Analyse von Nachhaltigkeitszertifikaten im internationalen Vergleich und ihrer Konsequenzen für die Bau- und Immobilienwirtschaft
- Art: Masterarbeit
- Autor: Houssam Eddin Makkie
- Abgabedatum: September 2009
- Umfang: 137 Seiten
- Dateigröße: 2,3 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Duisburg, Universität Duisburg-Essen, Standort Essen Deutschland
- Bibliografie: ca. 14
- ISBN (eBook): 978-3-8366-3994-1
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Makkie, Houssam Eddin September 2009: Analyse von Nachhaltigkeitszertifikaten im internationalen Vergleich und ihrer Konsequenzen für die Bau- und Immobilienwirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: DGNB, Green Building, LEED, Zertifizierung, Gütesiegel
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Masterarbeit von Houssam Eddin Makkie
Einleitung:
Nachhaltigkeitszertifikate:
Nachhaltigkeit hat sich in den letzten Jahren zu einem weltweit bedeutsamen Leitbild entwickelt, dass einen verantwortungsvollen Umgang mit der Zukunft unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte fordert, um eine Entwicklungsmöglichkeit der nachfolgenden Generationen nicht zu gefährden.
Im Bereich der Bau- und Immobilienwirtschaft wird diese Thematik insbesondere durch den World Green Building Council (World GBC) angetrieben, der mit dem Ziel gegründet wurde, die Technologien und Entwurfspraktiken für nachhaltiges Bauen weltweit zu verbreiten. Die Mitgliedsländer der World GBC haben in den letzten Jahren verschiedene Bewertungssysteme (z.B. LEED, BREEAM, CASBEE, Green Star, etc.) für Gebäude entwickelt. Die verschiedenen Bewertungssysteme bauen z.T. aufeinander auf, führen einander fort oder wurden länderspezifisch angepasst. In Deutschland hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) ein nationales Zertifizierungssystem entwickelt. Das „Deutsche Gütesiegel für nachhaltiges Bauen“ bewertet die Qualität eines Bauwerkes in umfassender Weise und berücksichtigt dabei den gesamten Lebenszyklus. Das Zertifikat, das den Marktteilnehmern nach einer derzeit laufenden Testphase voraussichtlich ab Anfang 2009 zur Verfügung stehen wird, beschränkt sich zwar zunächst auf Neubauten mit Büro- bzw. Verwaltungsnutzung, soll aber künftig nach für Bestandsbauen, Wohngebäude und schließlich für Bauwerke jeder Art angewendet werden können. Für die Bewertung der Bauwerke, die zur Einordnung in einer der drei Qualitätsstufen Bronze, Silber und Gold führt, wurde ein Kriterienkatalog entwickelt, der neben einer gleichberechtigten Berücksichtigung von ökonomischen, ökologischen, sozialen und technischen Aspekte auch die Qualität der Planungs- und Bauprozesse beurteilt.
Aufgabenstellung:
Im Rahmen dieser Masterarbeit soll eine vergleichende Analyse der DGNB-, LEED- und BREEAM Zertifizierungssysteme durchgeführt werden. Der Kriterienkatalog jedes Zertifizierungssystems der oben genannten Systeme soll auch detailiert bewertet und beschrieben werden. Der Aufbau und die Bewertungsweise jedes Systems gehören auch zu den Aufgaben.
Damit die Bewertung der drei Zertifizierungssysteme zustande kommt, werden die Verbreitung jedes Systems national und international im Bau- und Immobilienmarkt, die Vor- und Nachteile sowie die Kosten- und der Personalaufwand umfangreich bearbeitet und bewertet.
Vorgehensweise und Zielsetzung:
Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit einer Analyse von der Nachhaltigkeit im Baubereich bzw. einer Analyse des DGNB-, LEED- und BREEAM-Zertifizierungssystems und ihrer Konsequenzen für Bau- und Immobilienwirtschaft. Sie gliedert sich in folgende Kapitel:
Das erste Kapitel gibt eine kurze Einführung in die Thematik und vermittelt einen ersten Überblick.
In Kapitel zwei wird auf die Grundlage vom Grünen Bauen und World Green Building Council eingegangen. Dies ist nötig, um die internationalen Nachhaltigkeitszertifikate besser verstehen zu können.
Im Folgenden wird in Kapitel drei das deutsche Zertifizierungssystem (DGNB) und seine Kriteriengruppen detailiert dargestellt und diskutiert.
