Analyse und Verbesserungsansätze im Rahmen des Qualitätsmanagements der Fertigung bei Firma Mustermann
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Bastian Frey
- Abgabedatum: Juni 2006
- Umfang: 70 Seiten
- Dateigröße: 951,4 KB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen Deutschland
- Bibliografie: ca. 47
- ISBN (eBook): 978-3-8366-0036-1
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8366-0036-1 P - ISBN (CD) :978-3-8366-0036-1 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Frey, Bastian Juni 2006: Analyse und Verbesserungsansätze im Rahmen des Qualitätsmanagements der Fertigung bei Firma Mustermann, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Qualitätsmanagement, KMU, Zertifizierung, Qualität, 4-Schritt-Methode
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Diplomarbeit von Bastian Frey
Einleitung:
Ziel dieser Arbeit soll die Offenlegung von Verbesserungsmöglichkeiten in Bezug auf die Qualität bei der Fertigung von PKW-Eingußzylinderlaufbuchsen sein. Diese werden fast ausschließlich in Großserien gefertigt und die Produktion läuft über einen langen Zeitraum. Auf Anmerkung von Herrn Mustermann (Koordinator für Qualität, Mustermann GmbH) beschränkt sich diese Arbeit auf den Fertigungsprozess der konventionellen Produktionsschiene. Eine Beleuchtung des gesamten Fertigungsprozesses, von Auftragsannahme über Planung und Gießvorgang bis hin zur Fertigung, stellt ein zu komplexes und umfangreiches Gebiet für diese Diplomarbeit da.
Der Prozess der Großserienfertigung ist das Hauptgeschäft der Firma Mustermann und birgt die besten Möglichkeiten Verbesserungspotenziale auszuschöpfen. Die Bereiche der Schiffsmotorenlaufbuchsen und der Bereich der LKW-Buchsen ist nur ein Nebengeschäft der Firma. Diese Buchsen werden meist nur in kleinen Serien produziert und sind dadurch schwer auf Verbesserungspotenziale zu durchleuchten. Der Schwerpunkt dieser Arbeit liegt folgerichtig in der Aufdeckung von Verbesserungspotenzialen in der konventionellen Produktionsschiene. Auf dieser Schiene werden Großserien für die Automobilhersteller produziert. Im Verlauf dieser Arbeit wird durch Analyse des momentanen Fertigungsprozesses auf der konventionellen Produktionsschiene das mögliche Verbesserungspotential dargelegt. Es werden Verbesserungsvorschläge erarbeitet und der Firmenleitung vorgestellt.
Gang der Untersuchung:
In dem ersten Teil dieser Arbeit wird eine kurze Einleitung zum Thema gegeben. Im Weiteren werden die Zielsetzungen der Arbeit dargestellt. Der zweite Teil beschäftigt sich mit den theoretischen Grundlagen des Themas von der Begriffsdefinition von Qualität über das angewandte Prozessmodell der Firma Mustermann bis zu den allgemeinen Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem. Anschließend folgt im dritten Teil die praktische Umsetzung der theoretischen Grundlagen. Nach einer kurzen Vorstellung der Firma Mustermann GmbH wird der Produktionsprozess auf Verbesserungspotenziale analysiert und es werden Verbesserungsvorschläge dargelegt. Im vierten Teil wird ein Ausblick auf die zukünftige Entwicklung gegeben. Den Abschluss bildet das Fazit der angefertigten Arbeit.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | 2 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 4 | |
| Abbildungsverzeichnis | 7 | |
| 1. | Einleitung | 8 |
| 1.1 | Zielsetzung | 8 |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit | 9 |
| 2. | Theoretische Grundlagen | 10 |
| 2.1 | Die Definition des Begriffs Qualität | 10 |
| 2.1.1 | Die Qualität als zentrale Forderung | 10 |
| 2.1.2 | Die Definition des Qualitätsmanagement | 12 |
| 2.1.3 | Die Definition eines Qualitätsmanagementsystemes | 12 |
| 2.1.4 | Grundprinzip des lernenden Unternehmens | 13 |
| 2.2 | Der Geschäftsprozess und das Geschäftsprozessmanagement | 14 |
| 2.3 | Die Systemanalyse allgemein sowie die Systemanalyse im Zertifizierungsprozess | 15 |
| 2.4 | Die Prozess und Prozessmanagement Definition | 17 |
| 2.4.1 | Die Prozessebenen und -elemente einer Organisation | 18 |
