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Analyse eines aktiven Beschwerdemanagements am Beispiel der Stadt Geldern

Analyse eines aktiven Beschwerdemanagements am Beispiel der Stadt Geldern
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Markus Hillmann
  • Abgabedatum: Februar 2003
  • Umfang: 321 Seiten
  • Dateigröße: 2,0 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Dortmund Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6503-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6503-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6503-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hillmann, Markus Februar 2003: Analyse eines aktiven Beschwerdemanagements am Beispiel der Stadt Geldern, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Beschwerdemanagement, Kundenbefragung, Mitarbeiterbefragung, Kommunal, Kommune

Diplomarbeit von Markus Hillmann

Zusammenfassung:

Ziel dieser Arbeit ist es, ein bereits existierendes aktives Beschwerdemanagement einer Überprüfung zu unterziehen. Kontrolliert bzw. untersucht werden die Aufgaben des Beschwerdemanagements im Hinblick auf bestehende Optimierungspotentiale. Die Untersuchung erfolgt auf der Grundlage zweier empirischer Erhebungen, die der Verfasser dieser Arbeit als Mitarbeiter des aktiven Beschwerdemanagement bei der Stadt Geldern durchgeführt hat. Es handelt sich hierbei um eine Umfrage des aktiven Beschwerdemanagements zur Kundenzufriedenheit sowie um eine Mitarbeiterbefragung zum Thema „Umgang mit Beschwerden“.

Gang der Untersuchung:

Zu Beginn widmet sich das 2. Kapitel der Darstellung des der Untersuchung zu Grunde liegenden Beschwerdemanagement-Systems der Stadt Geldern anhand einer kurzen Historie, den Rahmenbedingungen und der entsprechenden Daten aus der Statistik des Gelderner Beschwerdemanagements. Es werden Erläuterungen zu verschiedenen Grundbegriffen, die dem Verständnis des Gelderner Beschwerdemanagements entsprechen, gegeben.

Die Arbeit untersucht schwerpunktmäßig nur die Aufgaben des aktiven Beschwerdemanagements, bei denen aufgrund der Ergebnisse der Kunden- bzw. Mitarbeiterbefragung aus der Sicht des Beschwerdemanagements ein Handlungsbedarf erkennbar ist.

Kapitel 3 befasst sich mit dem Ergebnissen der Kunden- und Mitarbeiterbefragung und versucht anhand dieser mögliche Handlungsfelder für die Optimierung des aktiven Beschwerdemanagements herauszustellen.

Im 4. Kapitel werden dann die erkannten Handlungsfelder den Aufgaben des aktiven Beschwerdemanagements zugeordnet und es werden Lösungsvorschläge zur Optimierung entwickelt.

Kapitel 5 gibt einen Ausblick auf die mögliche Zukunft des aktiven Beschwerdemanagements bei der Stadt Geldern.

Inhaltsverzeichnis:

INHALTSVERZEICHNIS II
ABBILDUNGSVERZEICHNIS IV
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS IX
1. EINLEITUNG 1
1.1 PROBLEMSTELLUNG 1
1.2 ZIELSETZUNG, AUFBAU UND SCHWERPUNKTE DER ARBEIT 2
2. DARSTELLUNG DES AKTIVEN BESCHWERDEMANAGEMENTS DER STADT GELDERN 4
2.1 HISTORIE
2.2 ZIELE UND AUFGABEN DES AKTIVEN BESCHWERDEMANAGEMENTS 5
2.3 RAHMENBEDINGUNGEN 7
2.3.1 Organisation der Stadt Geldern und organisatorische Einbindung des aktiven Beschwerdemanagements 7
2.3.2 Ausstattung 10
2.3.2.1 Personelle Ausstattung 10
2.3.2.2 Technische Ausstattung 10
2.4 BEGRIFFLICHE GRUNDLAGEN 11
2.4.1 Der Beschwerdebegriff 11
2.4.2 Der Kundenbegriff 16
2.5 BESCHWERDESTATISTIK 19
2.5.1 Beschwerdezahlen und Schwerpunkte 19
3. MÖGLICHE HANDLUNGSFELDER ZUR OPTIMIERUNG DES BESCHWERDEMANAGEMENTS AUS EXTERNER UND INTERNER SICHT 30
3.1 HANDLUNGSFELDER AUS EXTERNER SICHT AUF DER GRUNDLAGE EINER UMFRAGE ZUR BESCHWERDEZUFRIEDENHEIT 31
3.1.1 Beschwerdeerwartung und Beschwerdeergebnis 33
3.1.2 Der Eindruck der Kunden von der Reaktion des Beschwerdemanagements 35
3.1.3 Zufriedenheit mit der Dauer der Beschwerdebearbeitung 38
3.1.4 Gesamtbeschwerdezufriedenheit 39
3.1.5 Zusammenfassung der Kernaussagen aus Kapitel 3.1 39
3.2 HANDLUNGSFELDER AUS INTERNER SICHT AUF DER GRUNDLAGE EINER MITARBEITERBEFRAGUNG 40
3.2.1 Absicht der Untersuchung 40
3.2.2 Methodik der Datenerhebung und Ablauf der Befragung 41
3.2.3 Stichprobe und Rücklauf 41
3.2.4 Datenanalyse 42
3.2.5 Zusammensetzung der Mitarbeiterstichprobe 43
3.2.6 Ergebnis der Mitarbeiterumfrage 44
3.2.7 Zusammenfassung der Kernaussagen aus Kapitel 3.2 136
4. OPTIMIERUNGSANSÄTZE 137
4.1 BEGRIFFLICHE ERLÄUTERUNG DER BETROFFENEN AUFGABENBEREICHE DES AKTIVEN BESCHWERDEMANAGEMENTS 137
4.1.1 Beschwerdestimulierung 137
4.1.2 Beschwerdeannahme 138
4.1.3 Beschwerdebearbeitung 139
4.1.4 Beschwerdeauswertung 140
4.1.5 Beschwerdemanagement-Controlling 140
4.2 ZUORDNUNG DER HANDLUNGSFELDER ZU DEN AUFGABEN DES BESCHWERDEMANAGEMENTS 141
4.2.1 Handlungsfelder aus (externer) Kundensicht und deren Aufgabenzuordnung 142
4.2.1.1 Optimierungsansätze im Bereich der Beschwerdeerwartung und des Beschwerdeergebnisses 142
4.2.1.2 Optimierungsansätze im Bereich der Reaktion des Beschwerdemanagements 144
4.2.1.3 Optimierungsansätze bei der Zufriedenheit mit der Dauer der Beschwerdebearbeitung 146
4.2.1.4 Optimierungsansätze bei der Gesamtbeschwerdezufriedenheit 147
4.2.2 Handlungsfelder aus (interner) Mitarbeitersicht und deren Aufgabenzuordnung 148
4.2.2.1 Optimierungsansätze im Bereich der Beschwerdestimulierung 149
4.2.2.2 Optimierungsansätze im Bereich der Beschwerdeerfassung 153
4.2.2.3 Optimierungsansätze im Bereich der Beschwerdebearbeitung 155
4.2.2.4 Optimierungsansätze im Bereich der Beschwerdeerfassung und Beschwerdeauswertung 164
4.2.2.5 Optimierungsansätze im Bereich des Beschwerdemanagement-Controllings 167
4.2.3 Zusammenfassung der Optimierungsansätze 167
5. AUSBLICK 168
6. ANHANG 170
6.1 Anhang 1: Umfrageergebnis Mitarbeiterbefragung 171
6.2 Anhang 2: Fragebogen Mitarbeiterbefragung 253
6.3 Anhang 3: Zufriedenheitsanalyse des aktiven Beschwerdemanagements 261
6.4 Anhang 4: Ergebnisbericht des aktiven Beschwerdemanagements 290
6.5 Anhang 5: Feedbackbogen und Berichtswesen 302
7. LITERATURVERZEICHNIS 311
8. QUELLENVERZEICHNIS 313

Automatisiert erstellter Textauszug:

cherheitsgründen zu den Basisanforderungen gezählt werden. Insofern gilt das zuvor Gesagte. Allerdings ist hier ein leichter Handlungsbedarf erkennbar. Es sollte deshalb im Ergebnis versucht werden, den Anteil der Zufriedenen zu erhöhen. Hilfsbereitschaft attestierten 64,5 % der Befragten. Die Frage, ob es sich hier auch um eine Basisanforderung an den Beschwerdeprozess handelt, ist nicht eindeutig zu beantworten. Hilfsbereitschaft dürfte allerdings nach Ansicht des Verfassers eher den Basisanforderungen als den Begeisterungsfaktoren zuzuordnen sein. Der erreichte Wert deutet auch hier auf einen Handlungsbedarf hin. Nur 49,3 % der Kunden bejahten die Frage nach der Verlässlichkeit der Zusagen während der Beschwerdebearbeitung und immerhin 15,8 % verneinten diese. Bei diesem Kriterium fällt es besonders schwer, eine eindeutige Zuordnung zu den Prozessanforderungen vorzunehmen. Grundsätzlich sollte ein ernstzunehmendes Beschwerdemanagement als Basisanforderung mit seinen Zusagen verlässlich sein. Andererseits gilt es auch hier, die insgesamt eher geringe Erwartungshaltung der Kunden gegenüber dem öffentlichen Dienst zu berücksichtigen. Das mangelnde Vertrauen in die Effizienz des öffentlichen Dienstes und der Vorwurf, die Staatsmacht beschäftige sich in erster Linie immer mit sich selbst, führt hier eher zu einer vorsichtigen und von Misstrauen geprägten Haltung der Kunden gegenüber den Zusagen. Dies bestätigt auch der persönliche Eindruck des Verfassers aus der täglichen Praxis. Viele Kunden sind nicht nur positiv überrascht darüber, dass eine Kommunalverwaltung ein Beschwerdemanagement für sie bereit hält, sie sind vor allem dann sehr positiv überrascht, wenn gemachte Zusagen gehalten werden. Dies gilt nicht nur für die Problemlösung, sondern eben auch für den gesamten Weg dorthin. Aus diesem Grund wird die Zuverlässigkeit mit den Zusagen als Begeisterungsfaktor gesehen und beinhaltet daher auch ein großes Potential. Die Aussage, „auf die Zusagen des Gelderner Beschwerdemanagements kann man sich verlassen“, dürfte einen erheblichen Imagegewinn nach sich ziehen und die Beschwerdezufriedenheit steigern. Deshalb muss die Vorgabe hier eindeutig lauten, die Verlässlichkeit der Zusagen deutlich zu maximieren. Dies bedingt aber auch, dass alle am Bearbeitungsprozess Beteiligten diese Einstellung verinnerlichen und mittragen. Bei einer Optimierung sind verschiedene Aufgaben des aktiven Beschwerdemanagements betroffen. Es handelt sich dabei um die Beschwerdeannahme, die Beschwerdebearbeitung und das Beschwerdemanagement-Controlling (subjektives Aufgaben-Controlling). [...]