In Kapitel vier wird erklärt, wie das amerikanische Zertifizierungssystem (LEED) aufgebaut wurde. Außerdem werden die Themenfelder von LEED ausführlich beschrieben.
Kapitel fünf enthält das britische Zertifizierungssystem (BREEAM) und seine Themenfelder werden auch detailiert beschrieben.
Eine vergleichende Analyse zwischen den drei oben genannten Zertifizierungssystemen wird in Kapitel sechs durchgeführt. Deren Verbreitung im Immobilienmarkt und Kosten werden auch in diesem Kapitel analysiert.
Kapitel sieben umfasst die Zusammenfassung dieser Masterarbeit.
Als Ziel für diese Arbeit soll der Einfluss von der Nachhaltigkeit auf die Bau- und Immobilienwirtschaft bewertet werden. Außerdem sollen die Chancen und Risiken der Nachhaltigkeitszertifikate ermittelt werden.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Nachhaltigkeitszertifikaten | 1 |
| 1.2 | Aufgabenstellung | 1 |
| 1.3 | Vorgehensweise und Zielsetzung | 2 |
| 2. | World Green Building Council | 3 |
| 2.1 | Entwicklung vom Konzept ‘Green Building’ | 3 |
| 2.2 | Geschichte von ‘Green Building’ | 4 |
| 2.3 | World Green Building Council | 5 |
| 2.3.1 | Gründung und Geschichte von World GBC | 5 |
| 2.3.2 | Visionen und Missionen von World GBC | 7 |
| 2.3.3 | Die verschiedene Zertifizierungssysteme auf der Welt | 7 |
| 3. | Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen | 10 |
| 3.1 | Das Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen | 11 |
| 3.2 | Die Kriteriengruppe des Zertifizierungssystem | 13 |
| 3.3 | Ökologische Qualität | 15 |
| 3.3.1 | Treibhauspotenzial | 15 |
| 3.3.2 | Ozonschichtabbaupotenzial | 16 |
| 3.3.3 | Ozonbildungspotential | 16 |
| 3.3.4 | Versauerungspotenzial | 17 |
| 3.3.5 | Überdüngungspotential | 17 |
| 3.3.6 | Risiken für die Lokale Umwelt | 17 |
| 3.3.7 | Sonstige Wirkung auf die globale Umwelt | 18 |
| 3.3.8 | Mikroklima | 18 |
| 3.3.9 | Nicht erneuerbarer Primärenergiebedarf | 19 |
| 3.3.10 | Gesamtprimärenergiebedarf und Anteil erneuerbarer Primärenergie | 19 |
| 3.3.11 | Trinkwasserbedarf und Abwasseraufkommen | 19 |
| 3.3.12 | Flächeninanspruchnahme | 19 |
| 3.4 | Ökonomische Qualität | 20 |
| 3.4.1 | Gebäudebezogene Kosten im Lebenszyklus | 20 |
| 3.4.2 | Wertstabilität | 20 |
| 3.5 | Soziokulturelle Qualität | 21 |
| 3.5.1 | Thermischer Komfort im Winter | 21 |
| 3.5.2 | Thermischer Komfort im Sommer | 21 |
| 3.5.3 | Innenraumhygiene | 21 |
| 3.5.4 | Akustischer Komfort | 21 |
| 3.5.5 | Visueller Komfort | 22 |
| 3.5.6 | Einflussnahme des Nutzers | 22 |
| 3.5.7 | Dachgestaltung | 22 |
| 3.5.8 | Sicherheit und Störfallrisiken | 22 |
| 3.5.9 | Barrierefreiheit | 23 |
| 3.5.10 | Flächeneffizienz | 23 |
| 3.5.11 | Umnutzungsfähigkeit | 23 |
| 3.5.12 | Zugänglichkeit | 24 |
| 3.5.13 | Fahrradkomfort | 24 |
| 3.5.14 | Sicherung der gestalterischen und Städtebaulichen QualitätimWettbewerb | 24 |
| 3.5.15 | Kunst am Bau | 25 |
| 3.6 | Technische Qualität | 25 |
| 3.6.1 | Brandschutz | 25 |
| 3.6.2 | Schallschutz | 25 |
