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Anfertigung eines Seminars mit dem Thema 'Umsatzsteuer - eine Einführung mit OH-Schaubildern'

Anfertigung eines Seminars mit dem Thema 'Umsatzsteuer - eine Einführung mit OH-Schaubildern'
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Dirk Händler
  • Abgabedatum: März 2005
  • Umfang: 285 Seiten
  • Dateigröße: 2,2 MB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Offenburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-9580-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-9580-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-9580-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Händler, Dirk März 2005: Anfertigung eines Seminars mit dem Thema 'Umsatzsteuer - eine Einführung mit OH-Schaubildern', Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Umsätze, Wirtschaftsdidaktik, Besteuerung, Vorsteuerabzug, Steuerrecht

Diplomarbeit von Dirk Händler

Einleitung:

Das Umsatzsteuerrecht befindet sich auch weiterhin in einer stürmischen Entwicklung: So wohl im Zuge der Reformen durch die Bundesregierung, als auch im Zuge der Harmonisierung des Umsatzsteuerrechts in der EU.

Diese Diplomarbeit wurde auf Basis des Umsatzsteuergesetzes, der Umsatzsteuer-Durchführungsverordnung und der Umsatzsteuer-Richtlinien mit Stand zum 1.Januar 2004 erstellt. Da es jedoch zum 1.Januar 2005 erhebliche Änderungen im Bereich des Umsatzsteuerrechts gegeben hat, insbesondere durch Verabschiedung der Umsatzsteuer-Richtlinien 2005, wurde eine Modifizierung auf einen Stand zum 1. Januar 2005 vorgenommen.

Diese Diplomarbeit ist als Seminargrundlage für ein Seminar zur Einführung in das deutsche Umsatzsteuerrecht aufgebaut. In dieser Arbeit wurde das deutsche Umsatzsteuergesetz mit Schnittstellen zu den Richtlinien, Verordnungen und anderen Gesetzen in Schaubildern visualisiert. Ziel dieser Arbeit ist es, die abstrakten Paragraphen aus dem Textformat in ein wesentlich verständlicheres und übersichtliches Schaubildformat zu transformieren und dabei den Seminarteilnehmer oder Leser in sachlogischen Zusammenhängen in das Umsatzsteuerrecht, mit dessen Rechten und Pflichten, hineinzuführen. Die Zielgruppe dieses Seminars sind insbesondere selbstständige Unternehmer und alle Personen die sich mit der Systematik des Umsatzsteuerrechts befassen wollen. Die Schaubilder sind auf eine Präsentation mit einem Overheadprojektor (Tageslichtprojektor) ausgelegt und im Format DIN A4 gehalten, auch wurde bewusst auf eine farbliche Ausgestaltung verzichtet, um eine verlustfreie Übersichtlichkeit beim Ausdruck mit einem Schwarz/Weiß-Laserdrucker zu gewährleisten.

Diese Arbeit besteht aus einem Seminarteil und einem Dozententeil. Als Basis hat sie die Systematik des „Lückentextes“, das heißt, der Seminarteilnehmer bekommt den unvollständig ausgefüllten Seminarteil, den er dann im Laufe des Seminars und mit Hilfe der Präsentation des Referenten selbst ausfüllt. Der Referent hat stattdessen den vollständig ausgefüllten Dozententeil als Präsentationsgrundlage mit dem er das deutsche Umsatzsteuerrecht vermittelt.

Diese Seminar hat es zum Ziel, den Teilnehmer sukzessive in die Materie der Umsatzbesteuerung heran- und einzuführen. Inhaltlich wurde bewusst auf exemplarische Spezialfälle des Umsatzsteuerrechts verzichtet um den Schwerpunkt auf die wesentlichen und am häufigsten vorkommenden Prozesse der Umsatzbesteuerung zu legen.

Gang der Untersuchung:

Im Ersten Kapitel wird der Teilnehmer an das Umsatzsteuerrecht herangeführt, sowie die Steuerhoheiten, die Rechtsgrundlage und die Zuständigkeiten erörtert.

Im Zweiten Kapitel werden die wichtigsten, im Umsatzsteuergesetz verwendeten Begriffe, sowie die Steuersystematik abgegrenzt und erörtert. Insbesondere wird in diesem Kapitel geklärt, wer Steuerpflichtiger ist und was eine umsatzsteuerlich korrekte Rechnung alles beinhalten muss.

Im Folgenden dritten Kapitel werden die im Umsatzsteuergesetz verwendeten territorialen Begriffe, wie Inland, Ausland, Gemeinschaftsgebiet etc. definiert und voneinander abgegrenzt. Auch der Gegenstand, die Umsätze, genauer betrachtet und abgegrenzt, welche Umsätze der Umsatzsteuer unterliegen und welche nicht. Es wird ebenfalls definiert, welches die eigentliche Bemessungsgrundlage für die Umsatzsteuer ist.

Im Vierten Kapitel wird die Umsatzsteuer im europäischen Binnenmarkt behandelt. Insbesondere der innergemeinschaftliche Warenverkehr mit Lieferschwellen und Erwerbsschwellen etc. erörtert. Auch wird ein genaueres Augenmerk auf die Umsatzsteueridentifikationsnummer in Verbindung mit dem Gemeinschaftsgebiet gelegt, sowie die Meldepflichten im Zusammenhang mit dem innergemeinschaftlichen Warenverkehr.

Im vorletzten Fünften Kapitel werden die Umsatzsteuervoranmeldung und deren Prozesse genauer betrachtet, auch wird die Entstehung der Steuer und der abzuführenden Zahllast erörtert. Ebenso wird auf die Vorsteuer und dem Vorsteuerabzug genauer eingegangen.

Im letzten Sechsten Kapitel werden die Bußgeldvorschriften in Verbindung mit Ordnungswidrigkeiten und Straftaten im Umsatzsteuerrecht genauer betrachtet und erörtert, wie Ordnungswidrigkeiten und Straftaten Zustande kommen.

Dieses Seminar behandelt das Umsatzsteuerrecht grundsätzlich erschöpfend und mit einer, aus unternehmerischer Sicht, wesentlichen Tiefe, auch in Bezug auf die Umsatzsteuer im europäischen Binnenmarkt.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINFÜHRUNG IN DIE UMSATZSTEUER 2
1.1 CHARAKTERISIERUNG DER UMSATZSTEUER 3
1.2 STEUERHOHEIT 4
1.3 RECHTSGRUNDLAGE DER UMSATZSTEUER 5
1.4 ZUSTÄNDIGKEITEN 6
1.4.1 Sachliche Zuständigkeiten 7
1.4.2 örtliche Zuständigkeiten 8
1.4.3 Zentrale Zuständigkeit für ausländische Unternehmer 9
2. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN 11
2.1 DAS SYSTEM DER UMSATZSTEUER 12
2.2 TERRITORIALE BEGRIFFSBESTIMMUNG 13
2.2.1 Globaler Wirtschaftsraum 14
2.2.2 Gemeinschaftsgebiet 15
2.2.3 Inland 16
2.2.4 Ausland 17
2.2.5 übriges Gemeinschaftsgebiet 18
2.2.6 Drittlandsgebiet 20
2.2.7 grenzüberschreitende Umsätze 21
2.3 BEGRIFFSBESTIMMUNG UNTERNEHMER 22
2.3.1 Unternehmerfähigkeit 23
2.3.2 Unternehmer 24
2.3.3 Unternehmen 26
2.3.4 Kleinunternehmer 27
2.4 BEGRIFFSBESTIMMUNG RECHNUNG 28
2.4.1 Rechnung 29
2.4.2 Kleinstbetragsrechnungen 31
2.4.3 Fahrausweise als Rechnungen 32
2.4.4 Rechnungsstellung 33
2.4.5 Steuerausweis 34
3. STEUERGEGENSTAND UMSÄTZE 35
3.1 STEUERBARE STEUERPFLICHTIGE UMSÄTZE 36
3.1.1 steuerbare Leistungen 37
3.1.1.1 steuerbare Leistungen gegen Entgelt 38
3.1.1.2 Werklieferung und Werkleistung 41
3.1.1.3 Ort der Leistung 42
3.1.2 steuerbare unentgeltliche Leistungen 47
3.1.3 Einfuhren 48
3.1.4 innergemeinschaftlicher Erwerb 49
3.2 STEUERBARE STEUERFREIE UMSÄTZE 52
3.2.1 Ausfuhren 53
3.2.2 Lohnveredelung an Gegenständen der Ausfuhr 54
3.2.3 innergemeinschaftliche Lieferung 55
3.2.4 Umsätze für die Seeschiffahrt und Luftfahrt 56
3.2.5 steuerfrei Umsätze, die den Vorsteuerabzug ausschließen 57
3.3 NICHTSTEUERBARE LEISTUNGEN 59
3.4 BEMESSUNGSGRUNDLAGE DER UMSÄTZE 60
3.4.1 Bemessungsgrundlage für entgeltliche Leistungen 62
3.4.2 Bemessungsgrundlage für Einfuhren 64
3.4.3 Bemessungsgrundlage für unentgeltliche Leistungen 65
3.4.4 Bemessungsgrundlage für entgeltliche Leistungen – Differenzbesteuerung 68
3.4.5 Änderung der Bemessungsgrundlage 70
3.4.6 Steuerschuldner 72
3.4.7 Leistungsempfänger als Steuerschuldner 73
4. DIE UMSATZSTEUER IM EUROPÄISCHEN BINNENMARKT 74
4.1 PRINZIPIEN INNERHALB DES EUROPÄISCHEN BINNENMARKTES 75
4.2 INNERGEMEINSCHAFTLICHER WARENVERKEHR 76
4.2.1 innergemeinschaftlicher Erwerb 77
4.2.2 Ort des innergemeinschaftlichen Erwerbes 79
4.2.3 innergemeinschaftliche Lieferung 80
4.2.4 Ort der innergemeinschaftlichen Lieferung 81
4.2.5 innergemeinschaftliche Güterbeförderung 82
4.2.6 Fernverkäufe und Versandhandel 83
4.2.7 Die Erwerbsschwelle 85
4.2.8 Die Erwerbsschwellen im Gemeinschaftsgebiet 86
4.2.9 Die Lieferschwelle 87
4.2.10 Die Lieferschwellen im Gemeinschaftsgebiet 88
4.2.11 Kettengeschäft 89
4.2.12 innergemeinschaftliche Dreiecksgeschäfte 91
4.2.13 Umsatzsteuersätze der EU-Mitgliedstaaten 93
4.3 UMSATZSTEUER – IDENTIFIKATIONSNUMMER 95
4.3.1 Antragssteller 96
4.3.2 Beantragung 97
4.3.3 Organgesellschaften 98
4.3.4 ausländische Unternehmer und Fiskalvertreter 99
4.3.5 Gültigkeit 100
4.3.6 Ust-IdNr. der EU-Mitgliedsstaaten 101
4.4 ZUSAMMENFASSENDE MELDUNG 103
4.5 FISKALVERTRETUNG 105
4.6 AUFZEICHNUNGSPFLICHTEN 106
5. DURCHFÜHRUNG DER BESTEUERUNG 107
5.1 UST-VORANMELDUNG UND UST-ERKLÄRUNG 109
5.1.1 Ust - Voranmeldung 110
5.1.2 Vorauszahlung 111
5.1.3 Fristverlängerung 112
5.1.4 USt-Erklärung 113
5.2 ENTSTEHUNG DER STEUER 114
5.3 STEUERSÄTZE 115
5.3.1 ermäßigter Steuersatz 116
5.3.2 Durchschnittsätze für land- und forstwirtschaftliche Betriebe 117
5.4 VORSTEUER 119
5.4.1 Berechtigung zum Vorsteuerabzug 120
5.4.2 abziehbare Vorsteuerbeträge 121
5.4.3 Vorsteuerabzug in besonderen Fällen 123
5.4.4 Vorsteuerabzug nach Durchschnittssätzen 124
5.4.5 nicht abziehbare Vorsteuerbeträge 128
5.4.6 Aufteilung der Vorsteuerbeträge 129
5.4.7 Berichtigung des Vorsteuerabzugs 130
5.4.8 Trennung der Entgelte 132
5.4.8.1 Trennung der Entgelte nach tatsächlichen und üblichen Aufschlägen 133
5.4.8.2 Trennung der Entgelte nach gewogenen Durchschnittssätzen 134
5.4.8.3 Trennung der Entgelte nach tatsächlichen Verkaufsentgelten der Filialen 137
6. BUßGELDVORSCHRIFTEN 138
II Abschnitt 2 enthält in gleicher Reihenfolge die jeweiligen Folien für Dozenten. 139-288
Bei Interesse senden wir Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich die Einleitung und einige Seiten der Studie als Textprobe zu.

