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Analyse von Nachhaltigkeitszertifikaten im internationalen Vergleich und ihrer Konsequenzen für die Bau- und Immobilienwirtschaft

Analyse von Nachhaltigkeitszertifikaten im internationalen Vergleich und ihrer Konsequenzen für die Bau- und Immobilienwirtschaft
Über dieses Buch
  • Art: Masterarbeit
  • Autor: Houssam Eddin Makkie
  • Abgabedatum: September 2009
  • Umfang: 137 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Duisburg, Universität Duisburg-Essen, Standort Essen Deutschland
  • Bibliografie: ca. 14
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-3994-1
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Makkie, Houssam Eddin September 2009: Analyse von Nachhaltigkeitszertifikaten im internationalen Vergleich und ihrer Konsequenzen für die Bau- und Immobilienwirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: DGNB, Green Building, LEED, Zertifizierung, Gütesiegel

Masterarbeit von Houssam Eddin Makkie

Einleitung:

Nachhaltigkeitszertifikate:

Nachhaltigkeit hat sich in den letzten Jahren zu einem weltweit bedeutsamen Leitbild entwickelt, dass einen verantwortungsvollen Umgang mit der Zukunft unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte fordert, um eine Entwicklungsmöglichkeit der nachfolgenden Generationen nicht zu gefährden.

Im Bereich der Bau- und Immobilienwirtschaft wird diese Thematik insbesondere durch den World Green Building Council (World GBC) angetrieben, der mit dem Ziel gegründet wurde, die Technologien und Entwurfspraktiken für nachhaltiges Bauen weltweit zu verbreiten. Die Mitgliedsländer der World GBC haben in den letzten Jahren verschiedene Bewertungssysteme (z.B. LEED, BREEAM, CASBEE, Green Star, etc.) für Gebäude entwickelt. Die verschiedenen Bewertungssysteme bauen z.T. aufeinander auf, führen einander fort oder wurden länderspezifisch angepasst. In Deutschland hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) ein nationales Zertifizierungssystem entwickelt. Das „Deutsche Gütesiegel für nachhaltiges Bauen“ bewertet die Qualität eines Bauwerkes in umfassender Weise und berücksichtigt dabei den gesamten Lebenszyklus. Das Zertifikat, das den Marktteilnehmern nach einer derzeit laufenden Testphase voraussichtlich ab Anfang 2009 zur Verfügung stehen wird, beschränkt sich zwar zunächst auf Neubauten mit Büro- bzw. Verwaltungsnutzung, soll aber künftig nach für Bestandsbauen, Wohngebäude und schließlich für Bauwerke jeder Art angewendet werden können. Für die Bewertung der Bauwerke, die zur Einordnung in einer der drei Qualitätsstufen Bronze, Silber und Gold führt, wurde ein Kriterienkatalog entwickelt, der neben einer gleichberechtigten Berücksichtigung von ökonomischen, ökologischen, sozialen und technischen Aspekte auch die Qualität der Planungs- und Bauprozesse beurteilt.

Aufgabenstellung:

Im Rahmen dieser Masterarbeit soll eine vergleichende Analyse der DGNB-, LEED- und BREEAM Zertifizierungssysteme durchgeführt werden. Der Kriterienkatalog jedes Zertifizierungssystems der oben genannten Systeme soll auch detailiert bewertet und beschrieben werden. Der Aufbau und die Bewertungsweise jedes Systems gehören auch zu den Aufgaben.

Damit die Bewertung der drei Zertifizierungssysteme zustande kommt, werden die Verbreitung jedes Systems national und international im Bau- und Immobilienmarkt, die Vor- und Nachteile sowie die Kosten- und der Personalaufwand umfangreich bearbeitet und bewertet.

Vorgehensweise und Zielsetzung:

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit einer Analyse von der Nachhaltigkeit im Baubereich bzw. einer Analyse des DGNB-, LEED- und BREEAM-Zertifizierungssystems und ihrer Konsequenzen für Bau- und Immobilienwirtschaft. Sie gliedert sich in folgende Kapitel:

Das erste Kapitel gibt eine kurze Einführung in die Thematik und vermittelt einen ersten Überblick.

