Bachelor + Master Publishing
810 Bachelorarbeiten, 531 Masterarbeiten, 10.101 Diplomarbeiten

Anforderungen an die Aufbereitung Digitalen Contents für Ultra-Mobile Geräte

Anforderungen an die Aufbereitung Digitalen Contents für Ultra-Mobile Geräte
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Martin Stenger
  • Abgabedatum: Januar 2003
  • Umfang: 107 Seiten
  • Dateigröße: 1,9 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Universität des Saarlandes Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6908-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6908-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6908-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Stenger, Martin Januar 2003: Anforderungen an die Aufbereitung Digitalen Contents für Ultra-Mobile Geräte, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Mobile Content, M-Content, Aufbereitung, PDA, Handy

Magisterarbeit von Martin Stenger

Zusammenfassung:

Diese Untersuchung befasst sich mit einer vielschichtigen Darstellung der Möglichkeiten, Besonderheiten und technischen Grundlagen der Informationsrepräsentation auf mobilen Endgeräten. Eine Vielzahl von Standards und unterschiedlichen Protokollen, heterogene Umgebungen von Mobilgeräten mit variierender Darstellung und andersartiger Bedienelemente eröffnen vielfältige Möglichkeiten, Wissen durch einen Transformationsprozess dem Nutzer als elektronisch generierte Einheit zugänglich zu machen. In dieser Arbeit wird die uneinheitliche Landschaft der Möglichkeiten dargestellt und stückweise eine Systematik entwickelt, mit deren Hilfe generierte Dokumente auf diesen Endgeräten zu einem informationellen Mehrwert führen. Daneben werden Probleme betrachtet und Hinweise zur Lösung gegeben, um dem Nutzer die besten Darstellungsoptionen zu unterbreiten. Diese Grundlagen führen zu neuen Anforderungen an die Entwicklung von Inhalten für das Medium – dem Mobile Content. Es müssen Richtlinien geschaffen, Eventualitäten herausgearbeitet und dargestellt werden, um eine möglichst valide Aussage darüber treffen zu können, wie aus Daten Wissen entsteht, welches in einem Prozess über eine zu spezifizierende Infrastruktur zum Nutzer gelangt und dort durch einen pragmatischen Charakter zu „Wissen in Aktion“, also zu Information wird.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis i
Abbildungsverzeichnis, Verzeichnis der Tabellen, Anmerkungen iv
Vorwort 1
1. Einleitung 2
1.1 Methodik und Gliederung 2
1.2 Abgrenzung und Terminologie 5
1.3 Zur Problematik der Begriffes des ‚Elektronischen Publizierens’ 10
2. Infrastrukturelle Betrachtungen 12
2.1 Übertragungstechnologien 13
2.1.1 Die ‚Informations-Tankstelle’ 14
2.1.2 Wireless 14
2.1.3 Speicherkarten 18
2.1.4 Hybride 19
2.1.5 Konklusion der Protokolle und Übertragungsmedien 20
3. Gestaltung und Usability 23
3.1 Problemfeld Display – Anforderungen an die Gestaltung 23
3.1.1 Display-Technologien 24
3.1.2 Darstellungsproblematik der Daten 26
3.1.2.1 Graphik/Symbole 26
3.1.2.2 Farbe 27
3.1.2.3 Textstrukturen auf kleinen Anzeigen 28
3.1.3 Navigation im Zeitalter des virtuellen Seitenumblätterns 30
3.1.4 Hypertextuelle Strukturen auf kleinen Displays 31
3.1.5 Linguistisch bedingte Besonderheiten 34
3.1.6 Problematik der Escher-Effekte 39
3.2 Sensoren zur Bestimmung der ‚world of action’ 42
3.3 Systeme und Techniken zur ‚Usability-Verbesserung’ 43
4. Produktion der Inhalte 49
4.1 Anwendungen und Protokolle zur Verbreitung mobil verfügbarer Daten 49
4.3 Editoren und Tools zur Content-Generierung 60
5. Standardisierung der Daten 64
5.1 Mark-up Sprachen 64
5.1.2 SGML als Grundlage von Beschreibungssprachen 65
5.1.3 Die Anwendung HTML als ‚Volkssprache’ 65
5.1.4 XML als de facto Standard 66
5.1.5 Konklusion dieser Beschreibungssprachen 69
5.2 Programmiersprachen zur multimedialen Aufbereitung 70
5.3 Sonderstellung der E-Books 71
6. Abrechnungsverfahren Elektronischer Publikationen und elektronisch generierter Dokumente 74
6.1 Preisgebung 75
6.2 Mehrwertproblematik und politische Anforderungen 76
6.3 Auswahl der Abrechnungsmethoden 76
6.4 Kosteneinsparungen im Vergleich zum traditionellen Printbereich 77
6.5 Resümee zur Auswahl der Abrechnungsverfahren 78
7. Neue Aufgaben der Verleger 80
8. Resümee und zukünftige Entwicklungen 83
Literaturverzeichnis 86