Bitte fordern Sie die Unterlagen unter agentur@diplom.de, per Fax unter 040-655 99 222 oder telefonisch unter 040-655 99 20 an.

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Umsätze im Geld- und Kapitalverkehr und die Umsätze von Wertpapieren (ausgenommen die Verwahrung und Verwaltung). Die Umsätze, die unter das Grunderwerbsteuergesetz fallen. Die Leistungen aufgrund eines Versicherungsverhältnisses im Sinne des Versicherungsgesetz (bspw. Zahlung der Versicherungsbeiträge). Die Umsätze aus der Tätigkeit als Bausparkassenvertreter, Versicherungsvertreter und Versicherungsmakler. Die Vermietung und Verpachtung von Grundstücken mit Ausnahme der kurzfristigen Vermietung (bspw. Beherbergung von Fremden im Hotelgewerbe) Die Umsätze aus der Tätigkeit als Arzt, Zahnarzt, Heilpraktiker oder Krankengymnast. Die Umsätze der Blinden, die nicht mehr als zwei Arbeitnehmer beschäftigen. Die Leistungen des Deutschen Jugendherbergswerkes. Die ehrenamtliche Tätigkeit. Umsätze nach §4 Nr.28 UStG Steuerfrei ist sowohl die entgeltliche Lieferung nach §1 Abs.1 UStG als auch die unentgeltliche Lieferung von Gegenständen nach §3 Abs.1b UStG, wenn: Für die gelieferten oder entnommenen Gegenstände der Vorsteuerabzug nach § 15 Abs.1a Nr.1 UStG ausgeschlossen ist [...]

Die Lieferungen, Umbauten, Instandsetzungen, Wartung, Vercharterungen und Vermietung von Wasserfahrzeugen für die Seeschiffahrt, die dem Erwerb durch die Seeschiffahrt oder der Rettung Schiffbrüchiger zu dienen bestimmt sind. Die Lieferungen, Instandsetzungen, Wartungen und Vermietungen von Gegenständen, die zur Ausrüstung der obig benannten Wasserfahrzeuge bestimmt sind. Die Lieferung von Gegenständen, die zur Versorgung der obigen Wasserfahrzeuge bestimmt sind. Nicht befreit sind Lieferungen von Bordproviant zur Versorgung von Wasserfahrzeugen der Küstenfischerei. Die Lieferungen von Gegenständen, die zur Versorgung von Kriegsschiffen auf Fahrten bestimmt sind, bei denen ein Hafen oder ein Ankerplatz im Ausland und außerhalb des Küstengebiets im Sinne des Zollrechts angelaufen werden soll. [...]

Eine Rechnung kann nach §31 Abs.1 UStDV aus mehreren Dokumenten bestehen, aus denen sich die geforderten Angaben insgesamt ergeben. In einem dieser Dokumente sind das Entgelt und der darauf entfallende Steuerbetrag jeweils zusammengefaßt anzugeben und alle anderen Dokumente zu bezeichnen, aus denen sich die übrigen Angaben ergeben. Die Angaben müssen leicht und eindeutig nachprüfbar sein. Es ist für die Namen und Anschriften des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers ausreichend, wenn sich auf Grund der in die Rechnung aufgenommenen Bezeichnungen der Name und die Anschrift sowohl des leistenden Unternehmers als auch des Leistungsempfängers eindeutig feststellen lassen. Für die Namen und Anschriften des leistenden Unternehmers und des Leistungsempfängers, sowie für die Art und Menge der Güter können Abkürzungen, Buchstaben, Zahlen oder Symbole verwendet werden, wenn ihre Bedeutung in der Rechnung oder in anderen Unterlagen eindeutig festgelegt ist. Die erforderlichen anderen Unterlagen müssen sowohl beim Aussteller als auch beim Empfänger der Rechnung vorhanden sein. Als Zeitpunkt der Lieferung oder sonstigen Leistung kann der Kalendermonat angegeben werden, in dem die Leistung ausgeführt wird. [...]

Arbeit zitieren:
Händler, Dirk März 2005: Anfertigung eines Seminars mit dem Thema 'Umsatzsteuer - eine Einführung mit OH-Schaubildern', Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Umsätze, Wirtschaftsdidaktik, Besteuerung, Vorsteuerabzug, Steuerrecht

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