In Kapitel zwei wird auf die Grundlage vom Grünen Bauen und World Green Building Council eingegangen. Dies ist nötig, um die internationalen Nachhaltigkeitszertifikate besser verstehen zu können.

Im Folgenden wird in Kapitel drei das deutsche Zertifizierungssystem (DGNB) und seine Kriteriengruppen detailiert dargestellt und diskutiert.

In Kapitel vier wird erklärt, wie das amerikanische Zertifizierungssystem (LEED) aufgebaut wurde. Außerdem werden die Themenfelder von LEED ausführlich beschrieben.

Kapitel fünf enthält das britische Zertifizierungssystem (BREEAM) und seine Themenfelder werden auch detailiert beschrieben.

Eine vergleichende Analyse zwischen den drei oben genannten Zertifizierungssystemen wird in Kapitel sechs durchgeführt. Deren Verbreitung im Immobilienmarkt und Kosten werden auch in diesem Kapitel analysiert.

Kapitel sieben umfasst die Zusammenfassung dieser Masterarbeit.

Als Ziel für diese Arbeit soll der Einfluss von der Nachhaltigkeit auf die Bau- und Immobilienwirtschaft bewertet werden. Außerdem sollen die Chancen und Risiken der Nachhaltigkeitszertifikate ermittelt werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
1.1 Nachhaltigkeitszertifikaten 1
1.2 Aufgabenstellung 1
1.3 Vorgehensweise und Zielsetzung 2
2. World Green Building Council 3
2.1 Entwicklung vom Konzept ‘Green Building’ 3
2.2 Geschichte von ‘Green Building’ 4
2.3 World Green Building Council 5
2.3.1 Gründung und Geschichte von World GBC 5
2.3.2 Visionen und Missionen von World GBC 7
2.3.3 Die verschiedene Zertifizierungssysteme auf der Welt 7
3. Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen 10
3.1 Das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen 11
3.2 Die Kriteriengruppe des Zertifizierungssystem 13
3.3 Ökologische Qualität 15
3.3.1 Treibhauspotenzial 15
3.3.2 Ozonschichtabbaupotenzial 16
3.3.3 Ozonbildungspotential 16
3.3.4 Versauerungspotenzial 17
3.3.5 Überdüngungspotential 17
3.3.6 Risiken für die Lokale Umwelt 17
3.3.7 Sonstige Wirkung auf die globale Umwelt 18
3.3.8 Mikroklima 18
3.3.9 Nicht erneuerbarer Primärenergiebedarf 19
3.3.10 Gesamtprimärenergiebedarf und Anteil erneuerbarer Primärenergie 19
3.3.11 Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen 19
3.3.12 Flächeninanspruchnahme 19
3.4 Ökonomische Qualität 20
3.4.1 Gebäudebezogene Kosten im Lebenszyklus 20
3.4.2 Wertstabilität 20
3.5 Soziokulturelle Qualität 21
3.5.1 Thermischer Komfort im Winter 21
3.5.2 Thermischer Komfort im Sommer 21
3.5.3 Innenraumhygiene 21
3.5.4 Akustischer Komfort 21
3.5.5 Visueller Komfort 22
3.5.6 Einflussnahme des Nutzers 22
3.5.7 Dachgestaltung 22
3.5.8 Sicherheit und Störfallrisiken 22
3.5.9 Barrierefreiheit 23
3.5.10 Flächeneffizienz 23
3.5.11 Umnutzungsfähigkeit 23
3.5.12 Zugänglichkeit 24
3.5.13 Fahrradkomfort 24
3.5.14 Sicherung der gestalterischen und Städtebaulichen QualitätimWettbewerb 24
3.5.15 Kunst am Bau 25
3.6 Technische Qualität 25
3.6.1 Brandschutz 25
3.6.2 Schallschutz 25
3.6.3 Energetische und feuchteschutztechnische Qualität der Gebäudehülle 26
3.6.4 Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit des Baukörpers 26