| 3.6.3 | Energetische und feuchteschutztechnische Qualität der Gebäudehülle | 26 |
| 3.6.4 | Reinigungs- und Instandhaltungsfreundlichkeit des Baukörpers | 26 |
| 3.6.5 | Rückbaubarkeit, Recyclingfreundlichkeit, Demontagefreundlichkeit | 26 |
| 3.7 | Prozessqualität | 27 |
| 3.7.1 | Qualität der Projektvorbereitung | 27 |
| 3.7.2 | Integrale Planung | 27 |
| 3.7.3 | Optimierung und komplexität der Herangehensweise in der Planung | 27 |
| 3.7.4 | Nachweis der Nachhaltigkeitsaspekte in Ausschreibung und Vergabe | 28 |
| 3.7.5 | Schaffung von Anforderungen für eine optimale Nutzung und Bewirtschaftung | 28 |
| 3.7.6 | Baustelle/Bauprozess | 28 |
| 3.7.7 | Qualität der ausführenden Unternehmen/Präqualifikation | 29 |
| 3.7.8 | Qualitätssicherung der Bauausführung | 29 |
| 3.7.9 | Systematische Inbetriebnahme | 29 |
| 3.8 | Standort Qualität | 30 |
| 3.8.1 | Risiken am Mikrostandort | 30 |
| 3.8.2 | Verhältnisse am Mikrostandort | 30 |
| 3.8.3 | Image und Zustand von Standort und Quartier | 30 |
| 3.8.4 | Verkehrsanbindung | 31 |
| 3.8.5 | Nähe zu nutzungsspezifischen Einrichtungen | 31 |
| 3.8.6 | Anliegende Medien/Erschließung | 31 |
| 3.9 | Steckbriefe des Systems | 31 |
| 4. | Leadership in Energy and Environmental Design | 33 |
| 4.1 | Entwicklung von LEED | 33 |
| 4.2 | USGBC LEED Rating System | 34 |
| 4.3 | Die Themenfelder des Zertifizierungssystems | 35 |
| 4.4 | Nachhaltiger Standort | 36 |
| 4.4.1 | Die einzige Anforderung | 37 |
| 4.4.2 | Kriterium 1, Auswahl des Standortes | 37 |
| 4.4.3 | Kriterium 2, Entwicklung der Gemeinschafts-Dichte und Verbundenheit | 38 |
| 4.4.4 | Kriterium 3, Neuerschließung von brachliegenden Flächen | 38 |
| 4.4.5 | Kriterium 4.1 – Alternative Verkehrsmittel-Öffentliche | 39 |
| 4.4.6 | Kriterium 4.2 – Alternative Verkehrsmittel – Fahrrad und Umkleideräume | 39 |
| 4.4.7 | Kriterium 4.3 – Niedrige Emissions- und Kraftstoffsparende Fahrzeuge | 39 |
| 4.4.8 | Kriterium 4.4 – Alternativer Transport- Kapazität der Parkplätze | 40 |
| 4.4.9 | Kriterium 5.1 – Entwicklung des Standortes – Schutz oder Wiederherstellung eines Lebensraums | 40 |
| 4.4.10 | Kriterium 5.2 – Entwicklung des Standortes-Maximierung der Freiflächen | 41 |
| 4.4.11 | Kriterium 6.1 – Sturmwasser Design- quantitatives Controlling | 41 |
| 4.4.12 | Kriterium 6.2 – Sturmwasser Design- qualitatives Controlling | 42 |
| 4.4.13 | Kriterium 7.1 – Warme Insel Wirkung – Ohne Deckung | 42 |
| 4.4.14 | Kriterium 7.2 – Warme Insel Wirkung – Mit Deckung | 43 |
| 4.4.15 | Kriterium 8 – Verringerung des schädlichen Lichtes | 43 |
| 4.5 | Effizienz von Wasser | 44 |
| 4.5.1 | Kriterium 1.1 – Effizientes Wasser für die Landschaft – Reduzierung um 50% | 44 |
| 4.5.2 | Kriterium 1.2 - Effizientes Wasser für die Landschaft – Kein Trinkwasser verwenden oder nicht bewässern | 45 |
| 4.5.3 | Kriterium 2 - Innovierte Abwasser-Technologie | 45 |
| 4.5.4 | Kriterium 3.1 – Reduzierung des verwendeten Wasser – Reduzierung um 20% | 45 |
| 4.5.5 | Kriterium 3.2 – Reduzierung des verwendeten Wassers – Reduzierung um 30% | 46 |
