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Angebotserstellung und Produktionsplanung eines Geschäftshauses mit dem Kalkulationsprogamm vom Baurechenzentrum Nürnberg (BRZ)

Angebotserstellung und Produktionsplanung eines Geschäftshauses mit dem Kalkulationsprogamm vom Baurechenzentrum Nürnberg (BRZ)
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michele Rossi
  • Abgabedatum: Januar 2004
  • Umfang: 197 Seiten
  • Dateigröße: 11,8 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (FH) Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7764-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7764-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7764-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rossi, Michele Januar 2004: Angebotserstellung und Produktionsplanung eines Geschäftshauses mit dem Kalkulationsprogamm vom Baurechenzentrum Nürnberg (BRZ), Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Bauzeitenplan, Umsatzplanung, Variantenkalkulation, Checkliste

Diplomarbeit von Michele Rossi

Einleitung:

Eine wirtschaftliche Bauausführung ist auch von einer guten Grundlagenermittlung in der Angebotsphase abhängig. In der Regel findet aber die Angebotserstellung und die Produktionsplanung unter hohem Zeitdruck statt und wird daher oft nur unzureichend genau durchgeführt. Mit Hilfe der heutigen EDV-Programme wäre eine schnelle und genaue Angebotserstellung und Produktionsplanung möglich, wird aber nur selten entsprechend umgesetzt.

In der Diplomarbeit soll am Beispiel eines Geschäftshauses eine Kalkulation und Produktionsplanung mit Hilfe des EDV-Programms BRZ durchgeführt werden. Dabei sollen die Werkzeuge, die das Programm zur Verfügung stellt, genutzt werden. Im Zuge der Umsetzung soll aufgezeigt werden, wie die Werkzeuge sinnvoll und einfach eingesetzt werden können und welche Möglichkeiten der Bewertung und Bearbeitung sich für die Sachbearbeiter in den einzelnen Phasen ergeben.

Die einzelnen Aufgaben sind:

- Beschreibung des Projektes.

- Beschreibung der allgemeinen Vorgehensweise bei der Angebotsbearbeitung und Darstellung der Umsetzung mit Hilfe des Programms BRZ.

- Beschreibung der allgemeinen Vorgehensweisen bei der Produktionsplanung und Darstellung der Umsetzung mit Hilfe des Programms BRZ.

- Bewertung, inwieweit ein EDV-Programm den Arbeitsablauf, die Kalkulation und die Produktionsplanung unterstützen kann.

- Erstellen von Checklisten und Ablaufdiagrammen zur Nutzung des EDV-Programms.

Zusammenfassung:

So ein Programm ist wichtig. Wie bereits erwähnt wird eine solche Software in großen Unternehmen schon täglich eingesetzt und ist für die Größe der Bauprojekte dringend erforderlich, aber wie im eigenen Kapitel auf Seite 105 erwähnt, ist ein solches Programm für mittelständige Unternehmen von größter Bedeutung. Kalkulation, Produktionsplanung, Baustellensteuerung, Kosten, Soll-Ist-Vergleich und vieles mehr kann in einer kleinen Firma von einer Person ausgeführt werden.

Allerdings sollte das Personal geschult werden. Der Verfasser ist Autodidakt, was beweist, dass ein solches Programm von alleine gelernt werden kann. Aber wie bekannt nimmt dieses viel Zeit in Anspruch und eine vollkommene Beherrschung der Software ist nicht garantiert. Mit einer intensiven Schulung in einer Weiterbildungsmaßnahme kann die mögliche Person von geschultem Personal gelehrt werden.

Ziel der Bauindustrie ist eine vollkommene Automatisierung ihres gesamten Bauablaufs. Bis sie die Werte der Fabriken erreicht, wird es noch dauern (oder auch ein unerreichbares Ideal für die Baubranche bleiben), aber ein solches Programm ist ein erster Schritt in der Optimierung der täglichen Arbeit einer Baufirma.