Automatisiert erstellter Textauszug:

Elektronischen Publizierens, wird hierbei eines zu der Zeit noch nicht existenten Dokumentes automatisiert durch einen entsprechenden Kontext gesteuert, sodass an die Publikationskette die Anforderung gegeben ist, die Daten kontextuell zu beschreiben, dass sie mobil genutzt, einen informationellen Mehrwert darstellen können. In dem Bereich des Usability Engineering wird von einem so genannten „Situated Action Behaviour“79 gesprochen, welches den Umstand einer Situation durch adaptieren der Bedienelemente kompensiert. Diese Techniken werden besonders im Umfeld mobiler Geräte gebraucht, um Content zu entwickeln, welcher sich einer bestimmten Situation, der oben bereits erwähnten ‚world of action’, anpasst. Somit unterscheidet sich Mobile Content von einfachen Inhalten. Während ‚Inhalt’ etwas statisches darstellt, muss Content für den mobilen Einsatz ‚Dynamik’ [...]

3.2 Sensoren zur Bestimmung der ‚world of action’ Neben den Richtlinien zur Gestaltung auf Textebene gilt es nun den Content in der Hinsicht aufzubereiten, dass eine Automatisierung der Dokumenterstellung bzgl. des Situationsbezuges ermöglicht wird. Hierzu muss der Begriff des Kontexts eingeführt werden. Er umfasst die Parameter, welche zur Beschreibung der Situation vorhanden sein müssen oder nach dem Leitsatz pars pro toto durch die vorhandenen Messdaten die Situation beschreiben. Diese Daten hängen von den jeweilig eingesetzten Geräten respektive deren Sensorik ab, welche Teile der Umwelt ‚wahrnehmen’ können. Zur Definition eines Kontexts gilt es somit vorab die „world of action“77 zu beschreiben. Es muss festgelegt werden, in welchem Kontext welche Informationen auf einem mobilen Display darzustellen sind. Diese Umwelt wird somit durch Indikatoren abgebildet und es wird dementsprechend ein darauf angepasstes Dokument generiert. Im Gegensatz zu etwas „öffentlich machen“ [...]

um anzuzeigen, dass ein Eingabemodus aktiviert ist. Diese Problematik tritt besonders in der englischen Sprache auf, da der Satzbau oftmals sehr einfache Konstruktionen zulässt. Dies sind einfache Beispiele von Ambivalenz. Eine Mehrdeutigkeit kann sich jedoch auf ganze Satzteile oder aber auch in semantische Bereiche verschieben und angesichts früherer Erfahrungen aus anderen Kontexten den Text falsch verstehen lassen. Eine Lösung hierzu besteht darin, diesen in solcher Weise aufzubauen, dass er nicht aus einzelnen Tickermeldungen besteht, sondern auch in kataphorischer und anaphorischer Weise verknüpft wird, um den Informationsgehalt zu festigen respektive die Aussage zu präzisieren. Es kann folgende Richtlinie gegeben werden: je genauer eine Aussage in Bezug auf sprachliche Mittel formuliert wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von einem Nutzer verstanden wird. Jedoch ist ein Grundsatz aus dem Bereich der technischen Dokumentationserstellung zu entlehnen, der heißt, „[...] dass man die Dinge so einfach wie möglich machen sollte – aber nicht einfacher.“74 Als linguistische Richtlinien zur Erstellung von Texten zum Einsatz in mobilen Geräten kann festgemacht werden, dass metaphorische Aussagen sowie Umschreibungen und Stilmittel nur mit Bedacht, d.h. in Bezugnahme auf die vorig beschriebene Problematik, einzusetzen sind, um die Möglichkeit einer Ambivalenz zu verringern. Des Weiteren sind sprachliche Formen auszuwählen, die der Nutzer kennt, was durch eine Profilerstellung möglich wäre. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass ein System nur durch ein vorhergehendes Interview zur Spezifizierung der sprachlichen Kompetenz eines Nutzers dieses auch bewerkstelligen kann. Es wäre denkbar, dass angesichts der bestehenden Datenbanken, wie z.B. The Bank of English, welche Angaben über die Häufigkeit der Verwendung von Wörtern enthalten75 , die vom Nutzer gebräuchlichen Wörter (z.B. in einer SMS) mit der Datenbank verglichen werden und angesichts dieser Daten ein Profil erstellt wird, um so Rückschlüsse auf den Bildungsstand des Nutzers ziehen zu können. Somit kann hinsichtlich dieser Information ein angepasstes Dokument generie rt werden. Technisch gesehen ist etwas derartiges nur schwer realisierbar, da einerseits hohe Anforderungen an die Prozessorleistung gestellt werden und andererseits lizenzrechtliche Probleme mit den bestehenden Datenbankanbietern gelöst werden [...]

Arbeit zitieren:
Stenger, Martin Januar 2003: Anforderungen an die Aufbereitung Digitalen Contents für Ultra-Mobile Geräte, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Mobile Content, M-Content, Aufbereitung, PDA, Handy

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren