Analyse und Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit für die Businessplan-Wettbewerb Sachsen GmbH (futureSAX)
Unter der Maßgabe ein Konzept für eine realisierbare Medienkampagne zu entwickeln
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Alexander Stübner
- Abgabedatum: November 2005
- Umfang: 97 Seiten
- Dateigröße: 3,4 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Hochschule Mittweida (FH) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9230-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9230-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9230-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Stübner, Alexander November 2005: Analyse und Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit für die Businessplan-Wettbewerb Sachsen GmbH (futureSAX), Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Public Relations, Medienpartnerschaften, Event, Kooperation, PR-Konzept
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Diplomarbeit von Alexander Stübner
Einleitung:
In diesen sehr bewegten, von Massenmedien und Reklame dirigierten Zeiten ist es aus meiner Sicht unabdingbar, sich den Gegebenheiten anzupassen, um nicht den Anschluss zu verlieren. Der Wettbewerb auf den Märkten ist in nahezu allen Branchen härter geworden und davon sind auch öffentliche Betriebe nicht verschont geblieben.
Ein immer wichtigerer Bestandteil in der Verteidigung und Neugewinnung von Marktanteilen ist dabei die Außenwirkung des Unternehmens geworden. Das Stichwort zur Realisierung dieser Anforderungen ist Public Relations. „PR ist Pflege und Förderung der Beziehungen eines Unternehmens, einer Organisation oder Institution zur Öffentlichkeit, sie ist eine unternehmerische Aufgabe. Zweck dieser Information ist, Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken, Sympathie und Vertrauen zu gewinnen. PR soll Entscheidungsprozesse in und zwischen Institutionen beeinflussen, sie dient der Konfliktbewältigung und dem Interessenausgleich und unterstützt damit das Bemühen um Konsens“ – PR ist demnach aus kaum einer Unternehmensstruktur mehr wegzudenken.
Von Großkonzernen wie Volkswagen oder der Deutschen Bank bis hin zu kleinen Handwerksfirmen hat fast jeder erkannt, welche Stärken in einer gelungenen Präsentation des Unternehmens bzw. einer attraktiven Produktwerbung stecken. Jeder moderne Unternehmer muss sich deshalb mit dem Begriff des Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen.
„Auch öffentliche Betriebe stehen heute vielfältigen Herausforderungen gegenüber, die eine konsequente Hinwendung zu einem effizienten Marketing-Management dringend erforderlich erscheinen lassen. Mehr Kundennähe im Denken und Handeln sowie die systematische Nutzung der Marketingtechnologie bieten sowohl öffentlichen Verwaltungen (Ämtern, Ministerien, Behörden) als auch öffentlichen Unternehmen (z.B. der BPWS GmbH) die Chance, sich der eigenen Zielstellung mit einer Leistungsverbesserung anzunähern“.
Somit sieht sich auch die BPWS zunehmend mit den formulierten neuen marktwirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Jedoch verhindern derzeit einige Konfliktpunkte eine effektive Umsetzung der Öffentlichkeitsarbeit des Wettbewerbs.
Die Teilnehmerakquise basiert größtenteils auf bestehenden Netzwerkkontakten zu Hochschulen (38%), wobei diese sachsenweit nicht einmal allumfassend sind, sondern sich hauptsächlich auf die akademischen Ballungszentren Leipzig, Dresden und Chemnitz konzentrieren. Das bedeutet für den Wettbewerb einen Verlust von fähigen potenziellen Teilnehmern aus anderen Umfeldern wie z.B. Fachhochschulen oder der freien Wirtschaft.
Dieser Verlust ist unter anderem mit der Nichtkenntnis oder der unzureichenden Information über die Möglichkeiten der Teilnahme an einem solchen Wettbewerb zu begründen. Des Weiteren bestehen Mängel in der Teilnehmerakzeptanz gegenüber den Dienstleistungen der BPWS. Viele Teilnehmer wünschen sich zudem eine bessere Präsentationsmöglichkeit ihrer Geschäftsidee der Öffentlichkeit gegenüber.