| 4.6 | Energie und Atmosphäre | 46 |
| 4.6.1 | Die erste Anforderung: Grundrechte-Inbetriebnahme vom Energie-System des Gebäudes | 46 |
| 4.6.2 | Die zweite Anforderung: Wenige Energieeffizienz | 47 |
| 4.6.3 | Die dritte Anforderung: Grundlegendes Kältemittel-Management | 47 |
| 4.6.4 | Kriterium 1 – Optimierung der Energieeffizienz | 48 |
| 4.6.5 | Kriterium 2: Erneuerbare Energieressourcen im Ort vom Projekt | 49 |
| 4.6.6 | Kriterium 3 – Verstärkte Inbetriebnahme | 50 |
| 4.6.7 | Kriterium 4 – Verstärktes Kältemittel-Management | 50 |
| 4.6.8 | Kriterium 5 – Messung und Prüfung | 51 |
| 4.6.9 | Kriterium 6 – Ökostrom | 51 |
| 4.7 | Materialien und Ressourcen | 51 |
| 4.7.1 | Die einzige Anforderung – Speicher und Sammlung von wieder-verwertbaren Stoffen | 51 |
| 4.7.2 | Kriterium 1.1 – Renovierung des Gebäudes – Pflege der 75% bestehenden Wände, Fußböden und des Daches | 52 |
| 4.7.3 | Kriterium 1.2 - Renovierung des Gebäudes – Pflege der 95% bestehenden Wände, Fußböden und des Daches | 52 |
| 4.7.4 | Kriterium1.3 – Renovierung des Gebäudes – Pflege der 50%, der inneren nicht strukturellen, Elemente | 53 |
| 4.7.5 | Kriterium 2.1 – Abfallmanagement -Wiederverwertung von 50% der zerstörten Baumaterialien | 53 |
| 4.7.6 | Kriterium 2.2 - Abfallmanagement -Wiederverwertung von 75% der zerstörten Baumaterialien | 53 |
| 4.7.7 | Kriterium 3.1 – Wiederverwendung der Materialien von bis zu 5% | 54 |
| 4.7.8 | Kriterium 3.2 -Wiederverwendung der Materialien um 10% | 54 |
| 4.7.9 | Kriterium 4.1 – Wiederverwertbarer Inhalt 10% ( Post-Verbraucher+1/2 Prä-Verbraucher) | 54 |
| 4.7.10 | Kriterium 4.2 - Wiederverwerteter Inhalt von 20% ( Post-Verbraucher+1/2 Präverbraucher) | 55 |
| 4.7.11 | Kriterium 5.1 – Regionale Materialien – 10% Extraktion, Behandlung und Produktion der Materialien in der Umgebung | 55 |
| 4.7.12 | Kriterium 5.2 - Regionale Materialien – 20% Extraktion, Behandlung und Produktion der Materialien in der Umgebung | 56 |
| 4.7.13 | Kriterium 6 – schnell erneuerbare Materialien | 56 |
| 4.7.14 | Kriterium 7 – zertifiziertes Holz | 56 |
| 4.8 | Interne ökologische Qualität | 57 |
| 4.8.1 | Die erste Anforderung – geringe Leistung der internen Luftqualität | 57 |
| 4.8.2 | Die zweite Anforderung – Controlling des Rauchens | 57 |
| 4.8.3 | Kriterium 1 – Controlling des Luftstroms | 58 |
| 4.8.4 | Kriterium 2 – Erhöhung der Lüftung | 58 |
| 4.8.5 | Kriterium 3.1 – Management-Plan der internen Luftqualität; während der Bauphase | 59 |
| 4.8.6 | Kriterium 3.2 - Management-Plan der internen Luftqualität; vor der Abnahme | 59 |
| 4.8.7 | Kriterium 4.1 – Materialien mit weniger Emission- Klebstoffe und Dichtungs-Materialien | 60 |
| 4.8.8 | Kriterium 4.2 - Materialien mit weniger Emission- Farben und Lacke | 61 |
| 4.8.9 | Kriterium 4.3 – Materialien mit weniger Emission – Teppich | 62 |
| 4.8.10 | Kriterium 4.4 – Materialien mit weniger Emission – Composites Holz | 62 |
| 4.8.11 | Kriterium 5 – Controlling der chemischen Schadstoffe im Gebäude | 62 |