3.6.5 Rückbaubarkeit, Recyclingfreundlichkeit, Demontagefreundlichkeit 26
3.7 Prozessqualität 27
3.7.1 Qualität der Projektvorbereitung 27
3.7.2 Integrale Planung 27
3.7.3 Optimierung und komplexität der Herangehensweise in der Planung 27
3.7.4 Nachweis der Nachhaltigkeitsaspekte in Ausschreibung und Vergabe 28
3.7.5 Schaffung von Anforderungen für eine optimale Nutzung und Bewirtschaftung 28
3.7.6 Baustelle/Bauprozess 28
3.7.7 Qualität der ausführenden Unternehmen/Präqualifikation 29
3.7.8 Qualitätssicherung der Bauausführung 29
3.7.9 Systematische Inbetriebnahme 29
3.8 Standort Qualität 30
3.8.1 Risiken am Mikrostandort 30
3.8.2 Verhältnisse am Mikrostandort 30
3.8.3 Image und Zustand von Standort und Quartier 30
3.8.4 Verkehrsanbindung 31
3.8.5 Nähe zu nutzungsspezifischen Einrichtungen 31
3.8.6 Anliegende Medien/Erschließung 31
3.9 Steckbriefe des Systems 31
4. Leadership in Energy and Environmental Design 33
4.1 Entwicklung von LEED 33
4.2 USGBC LEED Rating System 34
4.3 Die Themenfelder des Zertifizierungssystems 35
4.4 Nachhaltiger Standort 36
4.4.1 Die einzige Anforderung 37
4.4.2 Kriterium 1, Auswahl des Standortes 37
4.4.3 Kriterium 2, Entwicklung der Gemeinschafts-Dichte und Verbundenheit 38
4.4.4 Kriterium 3, Neuerschließung von brachliegenden Flächen 38
4.4.5 Kriterium 4.1 – Alternative Verkehrsmittel-Öffentliche 39
4.4.6 Kriterium 4.2 – Alternative Verkehrsmittel – Fahrrad und Umkleideräume 39
4.4.7 Kriterium 4.3 – Niedrige Emissions- und Kraftstoffsparende Fahrzeuge 39
4.4.8 Kriterium 4.4 – Alternativer Transport- Kapazität der Parkplätze 40
4.4.9 Kriterium 5.1 – Entwicklung des Standortes – Schutz oder Wiederherstellung eines Lebensraums 40
4.4.10 Kriterium 5.2 – Entwicklung des Standortes-Maximierung der Freiflächen 41
4.4.11 Kriterium 6.1 – Sturmwasser Design- quantitatives Controlling 41
4.4.12 Kriterium 6.2 – Sturmwasser Design- qualitatives Controlling 42
4.4.13 Kriterium 7.1 – Warme Insel Wirkung – Ohne Deckung 42
4.4.14 Kriterium 7.2 – Warme Insel Wirkung – Mit Deckung 43
4.4.15 Kriterium 8 – Verringerung des schädlichen Lichtes 43
4.5 Effizienz von Wasser 44
4.5.1 Kriterium 1.1 – Effizientes Wasser für die Landschaft – Reduzierung um 50% 44
4.5.2 Kriterium 1.2 - Effizientes Wasser für die Landschaft – Kein Trinkwasser verwenden oder nicht bewässern 45
4.5.3 Kriterium 2 - Innovierte Abwasser-Technologie 45
4.5.4 Kriterium 3.1 – Reduzierung des verwendeten Wasser – Reduzierung um 20% 45
4.5.5 Kriterium 3.2 – Reduzierung des verwendeten Wassers – Reduzierung um 30% 46
4.6 Energie und Atmosphäre 46
4.6.1 Die erste Anforderung: Grundrechte-Inbetriebnahme vom Energie-System des Gebäudes 46
4.6.2 Die zweite Anforderung: Wenige Energieeffizienz 47
4.6.3 Die dritte Anforderung: Grundlegendes Kältemittel-Management 47
4.6.4 Kriterium 1 – Optimierung der Energieeffizienz 48
4.6.5 Kriterium 2: Erneuerbare Energieressourcen im Ort vom Projekt 49
4.6.6 Kriterium 3 – Verstärkte Inbetriebnahme 50
4.6.7 Kriterium 4 – Verstärktes Kältemittel-Management 50
4.6.8 Kriterium 5 – Messung und Prüfung 51