Zudem hat die breite Öffentlichkeit meist gar keine Kenntnis von der Durchführung und des dahinter steckenden Potenzials eines solchen Wettbewerbs. Grund hierfür sind die Schwierigkeiten, unabhängig von der bestehenden Anzeigenstruktur Artikel mit grundlegenden Informationen und Porträts über den futureSAX in einschlägiger Fachpresse, Tageszeitungen sowie anderen attraktiven Medien zu platzieren. Dies unterstreicht auch der große Beratungsbedarf der Teilnehmer auf diesem Gebiet.
Die Probleme liegen auf der Hand und sind unmittelbar mit der aktuellen Gestaltung der Marketinginstrumente des futureSAX verbunden. Dennoch möchte ich über die Punkte der zentralen Fragestellung den gegebenen Sachverhalt prüfen und bearbeiten.
Gang der Untersuchung:
Ziel meiner Recherchen und Ausführungen soll es folglich sein, diesen Problemen auf den Grund zu gehen, sie zu analysieren und zu beseitigen.
Ich möchte die Öffentlichkeitsarbeit der BPWS, bezogen auf aktuelle aber auch neu formulierte Marketinginstrumente, grundlegend reformieren, um die genannten Missstände zu beseitigen.
Konkret werde ich mich im ersten Kapitel mit dem allgemeinen Verständnis und der wissenschaftlichen Begriffsdefinition von Öffentlichkeitsarbeit auseinandersetzen.
Ziel des zweiten Kapitels soll sein, die Hintergründe des strukturellen Aufbaus und die Unternehmensgegenstände des Wettbewerbs zu beleuchten, um auch dem externen Leser ein besseres Grundverständnis der Problematik gegenüber zu verschaffen. Zudem soll eine Inventur der aktuellen Marketingmaßnahmen des Wettbewerbs stattfinden und der gegenwärtige Standpunkt definiert werden.
Im dritten Kapitel sollen mittels Auswertung und Analyse umfangreicher Evaluationsdaten die Qualität und Quantität der bestehenden Marketinginstrumente bewertet werden. Dazu liegen mir eine Ausarbeitung des Fraunhofer-Instituts von 2003, Telefon- und Teilnehmerbefragungen von 2004 und 2005 sowie eine Vielzahl von Jahresbilanzen vor. Des Weiteren möchte ich die Öffentlichkeitsarbeit der Businessplanwettbewerb GmbH einem Vergleich nach dem Benchmarking-Prinzip mit ähnlich strukturierten Gründungsförderungsinitiativen unterziehen, um das aktuelle Marktgeschehen reflektieren zu können.
Das vierte Kapitel wird sich letztendlich mit den Mängeln von wettbewerbsinternen Marketinginstrumenten und Kommunikationssystemen auseinandersetzen und sie folgerichtig durch Optimierungen beseitigen, damit die Teilnehmerakzeptanz erhöht wird. In diesem Rahmen sollen unter anderem die Onlinepräsentation neu strukturiert und die Eventveranstaltungen attraktiver gestaltet werden. Außerdem werde ich mich mit der Entwicklung einer Medienkampagne beschäftigen, um die Imageprägung des Wettbewerbs in der Öffentlichkeit zu verbessern und somit das Spektrum der Teilnehmerakquise zu erhöhen, aber auch die Präsentationsmöglichkeiten für die Wettbewerber selber zu verstärken.
Es soll eine praxisnahe Anleitung zur Gestaltung moderner, attraktiver und realistisch durchführbarer Public Relations für die BPWS GmbH entstehen. Hauptaugenmerke liegen auf der Etablierung von Medienpartnerschaften, der Verbesserung von Eventstrukturen und dem Relaunch wichtiger Marketinginstrumente wie der Onlinepräsentation des Wettbewerbs.
Mein Anspruch liegt - als Einheit betrachtet - in der Anfertigung einer im Aufbau logischen und wissenschaftlich nachvollziehbaren Arbeit in der Form eines Gutachtens.
