Analyse des Onlinemarketings von IT-Consultingunternehmen mit Anwendung der Ergebnisse auf die SAP Systems Intergration AG
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Matthias Walter
- Abgabedatum: Juli 2002
- Umfang: 71 Seiten
- Dateigröße: 2,3 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Berufsakademie Sachsen, Staatliche Studienakademie Dresden Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5867-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5867-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5867-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Walter, Matthias Juli 2002: Analyse des Onlinemarketings von IT-Consultingunternehmen mit Anwendung der Ergebnisse auf die SAP Systems Intergration AG, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Onlinemarketing, Consultingunternehmen, Analyse, Konzept, Marketing
In den Warenkorb
48,00 €
Diplomarbeit von Matthias Walter
Einleitung:
Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Onlinemarketing von Consulting-Unternehmen. Ausgehend von den wesentlichen Unterschieden und Gemeinsamkeiten von Dienstleistungsmarketing und Sachmarketing, werden die Konsequenzen aus der Immaterialität der Dienstleistung auf den Marketingmix übertragen. Onlinemarketing als Teilmenge des Marketingmix umfasst vor allem die Kommunikation und Interaktion des Dienstleistungs-Unternehmen mit dem Kunden und User. Ausführlich werden die wichtigsten Elemente des Onlinemarketinmix vorgestellt und ihre Wirkung beim Einsatz dargelegt.
Aufbauend auf den Anforderungen von Consulting-Unternehmen an das Online-Marketing wurde ein Kriterienkatalog erarbeitet, der die drei wichtigsten Elemente (Inhalt, Technologie und Wirtschaftlichkeit) umfasst. Angewendet wird der Kriterienkatalog an den Internetseiten der KPMG AG, IDS Scheer AG und der SAP SI AG. Besonders die Auswertung der Ergebnisse zur Website des SAP-Beratungshauses SAP SI AG, dienen im weiteren zur Erarbeitung eines Konzeptes für das Online-Markting dieses Unternehmens.
Darüber hinaus soll diese Arbeit Anregungen für die zukünftige Nutzung des Internets besonders im Kommunikations- und Interaktionsbereich liefern.
Inhaltsverzeichnis:
| Autorenreferat | 2 | |
| Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen, Symbole u.ä. | 6 | |
| Quellenverzeichnis und Literaturverzeichnis | 63 | |
| Verzeichnis über Tabellen und Abbildungen | 65 | |
| Anlagen | 66 | |
| Selbständigkeitserklärung | 70 | |
| 1. | Einleitung – Marketing im Wandel | 8 |
| 1.1 | Zielsetzung, Ergebnis und Zielgruppe | 10 |
| 2. | Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Sachleistungs-Marketing und Dienstleistungs-Marketing | 11 |
| 2.1 | Konsequenzen aus der Immaterialität von Dienstleistungs-Potential und Dienstleistungs-Ergebnis | 12 |
| 2.1.1 | Angebots-Politik | 12 |
| 2.1.2 | Kommunikationspolitik | 13 |
| 2.1.3 | Preis- und Konditionenpolitik | 14 |
| 2.1.4 | Distributionspolitik | 14 |
| 2.2 | Direktmarketing im Dienstleistungs-Unternehmen | 15 |
| 3. | Onlinemarketing als Teilmenge des Marketingmix | 17 |
| 3.1 | Kommunikationsprozess im B2B-Marketing | 19 |
| 3.2 | Einsatzmöglichkeiten von Onlineelementen im Marketing Mix | 19 |
| 3.2.1 | Erstellung und Einsatz individualisierter Inhalte | 22 |
| 3.2.2 | Extranet | 23 |
| 3.3 | Kundenbetreuung über das Internet (Digital Customer Care, eCare) | 23 |
| 3.3.1 | Online-Datenerhebung | 25 |
| 3.3.1.1 | Vorteile der Online-Datenerhebung | 25 |
| 3.3.1.2 | Nachteile der Online-Datenerhebung | 26 |