4.6.9 Kriterium 6 – Ökostrom 51
4.7 Materialien und Ressourcen 51
4.7.1 Die einzige Anforderung – Speicher und Sammlung von wieder-verwertbaren Stoffen 51
4.7.2 Kriterium 1.1 – Renovierung des Gebäudes – Pflege der 75% bestehenden Wände, Fußböden und des Daches 52
4.7.3 Kriterium 1.2 - Renovierung des Gebäudes – Pflege der 95% bestehenden Wände, Fußböden und des Daches 52
4.7.4 Kriterium1.3 – Renovierung des Gebäudes – Pflege der 50%, der inneren nicht strukturellen, Elemente 53
4.7.5 Kriterium 2.1 – Abfallmanagement -Wiederverwertung von 50% der zerstörten Baumaterialien 53
4.7.6 Kriterium 2.2 - Abfallmanagement -Wiederverwertung von 75% der zerstörten Baumaterialien 53
4.7.7 Kriterium 3.1 – Wiederverwendung der Materialien von bis zu 5% 54
4.7.8 Kriterium 3.2 -Wiederverwendung der Materialien um 10% 54
4.7.9 Kriterium 4.1 – Wiederverwertbarer Inhalt 10% ( Post-Verbraucher+1/2 Prä-Verbraucher) 54
4.7.10 Kriterium 4.2 - Wiederverwerteter Inhalt von 20% ( Post-Verbraucher+1/2 Präverbraucher) 55
4.7.11 Kriterium 5.1 – Regionale Materialien – 10% Extraktion, Behandlung und Produktion der Materialien in der Umgebung 55
4.7.12 Kriterium 5.2 - Regionale Materialien – 20% Extraktion, Behandlung und Produktion der Materialien in der Umgebung 56
4.7.13 Kriterium 6 – schnell erneuerbare Materialien 56
4.7.14 Kriterium 7 – zertifiziertes Holz 56
4.8 Interne ökologische Qualität 57
4.8.1 Die erste Anforderung – geringe Leistung der internen Luftqualität 57
4.8.2 Die zweite Anforderung – Controlling des Rauchens 57
4.8.3 Kriterium 1 – Controlling des Luftstroms 58
4.8.4 Kriterium 2 – Erhöhung der Lüftung 58
4.8.5 Kriterium 3.1 – Management-Plan der internen Luftqualität; während der Bauphase 59
4.8.6 Kriterium 3.2 - Management-Plan der internen Luftqualität; vor der Abnahme 59
4.8.7 Kriterium 4.1 – Materialien mit weniger Emission- Klebstoffe und Dichtungs-Materialien 60
4.8.8 Kriterium 4.2 - Materialien mit weniger Emission- Farben und Lacke 61
4.8.9 Kriterium 4.3 – Materialien mit weniger Emission – Teppich 62
4.8.10 Kriterium 4.4 – Materialien mit weniger Emission – Composites Holz 62
4.8.11 Kriterium 5 – Controlling der chemischen Schadstoffe im Gebäude 62
4.8.12 Kriterium 6.1 – Kontrolle der Systeme – Beleuchtungssysteme 63
4.8.13 Kriterium 6.2 - Kontrolle der Systeme – Thermischer Komfort 63
4.8.14 Kriterium 7.1 – Thermischer Komfort – Design 63
4.8.15 Kriterium 7.2 - Thermischer Komfort – Verifikation 63
4.8.16 Kriterium 8.1 – Tageslicht und Ansicht – Tageslicht beleuchtet 75% der inneren Flächen 64
4.8.17 Kriterium 8.2 - Tageslicht und Ansicht – Tageslicht beleuchtet 90% der inneren Flächen 64
4.9 Innovation und der Prozess von Design 65
4.9.1 Kriterium 1-1.4 - Innovationen von Design 65
4.9.2 Kriterium 2 - LEED Accredited Professional 65
4.10 Ablauf der Zertifizierung beim LEED-NC 65
5. BREEAM 67
5.1 Entwicklung von BREEAM 67
5.2 Die Themenfelder des Zertifizierungssystems 69
5.3 Energie und CO2-Emission 70
5.3.1 Schätzung der CO2-Emission von Häusern 70
5.3.2 Energieeffizienz 71
5.3.3 Interne Beleuchtung 71