Der Leser soll zunächst über die Begriffsdefinition von PR im Allgemeinen zur Ausgangslage der Öffentlichkeitsarbeit der Businessplanwettbewerb Sachsen GmbH geführt werden. Über die darauf folgende Bewertung und die Ermittlung des Ist-Standes der Marketingmittel sollen die Erkenntnisse schließlich zu einer allgemeinen Optimierung der Sachlage führen. Ziel ist letztendlich ein Konzept, welches in seiner Effektivität und Nachhaltigkeit zu einer attraktiven Marketing- und Medienkampagne für den futureSAX führt.
Inhaltsverzeichnis:
| Hypothese - zentrale Fragestellung | 9 | |
| Einleitung | 10 | |
| Theorieteil | ||
| 1. | Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinverständnis und in der wissenschaftlichen Definition | 13 |
| 1.1 | Begriffserklärung und Definition | 13 |
| 1.2 | Historische Einordnung | 15 |
| 1.3 | Abgrenzung des Begriffs "Public Relations" | 15 |
| 1.4 | Bedeutung von Öffentlichkeitsarbeit im Allgemeinverständnis und im Realbezug | 17 |
| 1.5 | Bedeutung von Marketingmitteln in einer Marketingkonzeption | 18 |
| 2. | Betrachtung der Ausgangssituation und der Hintergründe der Businessplanwettbewerb Sachsen GmbH | 20 |
| 2.1 | Unternehmensgegenstand und Unternehmensziele | 20 |
| 2.2 | Rechtliche, politische und wirtschaftliche Umfelder | 23 |
| 2.2.1 | Politisches | 23 |
| 2.2.2 | Die allgemeinen Rechte und Pflichten einer | 24 |
| 2.2.3 | Der wirtschaftliche und finanzielle Hintergrund der BPWS GmbH | 25 |
| 2.3 | Historie und | 25 |
| 2.4 | Betrachtung der Öffentlichkeitsarbeit des Wettbewerbs und der verwendeten Mittel | 27 |
| Praxisteil | ||
| 3. | Analyse und Auswertung der Qualität und Quantität in Bezug auf die Marketingmittel des futureSAX | 28 |
| 3.1 | Analyse und Auswertung von evaluierten Daten für den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit des futureSAX | 28 |
| 3.1.1 | Marktforschung als Bestandteil einer erfolgreichen PR | 28 |
| 3.1.2 | Qualitative Einordnung der vorliegenden Evaluierungsdaten | 28 |
| 3.1.3 | Definition der für den futureSAX relevanten Zielgruppen | 29 |
| 3.1.4 | Die Ermittlung des Ist-Standes auf Grundlage der Analyse von Evaluierungsdaten | 30 |
| 3.1.4.1 | Auswertung von Daten über die Ansprache von Teilnehmern und deren Resonanz auf das jeweilige Marketinginstrument | 31 |
| 3.1.4.2 | Auswertung von Daten über die jeweiligen Marketinginstrumente im Hinblick auf die Qualitätseinschätzungen durch die Teilnehmer | 34 |
| 3.1.5 | Zusammenfassung der analysierten und ausgewerteten Daten | 36 |
| 3.2 | Vergleich des futureSAX mit ähnlich strukturierten Wettbewerben nach dem Benchmarking-Prinzip | 38 |
| 3.2.1 | Die Struktur nationaler Existenzgründerwettbewerbe und deren Stellenwert gegenüber dem futureSAX | 38 |
| 3.2.2 | Vergleich des futureSAX mit ausgewählten, in der Wettbewerbsdurchführung ähnlichen strukturierten Institutionen mit dem Hauptaugenmerk auf die Instrumente der Öffentlichkeitsarbeit | 39 |
| 3.2.2.1 | Gründungsjahre der Wettbewerbe | 41 |
| 3.2.2.2 | Einzugsgebiete und Branchenspektren | 41 |
| 3.2.2.3 | Teilnehmerbilanzen | 42 |
| 3.2.2.4 | Kooperationspartner und Förderer | 43 |
| 3.2.2.5 | Die Nachhaltigkeit der Wettbewerbe | 44 |
| 3.2.2.6 | Die Pressereferenzen | 44 |
| 3.2.2.7 | Der Vergleich der Onlinepräsentationen | 46 |
| 3.2.2.8 | Logogestaltung und Markenprägung | 46 |
| 3.2.2.9 | Übersicht Banner und Logos | 48 |
| 4. | Optimierung der Marketingmittel und Entwicklung einer Medienkampagne | 49 |
| 4.1 | Die Optimierung der Public Relations des Wettbewerbs im Hinblick auf die Teilnehmerakzeptanz gegenüber internen Kommunikationsmitteln | 49 |