Inhaltsverzeichnis:

1. Danksagung 3
2. Inhaltsverzeichnis 4
3. Abbildungsverzeichnis 6
4. Einführung/Aufgabenstellung 8
5. Zielsetzung 9
6. Andere ähnliche Software 10
7. Beschreibung des Bauprojektes 11
8. Beschreibung der allgemeinen Vorgehensweisen bei der Angebotserstellung und Darstellung der Umsetzung mit Hilfe des Programms BRZ 14
8.1 Original Leistungsverzeichnis 15
8.2 Projekte Verwalten 41
8.3 Projekte wählen 42
8.4 Kalkulationsvoreinstellungen 43
8.4.1 Endsummenkalkulation (Umlagekalk.) 43
8.4.2 Zuschlagskalkulation 43
8.5 Das Menü Stämme 44
8.5.1 Firmen 44
8.5.2 Adressen 45
8.5.3 Artikel 46
8.5.4 Geräte 47
8.5.5 Kostenstellen 47
8.5.6 Zeitwerte 48
8.5.7 Mittellohngruppen 48
8.5.8 Zuschlagsgruppen 49
8.5.9 Artikel-Lieferanten-Verknüpfung 49
8.6 Leistungsverzeichnis 52
8.6.1 Beim Erfassen des LVs gehen Sie folgendermaßen vor 53
8.6.2 LV erfassen/bearbeiten 54
8.7 Angebotskalkulation 55
8.8 Schwerpunkt-Leistungsverzeichnis Projekt 001 58
8.8.1 da dieser Punkt besonders wichtig ist, wird hier bei der Funktionsbeschreibung, der Variantenkalkulation detaillierter vorgegangen 59
8.9 Alternativpositionen 61
8.10 Auftragsübernahme 62
8.11 Programmbeschreibung (Passagen aus Handbuch) 63
8.11.1 Das Menü Anwendung 63
8.11.2 Das Menü Bearbeiten 72
8.11.3 Das Menü „Weiteres“ 73
8.11.4 Das Menü Auswerten 73
8.11.5 Das Menü Stämme 77
8.11.6 Das Menü Extras 78
8.11.7 Das Menü Hilfe 83
9. Erstellen von Checklisten und Ablaufdiagrammen zu Nutzung des EDV-Programms 84
10. Bewertung inwieweit ein EDV-Programm den Arbeitsablauf, die Kalkulation und die Produktionsplanung unterstützen kann 86
10.1 Produktionsplanung 86
10.1.1 Personalbedarfsplanung 86
10.1.2 Umsatzplanung 87
10.2 Allgemeines Zum Programm 89
10.2.1 Das Menü Anwendung 89
10.2.2 Das Menü Auswerten 91
10.2.3 Das Menü Stämme 92
10.2.4 Das Menü Extras 93
10.2.5 Das Menü Hilfe 94
11. Vorgehensweise bei der Produktionsplanung 95
12. Sonstige Programmfragmente 95
12.1 Administrator 96
12.2 Kaufmännische Programme 96
12.2.1 Anforderung an den Einkauf 96
12.2.2 Anlagenbuchhaltung 96
12.2.3 Baubüro 97
12.2.4 Bürgschaftsverwaltung 97
12.2.5 Einkauf 98
12.3 Technische Programme 98
12.3.1 Baustellensteuerung 98
12.3.2 Bauzeitenplan 98
12.3.3 Kalkulation 99
12.3.4 Logomaker 99
12.3.5 Mengenermittlung 99
12.3.6 REB Mengenermittlung 99
12.4 Tools & Zusätze 100
12.4.1 Baulohn 100
12.4.2 Reorganisationsassistent 102
12.4.3 Drawpad 102
12.4.4 Fakturierung 102
13. Anwendung des Programms in Betrieben von 20-25 Gewerblichen 106
14. Verbesserungsvorschläge 108
15. Fazit 109
16. Literaturverzeichnis 110
17. Verwendete Abkürzungen 111
18. Sonstige Hilfsmittel 111
19. Anhang Kalkulation/Ablaufplanung 112

Automatisiert erstellter Textauszug:

wenn das Programm wirklich ausgereizt wird. Einem Praktikanten ist diese Aufgabe durchaus zuzumuten. Der kann sich die Rechnungen über Anschaffungskosten, Reparatur und Leistung raussuchen und eingeben. Dies ist ohne Zweifel der Langwierigste Teil, aber auch der wichtigste. Denn wird diese Arbeit richtig gut gemacht, spart man sich in Zukunft richtig viel Zeit und schließlich ist Zeit bekanntlich Geld. Bei den Angebotskalkulationen braucht man nur noch das gewünschte Gerät oder die gewünschte Leistung zu suchen und einfügen. Diese Daten sind dann einmal im Jahr zu überprüfen, oder auszubessern, zum Beispiel für den Treibstoffverbrauch und Schmiermittel und sonstigen Angaben. Besonderen Vorteil dieses Programmteils ist das man einen guten überblick über die Maschinen hat, man weiß wann die Geräte gewartet werden müssen, oder mit ein paar Tastenbetätigungen weiß man wie viel man für welches Material bezahlt um evtl. neuen Anbietern die das Material günstiger liefern als der alte Lieferant den Zuschlag zu geben. Nachdem die Kalkulation nun zu Ende gebracht wurde, könnte man das Angebot schon wegschicken, aber vorher sollte unbedingt das Schwerpunktleistungsverzeichnis zu Rate gezogen werden. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihr LV getrennt nach "Wichtigkeit" auszugeben, d.h. die OZ’s werden in der Reihenfolge ihres Gesamtpreises angedruckt. Hier ist das LV nach den Grundpreis größten einzelnen Positionen sortiert. Wie Sie unten im Schwerpunktleistungsverzeichnis sehen können, hat das Mauerwerk mit einem Einheitspreis von 70,67 €/qm und einem Grundpreis von fast 78000 €, einen Anteil von 24,51% vom gesamten LV. Die Liste ist sortiert von hohem Prozentsatz nach niedrigem Prozentsatz. Bei der Angebotskalkulation ist das Schwerpunktleistungsverzeichnis, also wichtig, denn man erkennt sofort welche Position es lohnt nochmals zu bearbeiten, um eventuell einen niedrigeres Angebot zu erstellen und womöglich deshalb sich gegen einen Konkurrenten durchzusetzen. Bei unserem Beispiel, wenn es uns gelingt für das Mauerwerk den EP um 1% zu verringern, dann vermindert sich das Angebot um fast 800€. Bei einer weniger schwerwiegenden Position, wäre der Vorteil geringer. [...]

Im Feld „Faktor“ bzw. „Divisor“ wird der jeweilige „Text“ mit diesem Faktor umgerechnet auf die Mengeneinheit des LV. z.B.: 600 qm Betonnage (25 cm stark) „Text“ betonieren, “Lohnst“ 1,45 (h/m³), da wir aber die Mengeneinheit qm haben, müssen wir diesen Wert Umwandeln. Wir haben jetzt Drei Möglichkeiten, Entweder wird der Wert für Lohnstunden direkt umgewandelt auf 0,3625 (h/m²), oder wir behalten den Wert von 1,45 (h/m³) und tragen dafür einen Faktor 0,25 (m) ein, bzw. einen Divisor von 4(m-1) Für Geräte und Subunternehmer wird genau so vorgegangen. Daraufhin errechnet das BRZ-Programm selbständig die Summen und beachtet bereits die Voreinstellungen die getroffen wurden, wie zum Beispiel Mittellohn, Wagnis und Gewinn und Allgemeine Geschäftskosten. Wenn alle Teilleistungen einer Position aufgeführt sind errechnet die Software den Einheitspreis für die Leistung und den daraus folgenden Grundpreis. In der Angebotskalkulation wiederholen sich immer wieder die gleichen Leistungen, Geräte, Materialien oder Subunternehmerleistungen. Deshalb bietet es sich an diese Daten zu speichern und bei Bedarf zu Importieren/Kopieren. Ein gutes Hilfsmittel hierfür ist die Funktion Stämme. Dies wurde schon erläutert, aber um die Wichtigkeit zu demonstrieren, wird hier noch einmal darauf eingegangen. [...]

dieser Diplomarbeit wurde aber die Nummerierung des Leistungsverzeichnisses zum größten Teil übernommen. Wenn das StLB auf dem Rechner installiert ist, lässt sich über ganz einfache Computerhandgriffe die Daten in das BRZ Kopieren, bzw. Importieren. Da dies nicht zur Verfügung stand wurde das Komplette LV von Hand eingetippt. Man braucht nicht zu erwähnen, dass das Importieren/Kopieren bedeutend schneller von statten gehen würde. Dieser Punkt wird später noch einmal etwas intensiver abgehandelt. Die Tabelle ist dann komplett auszufüllen, mit LV-Menge, Mengeneinheit, Positionsart. Die LV-Menge ist aus dem Leistungsverzeichnis zu übernehmen. In der Spalte Mengeneinheiten sind alle üblichen Mengeneinheiten schon eingerichtet, das heißt man braucht nur noch die passende anzuklicken. Bei der Positionsart ebenso. Es wird unterschieden zwischen: • Alternativposition • Umlageposition • Eventualposition • Bedarfsposition • Normalposition • Interne Regie • Regiearbeit • Textposition In Festpreis bzw. Kalkulationseinheitspreis sind die jeweiligen Zahlen einzutragen. [...]

Arbeit zitieren:
Rossi, Michele Januar 2004: Angebotserstellung und Produktionsplanung eines Geschäftshauses mit dem Kalkulationsprogamm vom Baurechenzentrum Nürnberg (BRZ), Hamburg: Diplomica Verlag

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