5.3.4 Flächen zur Trocknung von Kleidung 71
5.3.5 Energie, die als weiße waren gekennzeichnet 72
5.3.6 Externe Beleuchtung 72
5.3.7 Geringe oder keine Karbon-Emission 72
5.3.8 Abstellplatz für Fahrräder 73
5.3.9 Home Office 73
5.4 Wasser 73
5.4.1 Interner trinkbarer Wasserverbrauch 73
5.4.2 Externe Wasserverwendung 74
5.5 Materialien 75
5.5.1 Ökologische Auswirkungen der Materialien 75
5.5.2 Materialien für den Rohbau 75
5.5.3 Materialien für die Fertigstellung 76
5.6 Oberflächenwasser 76
5.6.1 Management des Abflusses von Oberflächenwasser 76
5.6.2 Verringerung das Risiko einer Überschwemmung 77
5.7 Abfälle 78
5.7.1 Speicherplatz für nicht-wiederverwendbare Abfälle und Recycling-Hausmüll 78
5.7.2 Abfallmanagement 78
5.8 Umweltverschmutzung 79
5.8.1 Globale Erwärmung (GWP) 79
5.8.2 NOx-Emissionen 79
5.9 Gesundheit und Wohlbefinden 79
5.9.1 Tageslicht 79
5.9.2 Schallschutz 80
5.9.3 Private Flächen 80
5.9.4 Nachhaltiges Haus 81
5.10 Management 81
5.10.1 Bedienungsanleitung des Gebäudes 81
5.10.2 Considerate Constructors Scheme 81
5.10.3 Strukturelle Auswirkung 82
5.10.4 Sicherheit 82
5.11 Ökologie 83
5.11.1 Ökologischer Wert des Standortes 83
5.11.2 Ökologische Erweiterung 83
5.11.3 Schutz der ökologischen Funktionen 84
5.11.4 Veränderung vom ökologischen Wert eines Standortes 84
5.11.5 Grundstücksfläche des Gebäudes 84
6. Vergleich und Bewertung der internationalen Nachhaltigkeitszertifikate DGNB, LEED und BREEAM 85
6.1 Vergleichende Analyse zwischen den internationalen Zertifizierungssystemen 85
6.1.1 Ziele der Zertifizierungssysteme 85
6.1.2 Vergleich zwischen die Kriteriengruppen aller Systeme 88
6.1.2.1 Vergleich der ökologischen Qualität 89
6.1.2.2 Vergleich der ökonomischen Qualität 90
6.1.2.3 Vergleich der soziokulturellen und funktionalen Qualität 91
6.1.2.4 Vergleich der technischen Qualität 92
6.1.2.5 Vergleich der Prozessqualität 93
6.1.2.6 Vergleich der Standortqualität 94
6.1.3 Unterschiedliche Schwerpunkte zwischen die Zertifizierungssysteme 95
6.2 Verbreitung der Zertifizierungssysteme auf dem nationalen und internationalen Immobilienmarkt 97
6.2.1 Verbreitung von LEED auf dem Immobilienmarkt 97
6.2.2 Verbreitung von BREEAM auf dem Immobilienmarkt 99
6.2.3 Verbreitung von DGNB auf dem Immobilienmarkt 99
6.3 Die Vorteile der Nachhaltigkeitszertifikate 101
6.3.1 Vorteile der Nachhaltigkeit 102
6.3.1.1 Für die Gesellschaft 102
6.3.1.2 Für die Investoren und Projektentwickler 103
6.3.1.3 Für die Bauunternehmen 103
6.3.1.4 Für Nutzer 103
6.3.2 Die Vorteile der DGNB- und LEED-Zertifizierungssystem 104
6.3.2.1 Vorteile des DGNB-Zertifizierungssystems 104
6.3.2.2 Vor- und Nachteile des LEED-Zertifizierungssystems 104
6.4 Kosten und Personalaufwand 105
6.4.1 Die Kosten des Nachhaltigen Bauens 107
6.4.1.1 Kosten des LEED-Zertifizierungssystems 107
6.4.1.2 Kosten des BREEAM-Zertifizierungssystems 107
6.4.1.3 Kosten des DGNB-Zertifizierungssystems 108
6.4.2 Einfluss der Nachhaltigkeit auf die Bau- und Immobilienwirtschaft 109
6.4.2.1 Nachhaltiger Immobilienmarkt in den USA 110
6.4.2.2 Nachhaltiger Immobilienmarkt in Deutschland 111
7. Fazit 115