| 4.1.1 | Abgrenzung der internen Kommunikationsmittel | 49 |
| 4.1.2 | Die Onlinepräsentation wwwfuturesaxde | 49 |
| 4.1.2.1 | Die Neustrukturierung des Internetauftritts | 50 |
| 4.1.2.2 | Die Optimierung des Layouts von futuresaxde | 53 |
| 4.1.3 | Die Seminar- und Eventgestaltung | 55 |
| 4.1.4 | Der Newsletter | 59 |
| 4.1.5 | Das futureSAX-Magazin | 60 |
| 4.2 | Konzept für die Entwicklung einer Medienkampagne und Medienpartnerschaften am praktischen Beispiel | 62 |
| 4.2.1 | Abgrenzung der Aufgabengebiete externer Marketingmaßnamen | 62 |
| 4.2.2 | Optimierung der Flyer- und Plakatwerbung des futureSAX im Hinblick auf die Etablierung einer Corporate Identity Marketingkonzeption | 63 |
| 4.2.3 | Die Pressearbeit als wichtiger Bestandteil einer Corporate Identity Marketingkonzeption | 65 |
| 4.2.3.1 | Gezielte Vermittlung von Wettbewerbsinformationen an die Öffentlichkeit über Pressemitteilungen und vorgefertigte Inhalte (success stories) | 66 |
| 4.2.3.2 | Die Bindung von Pressevertretern an den Wettbewerb über eine attraktivere Eventstruktur | 68 |
| 4.2.4 | Die Entwicklung von Medienpartnerschaften zur Stärkung der öffentlichen Präsentation einer Institution bzw. Organisation | 69 |
| 4.2.4.1 | Medienpartnerschaften als Instrument der gezielten Informationsvermittlung über den futureSAX am Beispiel des sächsischen RegionalTV Netzwerkes | 70 |
| 4.2.4.2 | Medienpartnerschaften als Mittel der positiven Imageprägung für den futureSAX durch Engagement an so genannten Mutmacherkampagnen | 72 |
| 4.2.4.3 | Medienpartnerschaften als Mittel der ökonomischen Produktion attraktiver Marketingmittel am Beispiel der Hochschule | 74 |
| Schlusswort | 76 | |
| Thesenmanifestierung | 80 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 82 | |
| Abbildungsverzeichnis | 83 | |
| Tabellenverzeichnis | 84 | |
| Literatur- und Quellenverzeichnis | 85 | |
| Abschließende Erklärung | 89 | |
| Anhang | 90 |
Optimal ist es daher, wenn bei der Suchanfrage der gewünschte Wettbewerb als erster Anschlag erscheint. Zudem sollte günstigerweise die allgemeine Namensgestaltung für den Wettbewerb so ausfallen, dass auch ein Nichtfachmann aus dem Titel heraus die Aufgaben und Ziele des Projektes sinnvoll nachvollziehen kann. Diese Aufgabe hat die BPWS hervorragend erfüllt.48 Der Name futureSAX wirkt durch die englische Aussprache modern und innovativ. Zudem verbindet er sich mit einem nachvollziehbaren Sinnhintergrund. Dem unwissenden User im In-und Ausland wird artikuliert, dass es auf der gewählten Seite um die Zukunftsgestaltung Sachsens geht. Die Logogestaltung ist sehr gelungen und verbindet Sinn und Zweck. Der Name ist markentauglich. Er ist einfach zu merken und hat ein hohes Erkennungspotenzial. Zudem wird mit dem Untertitel „Gründen und Wachsen in Sachsen“ die Sinnbindung nochmals verstärkt, was auch dem Laien eine logische Einordnung in die Zielstellung des Wettbewerbs möglich macht. Die anderen Initiativen verwenden durchweg Abkürzungen für den Titel ihrer Onlinepräsentation, was eine Sinnverbindung und die konkrete Suche für einen Laien durchaus schwieriger macht. Der NuK muss zudem noch auf die Buchstabentrennung durch Bindestriche zurückgreifen, da die direkte Adresse schon von einer anderen Firma benutzt wird.49 Das führt dazu, dass bei der Suchanfrage mit den Wettbewerbsinitialen in den ersten Anschlägen keine eindeutige Zuordnung zur Seite der Kölner möglich ist. Die Namensgestaltung ist da schon aussagekräftiger. Mit „Netzwerk und Know-how“ kann der