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Anforderungen an die Unternehmensführung im Zusammenhang mit dem Einsatz integrierter Informationssysteme

Anforderungen an die Unternehmensführung im Zusammenhang mit dem Einsatz integrierter Informationssysteme
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Uz Siller
  • Abgabedatum: Februar 1999
  • Umfang: 104 Seiten
  • Dateigröße: 836,5 KB
  • Note: 2,1
  • Institution / Hochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1618-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1618-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1618-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Siller, Uz Februar 1999: Anforderungen an die Unternehmensführung im Zusammenhang mit dem Einsatz integrierter Informationssysteme, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Organisationsformen, Management, Regeln, Informationssysteme, modulare Organisation

Diplomarbeit von Uz Siller

Gang der Untersuchung:

Die Diplomarbeit gliedert sich in drei Teile. Der erste Teil legt die Grundlagen und führt in die Theorie ein, die zum Verständnis der nachfolgenden Ausführungen benötigt wird. Auf dem Systemansatz aufbauend werden die Veränderungen des unternehmerischen In- und Umsystems, hervorgerufen durch einen wirtschaftlichen Strukturwandel, und deren Auswirkungen auf die Unternehmung dargestellt. Anschließend werden die Konzepte von PORTER vorgestellt und die Bedeutung der Information für die Entscheidungsfindung des Managements und der strategisch bedingte Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnik, sowie die verschiedenen Koordinationsformen (Markt, Hierarchie, strategisches Netz und modulares Unternehmen) und ihre Unterstützung durch die die Transaktionskosten senkende Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) ausgearbeitet.

Im zweiten Teil werden nach einer Definition sowohl die verschiedenen Formen der Integration als auch die Informationssysteme beschrieben, die in Unternehmungen den häufigsten Einsatz finden. Anschließend wird der Trend weg von der starren Hierarchie hin zu neueren Organisationsformen wie Netzwerkunternehmung oder prozeßorientiertes modular aufgebautes Unternehmen aufgezeigt.

Im dritten Teil werden die Anforderungen an das Top-Management im besonderen durch den extensiven Einsatz von Informationssystemen, der sich auch aus ihrer Unterstützung der neuen Organisationsformen ergibt, dargestellt. Die Anforderungen im Bereich der Telekooperation werden gesondert betrachtet und die Möglichkeit des Managements, Regeln zur Organisation einzusetzen und diese zu gestalten, schließen dieses Kapitel ab. Die Arbeit schließt mit einer Schlußbetrachtung und einem Ausblick auf die sich andeutenden Auswirkungen und Einsatzmöglichkeiten des Internets.

Es ist das Ziel dieser Arbeit, aufzuzeigen, wie ein Einsatz integrierter Informationssysteme in Unternehmen neue Organisationsmöglichkeiten eröffnet und dadurch Anforderungen und Herausforderungen an das Management und die Mitarbeiter entstehen läßt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einführung 1
1.1 Motivation der vorliegenden Arbeit 1
1.2 Aufbau der Arbeit 2
2. Grundlagen und Theorie 2
2.1 Der systemtheoretische Ansatz 3
2.2 Veränderungen im In- und Umsystem der Unternehmung und ihre Auswirkungen 4
2.2.1 Wirtschaftlicher Strukturwandel - Anforderung an die Unternehmung 4
2.2.2 Aufgabenspezifisches Umsystem 6
2.2.3 Gestaltungselemente von IKS 7
2.3 Bedeutung der Information für die Unternehmung und das Management 8
2.4 Die strategische Bedeutung von Informations- und Kommunikationssystemen 10
2.4.1 Externe Analyse - Branchenstruktur 10
2.4.2 Interne Analyse - Die Wertkette von PORTER 13
2.4.2.1 Das Konzept der Wertkette 13
2.4.2.2 Die Bedeutung der Informationstechnik in der Wertkette 14
2.5 Unterstützung verschiedener Koordinationsformen - Das Markt-Hierarchie-Paradigma 16
2.5.1 Auswirkung der IKT auf die Transaktionskosten 16
2.5.2 Markt und Hierarchie 19
2.5.3 Strategisches Netz 20
2.5.4 Modulares Unternehmen 21
3. Integrierte Informationssysteme und ihre Auswirkungen auf die Unternehmung 22
3.1 Einordnung von Informationssystemen 22
3.1.1 Definition von Informationssystemen 22
3.1.2 Arten von Informationssystemen 23
3.1.3 Klassifikation nach Integrationsdimension 25
3.1.3.1 Vorbemerkung 25
3.1.3.2 Horizontale und vertikale Integration 26
3.1.3.3 Datenintegration 27
3.1.3.4 Funktionsintegration 28
3.1.3.5 Prozeßintegration, inner- und zwischenbetriebliche Integration 30
3.2 Informationssysteme und ihr Einsatz in der Unternehmung 31
3.2.1 Datenbanksysteme 31
3.2.2 Executive Information Systems (EIS) 33
3.2.3 Expertensysteme 34
3.2.4 Decision Support Systeme 35
3.2.5 Workgroup-Systeme 36
3.3 Neue Organisationsstrategien durch Informationstechnik 38
3.3.1 Ermöglichung von Organisationskonzepten durch das Potential der IT 37
3.3.2 Neue Organisationsformen 41
3.3.2.1 Vorbemerkung 41
3.3.2.2 Hierarchische Organisationsform 41
3.3.2.3 Modulare Organisation 42
3.3.2.4 Strategische Netzwerke 44
3.3.2.5 Virtuelles Unternehmen 45
4. Anforderungen an das Management 47
4.1 Auswirkungen der modularen Organisation 47
4.1.1 Arbeitsorganisation und IT - Autarkie- und Kooperationsmodell 47
4.1.2 Verflachung der Hierarchie 49
4.1.3 Managementanforderungen durch die modulare Organisation 52
4.2 Managementanforderung durch Netzwerkunternehmungen 54
4.2.1 Der Manager als Architekt 54
4.2.2 Bildung von Vertrauen 56
4.3 Managementanforderungen durch die virtuelle Unternehmung 57
4.3.1 Anforderungen an das Partnerunternehmen 57
4.3.2 Anforderungen an das Gesamtmanagement 58
4.4 Standortunabhängigkeit - Telearbeit und Telemanagement 61
4.4.1 Vorbemerkung 61
4.4.2 Formen der Telearbeit 60
4.4.3 Telemanagement 64
4.5 Management und Regeln 66
4.5.1 Arten von Regeln und Ordnungen 66
4.5.2 Eigenschaften von Regeln 68
4.5.3 Regeleinsatz durch das Management 69
5. Schlußbetrachtung und Ausblick 72
Anhang 75
Literaturverzeichnis 78