Textprobe:

Kapitel 4.5.1, Kriterium 1.1 – Effizientes Wasser für die Landschaft – Reduzierung um 50%; 1 Punkt:

Das Ziel ist die Einschränkung oder die Reduzierung der Verwendung von Trinkwasser, natürliche Oberflächlichen- oder Grundwasserressourcen, die im Ort oder nah vom Projekt sind, und nicht mehr für die Bewässerung der Landschaft verwendet werden.

Diese Reduzierung des Trinkwasserverbrauches soll mindestens um 50% reduziert werden. Außerdem soll sie für folgende Bereiche als Kombination durchführt werden:

Vegetierte Felder, Effizienz der Bewässerung, Nutzung des gesammelten Regenwassers, Nutzung des wiederverwerteten Abwassers, Nutzung des Wassers, das durch eine spezielle öffentliche Agentur behandelt wird.

Kriterium 1.2 - Effizientes Wasser für die Landschaft – Kein Trinkwasser verwenden oder nicht bewässern; 1 Punkt zusätzlich zu Kredit 1.1:

Das Ziel ist die Einschränkung oder die Reduzierung der Verwendung von Trinkwasser, natürliche oberflächliche oder tiefe Wasserressourcen, die im Ort oder nah vom Projekt sind und nicht mehr für die Bewässerung der Landschaft verwendet werden.

Die Anforderung dazu ist:

Der oben genannte Kredit 1.1 soll erfüllt werden, zusätzlich auch die Verwendung zur Bewässerung der Felder nah dem Projekt durch nur gesammeltes Regenwasser, wieder verwertbares Abwasser, oder Wasser, das durch eine spezielle öffentliche Agentur behandelt wird. Oder die Installation eines landschaftlichen Gartensystems, ohne ständige Bewässerung.

Kriterium 2 - Innovierte Abwasser-Technologie; 1 Punkt:

Die Reduzierung der Erzeugung von Abwasser und Minimierung der Trinkwassernachfrage stellt das als Hauptziel dieses Kredits dar, besonders während der Erhöhung der lokalen Grundwasser.

Als Anforderungen sind folgende 2 Optionen zu erfüllen:

Option 1: Reduzierung des Verbrauchs von Trinkwasser im Gebäude für die Reinigung oder Verwendung in den Toiletten um ca. 50% durch die Nutzung von Wasser-Erhaltung Vorrichtungen wie z.B. Urinale, Option 2: Behandlung von ca. 50% des Abwassers im Ort durch Filterung.

Kriterium 3.1 – Reduzierung des verwendeten Wasser – Reduzierung um 20%; 1 Punkt:

Maximierung der Effizienz vom Wasser im Gebäude, um die Belastung auf die Wasserversorgung und Abwassersysteme zu reduzieren.

Die Anforderungen sind:

Die Strategie davon fordert 20% weniger Wasserverbrauch als den gesamt berechneten Wasserverbrauch für das Gebäude im Vergleich zum Base-plan (ohne Bewässerung) laut dem Energy Policy Act von 1992 fixture Leistungsanforderungen.

Der kalkulierte Wasserverbrauch für den Base-Plan basiert auf der Benutzung folgender Vorrichtungen wie z.B. Toiletten, Urinale, WC-Armaturen, Duschen und Spülbecken.