informierte Rezipient durchaus etwas anfangen und diesem Titel einen Sinn zuordnen. Die Logogestaltung ist ebenfalls sehr innovativ. Die Aufmachung wirkt zwar nüchtern, ist aber gut einprägsam. Der BPWN nutzt den Namen „Netzwerk-Nordbayern“ für die Aufmachung des Internetauftritts.50 Das hilft dem Interessenten auf den ersten Blick bei der sinnvollen Einordnung der Adresse, indem man von einem Zusammenschluss verschiedener Institutionen zur Innovationsförderung ausgehen kann. Aber wie man vom eigentlichen Wettbewerbsnamen auf den der Domain kommen soll, ist schwer nachvollziehbar und macht eine gezielte Suche nur bedingt möglich. Der Wettbewerbsname ist in der Kurzform überhaupt nicht aussagekräftig und in der langen Form zu kompliziert, um ihn sich leicht einzuprägen. Er enthält zwar eine klarere Aussage, lässt aber die Frage offen, warum ausgerechnet ein Wettbewerb um Businesspläne durchführt wird. Die Logogestaltung ist ebenfalls nicht sehr innovativ und mindert den Widererkennungswert. Ähnliche Eigenschaften hat der Münchner Wettbewerb in seiner Namens- und Logogestaltung vorzuweisen.51 [...]
3.2.2.7 Der Vergleich der Onlinepräsentationen43 In diesem Vergleichkriterium hinterlässt der Onlineauftritt des futureSAX einen guten Eindruck. Ein gutes Layout in Verbindung mit attraktivem Logo und einer Namensgestaltung mit hohem Widererkennungswert empfangen den Besucher der Seite. Leider erweist sich beim Suchen nach Informationen die Struktur als sehr kompliziert. Häufige inhaltliche Wiederholungen und teils offene Fragen nach Erfolgsbilanzen sind verbesserungswürdig. Als Lösung bietet sich die Ordnung der Daten in einer Folderstruktur an, mit der sich jede Zielgruppe individuell mit den gewünschten Informationen versorgen könnte. Die Onlinepräsenz der Münchner hingegen wirkt veraltet, in ihren Gestaltungselementen wenig attraktiv, eher selten besucht und dementsprechend wenig den gegenwärtigen Möglichkeiten der Internetkommunikation angepasst.44 Zudem weist sie durch ihre simple HTMLProgrammierung45 deutliche Sicherheitsmängel auf. Schon beim Speichern der Seite kann der User auf alle im Hintergrund laufenden Daten zugreifen. Besser präsentiert sich da der Webauftritt des BPWN. Ein modernes Layout (Flashelemente46, animated gifs47) und eine einfache Struktur laden zum Stöbern nach relevanten Informationen auf der Seite ein. Leider geht das zu Lasten der Versorgung mit Hintergrundwissen, welches beispielsweise von Journalisten genutzt wird. Es fehlt an Details, und viele Fragen zur Wettbewerbsdurchführung und dem Umfeld bleiben offen. Den besten Eindruck in diesem Vergleich hinterlässt der Webauftritt des NuK. Ein sympathisches Layout in Verbindung mit einer übersichtlichen Struktur verlocken zum detailorientierten Suchen nach Wissen über den Wettbewerb. Jede Zielgruppe wird entsprechend ihrer Bedürfnisse bedient. Nur der fehlende Seitenumbruch und folglich nervendes langes Laden und Scrollen sind als negative Eindrücke aufzuführen. 3.2.2.8 Logogestaltung und Markenprägung Ein weiteres in der Ansprache von Rezipienten ausschlaggebendes Kriterium ist die Gestaltung des Logos und die Etablierung des Wettbewerbes als Marke mit Widererkennungswert. Dazu gehört auch die Adresse, die den Nutzer zum Beispiel als eingegebenes Schlagwort in einer Suchmaschine zum Onlineauftritt des Ausrichters führen soll. Sie ist so zu wählen, dass sie unmittelbar mit dem Namen des Wettbewerbs verbunden werden kann und möglichst nicht zu Verwechslungen mit anderen Institutionen mit ähnlicher Namengestaltung führt. [...]
