 Zentrale Kriterien der Anlageentscheidung 4
2.2.1 Renditeerwartung der Anleger 5
2.2.2 Risikodimension 6
2.2.2.1 Definition 6
2.2.2.2 Risikomaße 7
2.2.2.2.1 Volatilität 7
2.2.2.2.2 Shortfallrisk 8
2.2.2.2.3 Betafaktor 9
2.2.3 Risikoneigung der Anleger 9
2.2.4 Liquiditätsgesichtspunkte 11
2.2.5 Handling des Anlageproduktes 12
2.2.6 Emotionale Dimension 12
2.2.7 Steuerliche Aspekte 13
2.3 Analyse der individuellen Ausgangslage anhand des Lebensphasenkonzepts 13
2.4 Eruierung verschiedener Anlegertypen 14
3. Asset Allocation-Prozeß für Wertpapiere zur Ermittlung des Ausgangsportfolios 16
3.1 Begriffsdefinition 16
3.2 Restriktionen der Anleger und deren Auswirkungen auf die Asset Allocation 17
3.2.1 Anlagementalität 17
3.2.2 Anlagesumme 18
3.2.3 Anlagehorizont 18
3.2.4 Anlage-Know-how 19
3.2.5 Anlageinformationen 20
3.3 Der Asset-Allocation-Prozeß 20
3.3.1 Funktionsweise der Diversifikation 21
3.3.2 Naive Diversifikation 21
3.3.3 Systematische Diversifikation 23
3.3.3.1 Strategische Asset-Allocation 23
3.3.3.1.1 Die Relevanz der strategischen Asset-Allocation für den Anlageerfolg 25
3.3.3.1.2 Der Top-Down-Approach 25
3.3.3.1.3 Die Vorteile einer internationalen Diversifikation 26
3.3.3.1.4 Rendite-/Risikovergleich der Assetklassen Aktien/Renten 28
3.3.3.2 Taktische Asset-Allocation 31
3.3.3.3 Einzeltitelauswahl 32
3.4 Entwicklung von Modellportfolios für verschiedene Anlegertypen 33
3.4.1 Anforderungen an die Portfoliostruktur 33
3.4.2 Konkretisierung der Musterportfolios 34
3.4.2.1 Einflußfaktoren auf die Portfoliostruktur 34
3.4.2.2 Ausgewählte Portfoliostrukturen für verschiedene Anlegertypen 37
3.5 Bestimmung anlegerspezifischer Benchmarks 39
3.5.1 Begriff und Wesen einer Benchmark 39
3.5.2 Anforderungen an eine Benchmark 39
3.5.3 Nutzen und Grenzen von Benchmarks für Privatanleger 40
3.5.4 Wahl einer geeigneten Benchmark 41
4. Ausgewählte Anlagestrategien für verschiedene Anlegertypen 43
4.1 Kapitalmarkteffizienz als Ausgangspunkt für die Strategiewahl 43
4.1.1 Begriff der Kapitalmarkteffizienz 43
4.1.2 Ausprägungen von Markteffizienz 44
4.1.3 Implikationen der Markteffizienz für die Anlagestrategie 45
4.1.3.1 Markteffizienz in Abhängigkeit verschiedener Märkte 45
4.1.3.2 Anomalieeffekte 46
4.1.3.3 Strategien unter der Annahme von Markteffizienz 47
4.1.3.4 Strategien unter der Annahme von Marktineffizienz 47
4.2 Passives Portfoliomanagement 48
4.2.1 Verwendung einer Zufallsstrategie 48
4.2.2 Buy-and-Hold Strategie 48
4.2.3 Indexierungsstrategien 49
4.2.3.1 Full Replication Approach 50
4.2.3.2 Sampling Approach 50
4.2.3.3 Synthetische Approximation 51
4.2.4 Constant-Proportion Strategie 51
4.2.5 Kritische Würdigung der dargestellten Strategien 51
4.3 Semipassives Portfoliomanagement 52
4.3.1 Tilted Funds 52
4.3.2 Core-Strategie 53
4.3.3 Constant-Dollar Plan 53
4.3.4 Laufzeitstrategien 54
4.3.5 Kritische Würdigung der dargestellten Strategien 54
4.4 Aktives Portfoliomanagement 55
4.4.1 Selektionsstrategien 55
4.4.1.1 Stock-picking 55
4.4.1.1.1 Kriterienorientiert 55
4.4.1.1.1.1 Gewinnwachstumsmodell mit growth stocks 56
4.4.1.1.1.2 Value stocks 56
4.4.1.1.1.3 Small-Caps 57
4.4.1.1.1.4 Stock Screening 57
4.4.1.1.1.5 Dividenden-Renditemodell 57
4.4.1.1.1.6 Relative Stärke-Konzept 58
4.4.1.1.1.7 Value Spread-Modell 59
4.4.1.1.2 Verfahrensorientiert 60
4.4.1.2 Branchenrotation 60
4.4.2 Timingstrategien 61
4.4.2.1 Market-Timing 61
4.4.2.2 Anomaliestrategien 62
4.4.3 Konjunkturorientierte Strategien 62
4.4.3.1 Zyklische Strategien 63
4.4.3.2 Antizyklische Strategien 63
4.4.4 Minimum-Varianz Strategie 64
4.4.5 Beta-optimiertes Portfolio 64
4.4.6 Cost-Average Strategie 64
4.4.7 Kritische Würdigung der dargestellten Strategien 65
4.5 Portfolio-Revision 67
5. Performancemessung 68
5.1 Performance-Begriff 68
5.2 Ausgestaltung der Performancemessung 68
5.3 Performancemaße 69
5.3.1 Reward-to-Variability Ratio von Sharpe 69
5.3.2 Reward-to-Variability Ratio von Treynor 70
5.4 Kritische Würdigung 71
6. Fazit 72
Anhang 74
I Ertrags- und Risikoerwartungen für verschiedene Musterportfolios 75
II Risikoanalyse deutscher Aktien 77
III Sampling Approach am Beispiel des Dow Jones EURO STOXX 50 Index 79
IV Informationsquellen für Privatanleger 81
Literaturverzeichnis VIII

Arbeit zitieren:
Weisser, Günter August 1998: Anlagestrategien für private Anleger, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Performancemessung, Anlagemotive, Asset-Allocation-Prozeß, Passives/aktives Portfoliomanagement, Benchmarkwahl

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren