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Angewandtes Wissensmanagement

Grundlagen, Gestaltungsdimensionen, Technologien, Ausblick

Angewandtes Wissensmanagement
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Zauner
  • Abgabedatum: März 2002
  • Umfang: 154 Seiten
  • Dateigröße: 2,0 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6424-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6424-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6424-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Zauner, Markus März 2002: Angewandtes Wissensmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Wissen, Lernen, Balanced Scorecard, Wissenscontrolling, Erfolgsfaktoren

Diplomarbeit von Markus Zauner

Gang der Untersuchung:

Diese Diplomarbeit beschäftigt sich eingangs mit den Grundlagen des Wissensmanagements. Es werden die Grundbegriffe, die Gründe für das gesteigerte Interesse an Wissensmanagement, Aufgaben und Ziele, Wissensmanagement-Ansätze und -Modelle näher behandelt (Kapitel 2, 3, 4, 5, 6). Die Zielsetzung dabei ist, ein Verständnis über und auch für das Thema Wissensmanagement zu schaffen.

Die erfolgreiche Umsetzung der theoretischen Erkenntnisse in die Praxis stellt ein wesentliches Problem im Wissensmanagement dar. Deshalb sollen die für die Einführung und Umsetzung kritischen Erfolgsfaktoren in dieser Arbeit thematisiert werden. Die kritischen Erfolgsfaktorgruppen werden - in Anlehnung an eine vom Fraunhofer IPK durchgeführten Studie, bei der die Erfolgsfaktoren der Umsetzung von Wissensmanagement ermittelt und zu Gruppen zusammengefasst wurden - unter dem Begriff „Gestaltungsdimensionen von Wissensmanagement“ diskutiert (Kapitel 7). Es geht hierbei um die Frage, welche Faktoren bei der Einführung und Umsetzung von Wissensmanagement beachtet werden müssen, damit Wissensmanagement zu einem Erfolg wird.

Ein weiterer Problembereich im Wissensmanagement ist die Messung von Wissen und intellektuellem Kapital. Dieses Problem wird bei der Gestaltungsdimension Wissenscontrolling behandelt. Die Balanced Scorecard wird zunehmend als praxistaugliches Instrument zur strategischen und operativen Steuerung des Unternehmens gesehen. Es stellt sich die Frage, inwieweit die Balanced Scorecard die Steuerung des Unternehmens aus Wissensgesichtspunkten leisten kann. Das Konzept der Balanced Scorecard und deren Zusammenhang mit Wissensmanagement wird im Kapitel 8 beschrieben. Um dem Anwendungsbezug dieser Diplomarbeit gerecht zu werden, wird exemplarisch ein Software-Tool zur Verwirklichung der Balanced Scorecard analysiert (Kapitel 9).

Technologien stellen eine wichtige, wenn oft auch überschätzte, Komponente im Wissensmanagement dar. Die Rolle der IuK-Technologien wird bei den Gestaltungsdimensionen behandelt. Als weitere Schwerpunktsetzung wird die informations- und kommunikationstechnologische Komponente von Wissensmanagement herausgegriffen. Die grundlegenden Technologien, welche sich für Wissensmanagement-Systeme eignen, werden anhand der von Probst/Raub/Romhardt (1999) identifizierten Bausteine des Wissensmanagements klassifiziert und näher erläutert (Kapitel 10). Das Ziel der Arbeit ist es, einen Überblick über die Technologien, welche sich für Wissensmanagement eignen und eingesetzt werden, zu geben.

Abschließend soll Wissensmanagement kritisch betrachtet werden. Die Probleme von Theorie und Praxis dürfen nicht verschwiegen werden. Aber auch Stärken und potentielle zukünftige Entwicklungen sollen angeführt werden (Kapitel 11).