| 2.4.2 | Die Prozesslandschaft eines Unternehmens | 21 |
| 2.4.3 | Die Prozessplanung, deren Prozessgestaltung, -strukturierung und Einführung in die Prozesslandschaft | 22 |
| 2.5 | Die Auditierung und deren drei Audittypen | 23 |
| 2.6 | Zertifizierung und der Ablauf von Zertifizierungsverfahren | 25 |
| 2.6.1 | Die Stärken und Schwächen einer Zertifizierung | 28 |
| 2.7 | Die Normen | 29 |
| 2.7.1 | Die DIN ISO/TS 16949:2002. Zielsetzung und Ursprung der Norm | 29 |
| 2.7.2 | Die DIN EN ISO 900x-Reihe | 31 |
| 2.7.3 | Die Übergangsfristen | 32 |
| 2.7.4 | Das Prozessmodell der DIN ISO/TS 16949:2002 | 33 |
| 2.8 | Allgemeine Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem | 34 |
| 3. | Praktische Umsetzung | 36 |
| 3.1 | Firma Mustermann GmbH | 36 |
| 3.2 | Organisation der Firma Mustermann GmbH | 37 |
| 3.2.1 | Der Aufbau der Organisation | 37 |
| 3.2.2 | Systematik der Qualitätsmanagementsystem (QMS)–Dokumentation der Firma Mustermann | 39 |
| 3.3 | Systemanalyse der konventionellen Produktionsschiene auf Basis der 4-Schritt Methode | 40 |
| 3.3.1 | Die 4-Schritt Methode im Überblick | 41 |
| 3.3.1.1 | Schritt I: Die Prozessidentifikation und deren Abgrenzung | 42 |
| 3.3.1.2 | Der Schritt II: Ist-Analyse des bestehenden Produktionsprozesses | 44 |
| 3.3.1.3 | Schritt III: Die Analyse der bestehenden Arbeitsanweisungen | 53 |
| 3.3.1.4 | Anmerkungen zur Produktion der Firma Mustermann und Verbesserungsvorschläge im Bezug auf Qualitätssteigerung | 53 |
| 3.3.1.5 | Der Schritt IV: Methoden zur Realisierung des Verbesserungspotentials | 54 |
| 3.4 | Prozessoptimierung und Steigerung der Qualität durch Schulung und Weiterbildung unter Berücksichtigung der DIN ISO/TS 16949:2002 | 56 |
| 3.5 | Abschlussmeeting und Vorstellung des Analyseergebnisses sowie den daraus resultierenden Verbesserungspotenzial | 58 |
| 4. | Ein Blick in die Zukunft | 59 |
| 4.1 | Neue Tendenzen im Qualitätsmanagement | 59 |
| 4.2 | Tendenzen in der Automobilzulieferindustrie | 60 |
| 5. | Fazit | 62 |
| Literaturverzeichnis | 63 | |
| Verzeichnis der Internetquellen | 67 | |
| Verzeichnis der geführten Interviews | 68 | |
| Anhangverzeichnis | 69 | |
| Erklärung zur Diplomarbeit | 82 |
Textprobe:
Kapitel 2.4.2: Die Prozesslandschaft eines Unternehmens In der Prozesslandschaft werden alle in der Organisation vorhandenen Prozesse im Überblick dargestellt. Dazu zählen sowohl die Prozesse, die sowohl Leistungen für den Kunden erbringen als auch die Prozesse, welche diese Leistungserbringung steuern, unterstützen und verbessern. Besonderes Augenmerk ist auf die Namenskonvention bei der Bezeichnung von Prozessen zu legen. Es ist eine Kombination aus Haupt- und Zeitwort zu wählen, um den Prozesscharakter bereits im Namen darzustellen (z.B.: Unternehmen steuern anstatt Unternehmenssteuerung).
Die Prozessbeschreibungen können in Prozesslandkarten, Tabellen, Matrizen oder auch schriftlich ausformuliert vorgenommen werden. Es ist die Aufgabe der Prozesslandkarte, die Verbindungen, Abhängigkeiten und Wechselwirkungen der einzelnen Geschäftsprozesse in der Organisation übersichtlich darzustellen. Die Prozesslandkarte darf nur die für den Unternehmenserfolg wesentlichen Prozesse abbilden, untergeordnete Prozesse werden nicht berücksichtigt. Die Anzahl der abgebildeten Prozesse ist individuell für jedes Unternehmen festzulegen. In der Literatur finden sich bezüglich der Anzahl die verschiedensten Empfehlungen. Hierbei liegen die Empfehlungen für die Anzahl der primären Prozesse zwischen drei und zwölf. Schmelzer und Sesselmann empfehlen für die sekundären Geschäftsprozesse ebenfalls eine maximale Anzahl von fünf bis acht Prozessen.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836600361
Arbeit zitieren:
Frey, Bastian Juni 2006: Analyse und Verbesserungsansätze im Rahmen des Qualitätsmanagements der Fertigung bei Firma Mustermann, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Qualitätsmanagement, KMU, Zertifizierung, Qualität, 4-Schritt-Methode