implizierte die Zufriedenheit des Kunden und „nein“ entsprechend die Unzufriedenheit mit dem jeweiligen Aspekt. Die Antwortoption „teils – teils“ beinhaltete positive und negative Aspekte. Zu einer besseren Beurteilung möglicher Handlungsnotwendigkeiten wurden die Kriterien in Anlehnung an das Kano-Modell43 in Basisanforderungen, Leistungsanforderungen und Begeisterungsfaktoren unterteilt. Wie bereits im vorherigen Abschnitt angedeutet, bieten Begeisterungsfaktoren ein erhebliches Potential, weil sie nicht ausdrücklich erwartet werden, aber ihre Erfüllung in höchstem Maße den Grad der Gesamtbeschwerdezufriedenheit steigert. Basisanforderungen hingegen werden vom Kunden vorausgesetzt. Ihr Fehlen führt zu Unzufriedenheit. Ihr Vorhandensein steigert die Beschwerdezufriedenheit nicht. Die Leistungsanforderungen werden in der Regel vom Kunden verlangt. Ihnen ist ein ist ein linearer Zusammenhang zur Gesamtbeschwerdezufriedenheit immanent. Sie werden in der Regel vom Kunden als Erwartung ausgesprochen. Letztere Anforderungskategorie trifft bei keiner der vier Kriterien zu. 88,2 % der Kunden beurteilten die Behandlung im Rahmen der Beschwerdebearbeitung als freundlich. Das Ergebnis kann als gut angesehen werden, allerdings mit der Einschränkung, dass Freundlichkeit, auch bei einer Kommunalverwaltung, eine Basisanforderung an die Leistung des Beschwerdemanagements sein sollte. Eine Erhöhung der Zufriedenheit mit diesem Kriterium dürfte demnach nicht zwangsläufig zu einer höheren Beschwerdezufriedenheit führen. Eine Verschlechterung des Ergebnisses könnte aber durchaus eine Verschlechterung des Gesamtergebnisses der Beschwerdezufriedenheit nach sich ziehen.44 Aus diesem Grund gibt es hier zunächst kein konkretes Handlungserfordernis, aber die Vorgabe, den hier erreichten Wert zu halten. 69,7 % der Kunden bejahten den Eindruck, das Beschwerdemanagement habe Verständnis gezeigt und 11,2 % verneinten dies. Auch wenn man von einem durchschnittlich sehr niedrigen Anspruchsniveau des Kunden gegenüber dem öffentlichen Dienst ausgeht, muss hier berücksichtigt werden, dass die bloße Existenz eines Beschwerdemanagements die Erwartungshaltung diesbezüglich erhöhen könnte. Deshalb muss dieses Kriterium nach Ansicht des Verfassers aus Si- [...]

Kontakt mit dem Beschwerdemanagement über den Zeitraum der Beschwerdebearbeitung, allerdings ohne das Ergebnis ermöglichen. Dies geschah vor dem Hintergrund, dass die Beschwerdebearbeitung beim kommunalen Beschwerdemanagement aufgrund der teilweise einengenden Normen und Vorschriften in vielen Fällen nicht mit einer Lösung im Sinne der Kunden endet. Somit erscheint es wichtig zu sein, den Weg der Beschwerdebearbeitung hiervon auch losgelöst zu betrachten. Bei künftigen Befragungen, die nach diesem Muster aufgebaut sind, wird es zusätzlich notwendig sein, neben der Zufriedenheit auch die Wichtigkeit der einzelnen Komponenten des Beschwerdeprozesses zu erfragen. Hierzu bietet sich der Einsatz einer Konstantsummenskala an, bei denen die Kunden 100 Punkte auf die einzelnen Kriterien des Beschwerdeprozesses verteilen müssen. [...]

Arbeit zitieren:
Hillmann, Markus Februar 2003: Analyse eines aktiven Beschwerdemanagements am Beispiel der Stadt Geldern, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Beschwerdemanagement, Kundenbefragung, Mitarbeiterbefragung, Kommunal, Kommune

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