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
1.1 DER MEGA-TREND WISSENSMANAGEMENT 1
1.2 WAS IST WISSENSMANAGEMENT? 1
1.3 INHALTE UND ZIELE DER ARBEIT 2
1.4 ÜBERBLICK 3
2. GRUNDBEGRIFFE 4
2.1 ZEICHEN, DATEN, INFORMATIONEN, WISSEN 4
2.2 WISSENSDEFINITIONEN IM KONTEXT DES WISSENSMANAGEMENTS 8
2.3 WISSENSARTEN 9
2.3.1 Wertschöpfendes und nicht-wertschöpfendes Wissen 10
2.3.2 Implizites versus explizites Wissen 10
2.3.3 Individuelles versus kollektives Wissen 13
2.3.4 Strukturelles Wissen 14
2.4 DATEN-, INFORMATIONS- UND WISSENSMANAGEMENT 15
2.5 ORGANISATIONALES LERNEN UND WISSENSMANAGEMENT 19
2.6 ORGANISATIONAL MEMORY (ORGANISATIONALES GEDÄCHTNIS) 20
2.7 ORGANISATIONAL MEMORY SYSTEMS (WISSENSMANAGEMENT-SYSTEME) 21
3. GRÜNDE FÜR DAS GESTEIGERTE INTERESSE AN WISSENSMANAGEMENT 23
3.1 EMPIRISCHE ZAHLEN 23
3.2 STRUKTURWANDEL ZUR WISSENSGESELLSCHAFT 24
3.3 GLOBALISIERUNG 25
3.4 MODERNE INFORMATIONS- UND KOMMUNIKATIONS-TECHNOLOGIEN 25
3.5 ZUNEHMENDE KOMPLEXITÄT IN DER WISSENSUMWELT 26
3.6 WISSEN ALS PRODUKTIONSFAKTOR 27
3.6.1 Nicht-Rivalität von Wissen 27
3.6.2 Produktionskosten von Wissen 28
3.6.3 Wissen als knappe Ressource? 28
3.7 WISSEN ALS STRATEGISCHER WETTBEWERBSFAKTOR 29
3.7.1 Umweltbezogener Ansatz 29
3.7.2 Ressourcenbasierter Ansatz 30
4. AUFGABEN UND ZIELE VON WISSENSMANAGEMENT 31
4.1 OBERZIELE VON WISSENSMANAGEMENT 31
4.2 UNTERZIELE UND AUFGABENBEREICHE VON WISSENSMANAGEMENT 32
5. WISSENSMANAGEMENT-ANSÄTZE 34
5.1 TECHNOKRATISCHES WISSENSMANAGEMENT VERSUS WISSENSÖKOLOGIE 34
5.2 DOKUMENTENORIENTIERTES VERSUS PERSONENORIENTIERTES WISSENSMANAGEMENT 35
5.3 METAMODELL DES WISSENSMANAGEMENTS 37
6. AUSGEWÄHLTE MODELLE DES WISSENSMANAGEMENTS 41
6.1 REFERENZMODELL WISSENSMANAGEMENT (FRAUNHOFER IPK) 41
6.2 BAUSTEINE DES WISSENSMANAGEMENTS (PROBST/RAUB/ROMHARDT) 43
6.2.1 Durch Aktionsforschung zum Wissensmanagement-Modell 43
6.2.2 Kernprozesse bzw. -bausteine des Wissensmanagements 43
6.2.3 Bausteine zur Realisierung eines Management-Regelkreises 44
6.3 MODELL DER WISSENSSCHAFFUNG (NONAKA/TAKEUCHI) 46
6.3.1 Neue Theorie der Wissensschaffung in Unternehmen 46
6.3.2 Vier Formen der Wissensumwandlung 46
6.3.3 Wissensspirale 47
6.3.4 Voraussetzungen für die Wissensschaffung in Unternehmen 49
7. GESTALTUNGSDIMENSIONEN VON WISSENSMANAGEMENT 51
7.1 VORGEHENSWEISE 51
7.2 GANZHEITLICHES WISSENSMANAGEMENT 52
7.3 DIMENSION IUK-TECHNOLOGIEN 53
7.3.1 Mehrdeutiger Charakter der IuK-Technologien 53
7.3.2 IuK-Technologien bei der Wissensmultiplikation 53
7.3.3 IuK-Technologien bei der Wissensentwicklung 54
7.3.4 Beitrag von IuK-Technologien im Wissensmanagement 54
7.3.5 Grenzen von IuK-Technologien im Wissensmanagement 55
7.3.6 Erfolgsfaktoren für IuK-Technologien im Wissensmanagement 58
7.4 DIMENSION PERSONAL 60
7.4.1 Zentrale Stellung des Menschen bei Wissensmanagement 60
7.4.2 Personalmanagement und Wissensmanagement 61
7.4.2.1 Aufgaben des Personalmanagements 61
7.4.2.2 Weiterbildungsmaßnahmen 61
7.4.2.3 Motivation für Wissensmanagement auf individueller Ebene 62
7.4.2.4 Notwendige Fähigkeiten der Mitarbeiter im Wissensmanagement 64
7.4.3 Ansprüche der Mitarbeiter an Wissensmanagement 65
7.4.4 Ängste von Mitarbeitern bei der Einführung von Wissensmanagement 65
7.5 DIMENSION ORGANISATION 66
7.5.1 Organisationsstruktur 66
7.5.2 Geschäftsprozesse 69
7.5.3 Wissensmanagement-Stellen 71
7.6 DIMENSION UNTERNEHMENSKULTUR 72
7.7 DIMENSION FÜHRUNG 74
7.8 DIMENSION WISSENSCONTROLLING 75
7.8.1 Die Rolle von Zielen bei Wissensmanagement 76
7.8.2 Normative, strategische und operative Wissensziele 76
7.8.3 Probleme bei der Definition von Wissenszielen 77
7.8.4 Intangible Vermögenswerte und intellektuelles Kapital 77
7.8.5 Wissensmessung und -bewertung 79
7.8.6 Probleme bei der Messung von Wissen und intellektuellem Kapital 80
7.8.7 Ansätze zur Messung von Wissen und des intellektuellen Kapitals 82
7.8.7.1 Deduktiv-summarische Ansätze 82
7.8.7.2 Induktiv-analytische Ansätze 82
7.8.7.3 Alternative Messmethode: Befragung der Mitarbeiter 83
8. BALANCED SCORECARD UND WISSENSMANAGEMENT 84
8.1 ZIELE, INNOVATIONEN, CHARAKTERISTIKA DER BALANCED SCORECARD 84
8.2 VIER PERSPEKTIVEN DER BALANCED SCORECARD 86
8.2.1 Überblick 86
8.2.2 Finanzwirtschaftliche Perspektive 88
8.2.3 Kundenperspektive 88
8.2.4 Interne Prozessperspektive 89
8.2.5 Lern- und Entwicklungsperspektive 90
8.3 ZUSAMMENHANG ZWISCHEN DER BALANCED SCORECARD UND WISSENSMANAGEMENT 92
8.3.1 Einordnung der Wissensziele in die Balanced Scorecard 92
8.3.2 Balanced Scorecard zur Steuerung von Wissensmanagement 93
8.3.3 Balanced Scorecard als Instrument des strategischen Lernens 94
9. PRAXISTEIL: SOFTWARE-TOOL ZUR UMSETZUNG DER BSC 96
9.1 MÖGLICHKEITEN VON IT-LÖSUNGEN DER BSC 96
9.2 ROLLE VON SOFTWARE BEI DER BALANCED SCORECARD 96
9.3 AUSWAHL DES SOFTWARE-TOOLS 97
9.4 FUNCTIONAL STANDARDS - ANFORDERUNGEN AN BSC-TOOLS 98
9.5 ANALYSE DES BSC-TOOLS QPR SCORECARD 4.0 99
9.5.1 Balanced Scorecard Design 99
9.5.2 Strategic Education and Communication 101
9.5.3 Business Execution 102
9.5.4 Feedback and Learning 103
9.5.5 Weitere Funktionalitäten 104
9.6 EINSCHÄTZUNG DER BSC-SOFTWARE QPR SCORECARD 4.0 104
10. TECHNOLOGIEN UND WERKZEUGE FÜR DAS WISSENSMANAGEMENT 106
10.1 ANWENDUNGEN DES WISSENS- ODER INFORMATIONSMANAGEMENTS? 106
10.2 NETZWERKTECHNOLOGIE ALS BASIS FÜR WISSENSMANAGEMENT-SYSTEME 108
10.3 INTRANET ALS PLATTFORM FÜR WISSENSMANAGEMENT-SYSTEME 109
10.4 GLIEDERUNG DER TECHNOLOGIEN NACH BAUSTEINEN DES WISSENSMANAGEMENTS 112
10.4.1 Wissensbewahrung - die elektronische Wissensbasis 112
10.4.1.1 Formatierte Datenbanken 113
10.4.1.2 Unformatierte Datenbanken 114
10.4.1.3 Voraussetzungen für eine effektive elektronische Wissensbasis 116
10.4.2 Wissensverteilung 117
10.4.2.1 Computer Supported Cooperative Work (CSCW) 117
10.4.2.2 Verteilung von explizitem Wissen - Pull versus Push 121
10.4.3 Wissensidentifikation 122
10.4.3.1 Volltextsuche und Indexsuche 123
10.4.3.2 Attributbasierte Suche 123
10.4.3.3 Hypertextbasierte Suche 124
10.4.3.4 Datenbankabfrage mit SQL 124
10.4.3.5 Data Warehouse und Online Analytical Processing (OLAP) 124
10.4.3.6 Case Based Reasoning (CBR) 125
10.4.3.7 Werkzeug Wissenskarten 126
10.4.3.8 Werkzeug Glossare und Taxonomien 128
10.4.4 Wissensentwicklung 130
10.4.4.1 Data Mining 130
10.4.4.2 Text Mining 130
10.4.5 Wissensnutzung 131
10.4.6 Wissenserwerb 131
11. AUSBLICK UND KRITISCHE BETRACHTUNG VON WISSENSMANAGEMENT 133
11.1 KRITISCHE BETRACHTUNG VON WISSENSMANAGEMENT 133
11.1.1 Modeerscheinung Wissensmanagement 133
11.1.2 Fehlende empirische Beweise für den Nutzen von Wissensmanagement 133
11.1.3 Problem der erfolgreichen Umsetzung - fehlende Handlungsanleitung 134
11.1.4 Probleme im Zusammenhang mit dem Management-Kreislauf 135
11.2 STÄRKEN UND ENTWICKLUNGSTRENDS VON WISSENSMANAGEMENT 137
12. LITERATURVERZEICHNIS 140
13. INDEX 147

Automatisiert erstellter Textauszug:

Trotz massiver Veränderungen in der Wirtschaftswelt hat sich an der Organisationsstruktur der Unternehmen bislang kaum etwas verändert. Am Prinzip der Hierarchie ist bis heute nicht wirklich gerüttelt worden. Hierarchie bedeutet, dass erstens in einer Organisation ein Unterstellungsverhältnis Oben und Unten definiert ist und zweitens horizontal eine Verteilung der Kompetenzen und Aufgaben vorgenommen wird. Hierarchische Strukturen sind Ergebnis der Arbeitsteilung und eignen sich bis zu einem gewissen Grad hervorragend zur effizienten Nutzung und Verteilung von Wissen (Wissensmultiplikation), da sie die Spezialisierung unterstützen. Darüber hinaus beseitigen sie Unklarheiten und Streitigkeiten über Kompetenzen. Bei der Kombination und Verknüpfung von Wissen über verschiedene Bereiche hinweg hat diese Struktur allerdings ihre Schwächen, weil sie den Wissensfluss begrenzt und sich zu sehr auf die Unternehmensspitze konzentriert. Deshalb besteht die Gefahr, dass trotz Bekenntnissen zur Kundenorientierung, die Orientierung auf die Unternehmensspitze gerichtet ist (Zentralisierung). Die Folgen sind reduzierte Möglichkeiten der Wissensentwicklung. Aufgrund dessen haben sich seit langem zeitlich begrenzte Task Forces und die Projektorganisation gebildet, um die Wissensproduktion flexibler zu gestalten. Tabelle 7 stellt eine wissensbezogene Organisation der traditionellen Unternehmensorganisation gegenüber. Für ein Unternehmen stellt sich nicht die Entweder-Oder-Frage, sondern die pragmatische Kombination unter Berücksichtigung der Unternehmenssituation, denn die herkömmliche Organisation hat Stärken, auf die man in der Regel nicht verzichten will: Radikale Innovation ist top-down-gestützt und wird durch Spezialisierung und aufgrund geringer Abhängigkeiten zwischen den Geschäftseinheiten begünstigt. Die Akquisition von Wissen kann die Wissensbasis schlagartig erweitern. Die Koordination von sehr komplizierten Geschäftstätigkeiten wie z.B. beim Flugzeugbau werden durch hierarchische Strukturen unterstützt. Dagegen weisen ausschließlich wissensentwicklungsbezogene Organisationen einige Schwächen auf: Radikale Innovationen fallen in einem Klima des kontinuierlichen Innovierens schwerer. Fundamental neues Wissen braucht seine Zeit, bis es [...]