Kriterium 3.2 – Reduzierung des verwendeten Wassers – Reduzierung um 30%; 1 Punkt:

Maximierung der Effizienz vom Wasser im Gebäude, um die Belastung auf die Wasserversorgung und Abwassersysteme zu reduzieren.

Die Anforderungen sind:

Die Strategie davon fordert 30% weniger Wasserverbrauch als der gesamt berechnete Wasserverbrauch für das Gebäude mit dem Base-plan (ohne Bewässerung) laut dem Energy Policy Act von 1992 fixture Leistungsanforderungen.

Der kalkulierte Wasserverbrauch für den Base-Plan basiert auf der Benutzung folgenden Vorrichtungen wie z.B. Toiletten, Urinale, WC-Armaturen, Duschen und Spülbecken.

Energie und Atmosphäre:

Die erste Anforderung: Grundrechte-Inbetriebnahme vom Energie-System des Gebäudes.

Das Energie-System im Gebäude soll nach den Anforderungen des Eigentümers installiert, kalibriert und geführt werden. Dieser Prozess führt zu den Ansätzen der Vorteile wie z.B. Reduzierung des Energieverbrauches, Senkung der Betriebskosten, Minimierung der Rückruf vom Auftragnehmer, Überprüfung der Systems-Eigenschaften und Anpassung des Systems mit den Eigentümeranforderungen.

Um das Energie-System Inbetriebnahme zu bringen, müssen folgenden Anforderungen durch das Inbetriebnahme-Team im Bezug auf LEED-NC geregelt werden:

Eine Autorität der Inbetriebnahme ist zu führen, überprüfen und überwachen, um davon die Fertigstellung zu Stande zu bringen.

Die Autorität der Inbetriebnahme soll eine Erfahrung mit der dokumentieren Inbetriebnahme für mindestens 2 Projekte haben.

Die Autorität der Inbetriebnahme soll unabhängig vom Projektablauf oder der Bau-Verwaltung sein.

Die Autorität der Inbetriebnahme berichtet die Ergebnisse und die Empfehlungen direkt an dem Eigentümer.

Falls das Projekt kleiner als ca. 4650 qm ist, kann die Autorität der Inbetriebnahme qualifizierte Personen, die die erforderlichen Anforderungen bringen können, berufen.

Der Eigentümer kann die Anforderungen des Projektes dokumentieren. Das Design-Team kann die Grundlage des Designs entwickeln. Die Autorität der Inbetriebnahme überprüft die Projektdokumente. Der Eigentümer und das Design-Team sind verantwortlich für die Übereinstimmung der Dokumente mit den Projektanforderungen.

Entwicklung der Inbetriebnahme für die Projektdokumente.

Entwicklung und Umsetzung eines Inbetriebnahme-Plans.

Überprüfung der Installation und der Leistung des Systems.

Erstellung von integralen Inbetriebnahme-Dokumenten.

Die zweite Anforderung: Wenige Energieeffizienz.

Minimierung des Verbrauches von der Energie für die geplanten Gebäude und Anlagen. Die Anforderungen fordern deshalb eine Erstellung des Projektes, die den folgenden Punkten zupassen:

Die Bestimmungen (§ § 5.4, 6.4, 7.4, 8.4, 9.4 und 10.4) von ASHRAE / IESNA Standard 90.1-2004.

Die Vorschriften und Anforderungen (§ § 5.5, 6.5, 7.5 und 9.5) oder Anforderungen (§ 11) von ASHRAE/IESNA Standard 90.1-2004.

Die dritte Anforderung: Grundlegendes Kältemittel-Management.

Das Ziel ist die Verringerung des Abbaus der Ozonschicht. Damit das Ziel erfüllt wird, sollte die Verwendung der CFC-Kältemittel im Gebäude mit HVAC&R System reduziert werden.

Arbeit zitieren:
Makkie, Houssam Eddin September 2009: Analyse von Nachhaltigkeitszertifikaten im internationalen Vergleich und ihrer Konsequenzen für die Bau- und Immobilienwirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
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