Automatisiert erstellter Textauszug:

Ein DSS wird wie folgt definiert: „Decision Support Systeme (DSS) oder Entscheidungsunterstützungssysteme (EUS) sind interaktive EDV-gestützte Systeme, die Manager (Entscheidungsträger) mit Modellen, Methoden und problembezogenen Daten in ihrem Entscheidungsprozeß bei der Lösung von Teilaufgaben in eher schlechtstrukturierten Entscheidungssituationen unterstützen“ (Hervorhebungen im Original)162. Die typischen Merkmale sind die Modell- und Methodenorientierung und die situationsspezifische Unterstützung des Benutzers bei semi-strukturierten Problemen. Bei dieser Problemart gibt es noch Algorithmen zu deren Lösung, sie sind aber nicht vollständig routinisierbar und damit programmierbar (wie bei gut strukturierten Problemen) und haben keinen vollständig einmaligen und unvorhersehbaren Charakter (wie bei unstrukturierten Problemen)163. Wichtigste Komponenten164 der DSS sind die Modellbank, wobei Modelle abhängig von Art und Anforderung der Entscheidungsvariablen variieren können und in deterministische und stochastische, statistische und dynamische, lineare und nichtlineare, ein- und mehrkriterielle, scharfe bzw. exakte und unscharfe (fuzzy), optimierende und satisfizierende Modelle unterschieden werden können. Die Methodenbank stellt algorithmische Verfahren, die von statistischen Verfahren bis hin zu linearen und nichtlinearen Optimierungsproblemen reichen, zur Verfügung. Über die Dialogkomponente wird das System je nach Kenntnisstand des Be160 161 [...]

z.B. andere Frames oder Prozeduren zugeordnet werden können160. Als wissensbasiertes System kann man ein XPS in eine Wissensbank, die z.B. die Regeln enthält, und die Problemlösungskomponente, die die Regeln, unabhängig von deren Inhalt, zu logischen Schlußfolgerungen und Ergebnissen verknüpft, einteilen. Weitere Komponenten sind die Erklärungskomponente, die erläutert bzw. beweist, warum das System zu einer spezifischen Lösung gelangt ist. Die Wissenserwerbskomponente wird zur Sammlung des entsprechenden Wissens benötigt, das der Wissensbasis zugänglich gemacht und in bestimmter Form von z.B. Regeln abgespeichert wird. Diese weist auch auf etwaige Widersprüche oder Lücken in der Wissensbasis hin. Die Dialogkomponente ist die Benutzeroberfläche des Systems und ermöglicht die Kommunikation mit dem Benutzer, z.B. durch Fragen an diesen161. [...]

Book werden relevante Berichte wie in einer Datenbank zugänglich vorgehalten, die einen Unternehmensüberblick liefern und Auskunft über den Unternehmenszustand geben. Diese werden vom mittleren Management, z.B. Controlling, generiert. Aber es können auch durch den Benutzer Berichte eigenständig erstellt werden, der dazu auf die unternehmenseigenen operativen Daten oder externe Datenbanken zugreift, wie z.B. Nachrichtendienste, Börsendaten oder Wettbewerberinformation. Es besteht die Möglichkeit eines Analysierens und Untersuchens der erhaltenen Information mit der Drill-Down-Technik, wobei man nach Ursachen von bestimmten Ereignissen durch gezielte Disaggregation von Daten forscht155. Durch Ausnahmeberichte (Exception Reporting) werden frühzeitig Abweichungen von Toleranzgrenzen sichtbar gemacht. Dies erfolgt aus Konzentrationsgründen entlang der kritischen Erfolgsfaktoren156, für die spezifische Soll-Vorgaben definiert werden. Bei Über- / Unterschreitung werden diese farblich markiert hervorgehoben157. Um das EIS in vorhandene IS zu integrieren, stehen Funktionen wie z.B. E-Mail zur in- und externen Kommunikation zur Verfügung. Aus dem Grund der internen Kommunikation und des Informationsaustausches mit nachgeordneten Systemen, werden bei einer Implementierung häufig die internen Datenstrukturen und Benutzeroberflächen normiert und somit ein ganzheitliches IS geschaffen158. [...]

Arbeit zitieren:
Siller, Uz Februar 1999: Anforderungen an die Unternehmensführung im Zusammenhang mit dem Einsatz integrierter Informationssysteme, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
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