| 3.4 | Trends im e-Business | 26 |
| 3.4.1 | Das Konzept des Customer Relationship Managements | 27 |
| 3.4.2 | Bewertung der Trends | 29 |
| 3.5 | Besonderheiten im Online-Marketing | 30 |
| 3.5.1 | Funktionsbedingungen im Internet | 30 |
| 3.5.2 | Die Rolle des Internetnutzers | 32 |
| 3.5.3 | Die Rolle des Informationsanbieters | 32 |
| 3.5.4 | Online-Nutzerverhalten | 32 |
| 3.5.4.1 | Überblick über Nutzerverhalten | 33 |
| 3.6 | Anforderungen von Consulting Unternehmen an das Online-Marketing | 37 |
| 3.6.1 | strategische Positionierung des Unternehmens | 37 |
| 3.7 | Klassifikation eines Internetauftritts nach der Art der Marktteilnehmer | 38 |
| 4. | Kriterienkatalog für das Onlinemarketing für IT-Consulting-Unternehmen | 39 |
| 4.1 | Grundlagen für die Ableitung von Beurteilungskriterien für ein Consulting-Unternehmen | 39 |
| 4.2 | Funktionsweise des Beurteilungsinstruments | 40 |
| 4.3 | Kriterienkatalog | 41 |
| 4.3.1 | Inhalte | 41 |
| 4.3.2 | Technologie | 43 |
| 4.3.3 | Wirtschaftlichkeit | 44 |
| 5. | Anwendung der Beurteilungskriterien an Fallbeispielen | 46 |
| 5.1 | Auswahl der Unternehmen | 46 |
| 5.2 | Fallbeispiel KPMG | 46 |
| 5.2.1 | Unternehmenspräsentation | 46 |
| 5.2.2 | Bereich Inhalte | 47 |
| 5.2.3 | Bereich Technologie | 48 |
| 5.2.4 | Bereich Wirtschaftlichkeit | 48 |
| 5.2.5 | Zusammenfassung | 48 |
| 5.3 | Fallbeispiel IDS Scheer | 49 |
| 5.3.1 | Unternehmenspräsentation | 49 |
| 5.3.2 | Bereich Inhalte | 49 |
| 5.3.3 | Bereich Technologie | 50 |
| 5.3.4 | Bereich Wirtschaftlichkeit | 50 |
| 5.3.5 | Zusammenfassung | 51 |
| 5.4 | Fallbeispiel SAP Systems Integration AG | 51 |
| 5.4.1 | Unternehmenspräsentation | 51 |
| 5.4.2 | Bereich Inhalte | 51 |
| 5.4.3 | Bereich Technologie | 52 |
| 5.4.4 | Bereich Wirtschaftlichkeit | 52 |
| 5.4.5 | Zusammenfassung | 52 |
| 5.5 | Vergleich der Ergebnisse | 53 |
| 6. | Konzept für das Onlinemarketing der SAP SI AG | 54 |
| 6.1 | Das Brand Essentials Modell | 54 |
| 6.2 | Soll-Konzept | 55 |
| 6.2.1 | Inhalte | 55 |
| 6.2.1.1 | Elemente des Viralen Marketings | 58 |
| 6.2.2 | Technologie | 59 |
| 6.2.3 | Wirtschaftlichkeit | 60 |
| 7. | Zusammenfassung | 61 |
| WEBSITE KPMG AG | 66 | |
| WEBSITE IDS-SCHEER AG | 67 | |
| WEBSITE SAP SI AG | 68 | |
| VERGLEICH KPMG AG, IDS SCHEER AG, SAP SI AG | 69 |
Im Informationsmedium Internet kommt der Kommunikationspolitik eine primäre Bedeutung zu. Die Grenzen zu Services und Produktleistungen verwischen dabei zusehends. Die Multifunktionalität der Internetplattform ermöglicht eine Überführung des gesamten klassischen Kommunikationsmix, erfordert jedoch dessen medienadäquate Interpretation und Weiterentwicklung: Um den Erwartungen der selbstbestimmt navigierenden Nutzer im Internet gerecht zu werden, muss Online-Werbung mehr als eine klassische Anzeige, ein TVSpot oder ein Produktkatalog bieten, Direktwerbung muss mehr als eine personifizierte Massenaussendung sein und eine Promotion aus mehr als einer Postkarte zur Teilnahme am Gewinnspiel bestehen. Denn das Medium bietet noch immer neue Freiräume für kreative Kommunikationsformen, die Botschaft und Nutzwert verbinden. Ableitbare Ziele der Marketing-Kommunikation sind: • • Die Dienstleistung soll potentiellen Kunden bekannt gemacht werden es sind Informationen bereitzustellen, um potentiellen Kunden die Möglichkeit zu geben, zu prüfen, ob die Dienstleistung für ihre Bedürfnisse geeignet ist. • nach Möglichkeit ist zur sofortigen Verwendung der Dienstleistung zu [...]