Medienpartnerschaften, was sicherlich auch auf das Engagement von angesehenen akademischen Vertretern in der Führungsriege des Wettbewerbs zurückzuführen ist. Ergebnisse dieser Arbeit sind in teilweise auch internationalen Veröffentlichungen in Zeitschriften wie EURO, Finance, Impulse, Starting up und der Süddeutschen Zeitung zu finden. An diese Vorgaben muss auch der futureSAX anschließen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Eine solche Medienpartnerschaft39 fördert zum einen die Möglichkeiten der öffentlichen Darstellung des Wettbewerbs, birgt zum anderen aber auch die Option für die Teilnehmer, sich einem breiten, eventuell sogar internationalem Publikum präsentieren zu können und somit die Vermarktung ihrer Idee voranzutreiben. Diese Maßnahme würde automatisch die Attraktivität des futureSAX gegenüber allen Rezipienten erhöhen. In der Formulierung der Presseinformationen40 leisten die Mitarbeiter der BPWS bereits gute Arbeit. In regelmäßigen Abständen werden die Informationen für die Medienvertreter aktualisiert. Nur im Umfang sowie der inhaltlichen Gestaltung kann noch nachgebessert werden. Auch in der Verbreitungsweise der Mitteilungen besteht Optimierungsbedarf, um letztendlich ein positives Feedback im Sinne von mehr Veröffentlichungen zu erhalten. Der BPWN präsentiert sich in diesem Vergleichkriterium noch eine Spur besser. Regelmäßig werden mit guten Headlines getitelte Mitteilungen an die Presse verteilt. Die inhaltliche Strukturierung ist journalistisch einwandfrei (W-Fragenprinzip41; Pyramidenstruktur42) und lässt dem Redakteur den gewünschten Spielraum, um von der Nachricht über den Bericht bis hin zur Reportage alle Genres zu bedienen. Die Mitteilungen des NuK sind etwas zu umfangreich und chronologisch nicht immer eindeutig nachvollziehbar. Zudem erscheinen sie zwar regelmäßig, aber nicht immer zwingend an bedeutende Wettbewerbsereignisse gekoppelt. Dies kann dazu führen, dass der bearbeitende Redakteur mit der Zeit das Interesse verliert. Trotz bestehender Partnerschaften zu Medienhäusern sind die Veröffentlichungen des Münchner Wettbewerbes eher sporadischer Art und inhaltlich teils zu ausführlich gestaltet. In einer Kooperation beziehen die Medienpartner ihre Informationen aber meist direkt vom Wettbewerbsausrichter und nur Außenstehende sind auf die spärlichen Angaben auf der Homepage angewiesen. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832492304
Arbeit zitieren:
Stübner, Alexander November 2005: Analyse und Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit für die Businessplan-Wettbewerb Sachsen GmbH (futureSAX), Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Public Relations, Medienpartnerschaften, Event, Kooperation, PR-Konzept