Wissensmanagement bedeutet immer auch Wandel und Veränderung. Dieser Wandel führt zu teilweise begründeten Ängsten und Unsicherheit bei den Mitarbeitern. Die grundlegende Skepsis zu diesem Thema äußert sich in Kritik oder Besorgnis. Die ablehnende Haltung geht mit der Angst einher, den Arbeitsplatz durch die Offenlegung des eigenen Wissens zu verlieren, da das Wissen entweder als redundant oder als nicht relevant eingestuft wird. Das eigene Wissen wird von den Mitarbeitern oft als persönliches Kapital bezeichnet. Mit der Explizierung von Wissen fürchten die Mitarbeiter, ihren persönlichen Wettbewerbsvorteil zu verlieren. Letztendlich wird dem Mitarbeiter durch Wissensmanagement mehr Verantwortung, Entscheidungsbefugnis und somit mehr Belastung zugemutet. Es wird aber auch die Möglichkeit gesehen, das Wissen zur größeren persönlichen Zufriedenheit im Unternehmen einbringen zu können. Wissensmanagement kann somit Chance, aber auch Risiko und Mehrbelastung für den Mitarbeiter bedeuten. Diese psychologischen Faktoren, die Wissensmanagement aufwirft, müssen vom Personalmanagement berücksichtigt werden und erfordern Transparenz und klare Festlegung.135 [...]

Umgekehrt stellen auch die Mitarbeiter des Wissensunternehmens Ansprüche an ihr Arbeitsumfeld. Besonders Unternehmen, deren Schwerpunkt in der Wissensentwicklung liegt und somit hochbezahlte Experten beschäftigen, müssen diese Ansprüche erfüllen, um die Mitarbeiter nicht an andere Unternehmen zu verlieren. Solche Experten beanspruchen Autonomie, die für die Wissensentwicklung und Kreativität notwendig ist. Einen weiteren Anspruch stellen sie an den Arbeitsinhalt selbst, der sinnvoll und spannend sein muss. Schließlich darf die persönliche Weiterentwicklung nicht vergessen werden. Den Mitarbeitern muss es möglich sein, ihr eigenes Kompetenz-Portfolio innerhalb des Unternehmens zu erweitern.134 Wissensmanagement soll Probleme, mit denen sich die Individuen im Informationszeitalter auseinandersetzen müssen, lösen helfen. Dazu zählt vor allem die zunehmende Informationsflut, welche den Menschen überfordert und somit die Güte der Entscheidungen beeinflusst. [...]

Arbeit zitieren:
Zauner, Markus März 2002: Angewandtes Wissensmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Wissen, Lernen, Balanced Scorecard, Wissenscontrolling, Erfolgsfaktoren

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