werden. Die dabei anzustellenden Überlegungen fasst man unter dem Begriff "Optimierung des absatzpolitischen Instrumentariums" zusammen. In der neueren Marketingliteratur hat sich der Begriff des Marketing-Mix durchgesetzt. Ursprünglicher Zweck des Internet ist die Informationsverbreitung. Es überrascht daher nicht, dass der kommunikative Bereich im Marketing ideal für den Einsatz im Internet geeignet ist. Hier eröffnet sich die Möglichkeit, die zunehmende Verweigerungshaltung gegenüber den klassischen Medien erfolgreich zu umgehen. Weniger nützlich ist die Internetnutzung im Bereich der Preispolitik. Internetnutzung sorgt für mehr Markttransparenz, die sich für den Kunden durch das Internet ergibt. Somit entsteht ein Konflikt zwischen Zusammenarbeit (Verkäuferseite) und Durchsetzung eigener Interessen (Käuferseite). Im Bereich Distribution kann das Internet vor allem bei der Kundenaquisition eingesetzt werden. Der Einsatz im logistischen Bereich der Distribution ist weniger interessant (Ausnahme: Software, Daten, Informationsdienstleistungen). "Online-Marketing ist eine Form der interaktiven kommerziellen Kommunikation, die mittels vernetzter Informationssysteme mit Individuen oder Massen kommuniziert, eine globale Verbreitung finden kann und das Ziel des unternehmerischen Erfolgs hat." Diese Definition des Online-Marketing beruht auf J. Oenicke (1996): Online Marketing. Kommerzielle Kommunikation im interaktiven Zeitalter, Stuttgart, 1996. [...]
Unter einem Markt versteht man das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Unterscheidung von Märkten, dies gilt in betriebs- und auch in volkswirtschaftlicher Sicht. Während das Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt, Geld- und Kapitalmarkt im Wesentlichen als Nachfrager auftritt, tritt es auf dem Absatzmarkt als Anbieter von Gütern und Dienstleistungen auf. Betriebliche Tätigkeit ist ein sich ständig wiederholender Prozess von Leistungserstellung und Leistungsverwertung. Als Leistungserstellung bezeichnen wir die Beschaffung von Produktionsfaktoren (bei Beratungsunternehmen sind dies die Mitarbeiter) und ihre Verarbeitung/Nutzung zu Gütern oder Dienstleistungen (die Beratung). Zur Leistungsverwertung gehört die Suche nach Abnehmern und die physische Distribution der Güter. Nach dem Absatz der Güter fließen dem Betrieb Mittel zu, die er zum erneuten Erwerb von Produktionsfaktoren einsetzt. Somit schließt sich der Wertekreislauf: Geld -> Produktionsfaktoren -> Produkte/Dienstleistungen -> Geld. Das Handeln des Unternehmens wird aber nicht bestimmt vom Wunsch nach optimaler Befriedigung der Nachfrager, sondern vom Streben nach erwerbswirtschaftlichen Zielen, wie langfristiger Gewinnmaximierung, Sicherung und Ausweitung von Märkten usw. Die Befriedigung der Nachfragewünsche auf hohem Niveau ist nicht das Ziel, wohl aber Ergebnis unternehmerischen Handelns im marktwirtschaftlichen System: Gewinne erzielt nur derjenige, der die Nachfragerwünsche genau analysiert und der den Nachfragerwünschen mit einem besseren Angebot entgegenkommt als die Konkurrenz. Unternehmerisches Handeln orientiert sich an Marktgegebenheiten. Auf ungesättigten Märkten (Verkäufermärkte) dominiert eine produktionsorientierte Denkweise. Auf gesättigten Märkten (Käufermärkten) stellt sich eine verkaufsorientierte Denkweise ein: Wie können wir Absatzwiderstände überwinden? Bei zunehmender Verschärfung des Wettbewerbs rückt die Absatzwirtschaft immer stärker in den Mittelpunkt. Wenn Beschaffungs-, Produktions-, Investitions- und Finanzierungsmöglichkeiten größer sind als die Absatzmöglichkeiten, wird der Absatz zum Unternehmensengpass. Mittel zur Stärkung der Wettbewerbsposition sind absatzpolitische Instrumente, hierunter versteht man alle Maßnahmen, die ein Anbieter ergreift, um die Absatzwiderstände zu reduzieren, um seine Wettbewerbsposition zu stärken. Aufgabe der Produktpolitik ist es, ein an den Bedürfnissen des Nachfragers orientiertes Angebot zu konzipieren. Im Rahmen der - 17 - [...]
In den Warenkorb
48,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832458676
Arbeit zitieren:
Walter, Matthias Juli 2002: Analyse des Onlinemarketings von IT-Consultingunternehmen mit Anwendung der Ergebnisse auf die SAP Systems Intergration AG, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Onlinemarketing, Consultingunternehmen, Analyse, Konzept, Marketing