| 4.8.12 | Kriterium 6.1 – Kontrolle der Systeme – Beleuchtungssysteme | 63 |
| 4.8.13 | Kriterium 6.2 - Kontrolle der Systeme – Thermischer Komfort | 63 |
| 4.8.14 | Kriterium 7.1 – Thermischer Komfort – Design | 63 |
| 4.8.15 | Kriterium 7.2 - Thermischer Komfort – Verifikation | 63 |
| 4.8.16 | Kriterium 8.1 – Tageslicht und Ansicht – Tageslicht beleuchtet 75% der inneren Flächen | 64 |
| 4.8.17 | Kriterium 8.2 - Tageslicht und Ansicht – Tageslicht beleuchtet 90% der inneren Flächen | 64 |
| 4.9 | Innovation und der Prozess von Design | 65 |
| 4.9.1 | Kriterium 1-1.4 - Innovationen von Design | 65 |
| 4.9.2 | Kriterium 2 - LEED Accredited Professional | 65 |
| 4.10 | Ablauf der Zertifizierung beim LEED-NC | 65 |
| 5. | BREEAM | 67 |
| 5.1 | Entwicklung von BREEAM | 67 |
| 5.2 | Die Themenfelder des Zertifizierungssystems | 69 |
| 5.3 | Energie und CO2-Emission | 70 |
| 5.3.1 | Schätzung der CO2-Emission von Häusern | 70 |
| 5.3.2 | Energieeffizienz | 71 |
| 5.3.3 | Interne Beleuchtung | 71 |
| 5.3.4 | Flächen zur Trocknung von Kleidung | 71 |
| 5.3.5 | Energie, die als weiße waren gekennzeichnet | 72 |
| 5.3.6 | Externe Beleuchtung | 72 |
| 5.3.7 | Geringe oder keine Karbon-Emission | 72 |
| 5.3.8 | Abstellplatz für Fahrräder | 73 |
| 5.3.9 | Home Office | 73 |
| 5.4 | Wasser | 73 |
| 5.4.1 | Interner trinkbarer Wasserverbrauch | 73 |
| 5.4.2 | Externe Wasserverwendung | 74 |
| 5.5 | Materialien | 75 |
| 5.5.1 | Ökologische Auswirkungen der Materialien | 75 |
| 5.5.2 | Materialien für den Rohbau | 75 |
| 5.5.3 | Materialien für die Fertigstellung | 76 |
| 5.6 | Oberflächenwasser | 76 |
| 5.6.1 | Management des Abflusses von Oberflächenwasser | 76 |
| 5.6.2 | Verringerung das Risiko einer Überschwemmung | 77 |
| 5.7 | Abfälle | 78 |
| 5.7.1 | Speicherplatz für nicht-wiederverwendbare Abfälle und Recycling-Hausmüll | 78 |
| 5.7.2 | Abfallmanagement | 78 |
| 5.8 | Umweltverschmutzung | 79 |
| 5.8.1 | Globale Erwärmung (GWP) | 79 |
| 5.8.2 | NOx-Emissionen | 79 |
| 5.9 | Gesundheit und Wohlbefinden | 79 |
| 5.9.1 | Tageslicht | 79 |
| 5.9.2 | Schallschutz | 80 |
| 5.9.3 | Private Flächen | 80 |
| 5.9.4 | Nachhaltiges Haus | 81 |
| 5.10 | Management | 81 |
| 5.10.1 | Bedienungsanleitung des Gebäudes | 81 |
| 5.10.2 | Considerate Constructors Scheme | 81 |
| 5.10.3 | Strukturelle Auswirkung | 82 |
| 5.10.4 | Sicherheit | 82 |
| 5.11 | Ökologie | 83 |
| 5.11.1 | Ökologischer Wert des Standortes | 83 |
| 5.11.2 | Ökologische Erweiterung | 83 |
| 5.11.3 | Schutz der ökologischen Funktionen | 84 |
| 5.11.4 | Veränderung vom ökologischen Wert eines Standortes | 84 |
| 5.11.5 | Grundstücksfläche des Gebäudes | 84 |
| 6. | Vergleich und Bewertung der internationalen Nachhaltigkeitszertifikate DGNB, LEED und BREEAM | 85 |
| 6.1 | Vergleichende Analyse zwischen den internationalen Zertifizierungssystemen | 85 |
| 6.1.1 | Ziele der Zertifizierungssysteme | 85 |
| 6.1.2 | Vergleich zwischen die Kriteriengruppen aller Systeme | 88 |
| 6.1.2.1 | Vergleich der ökologischen Qualität | 89 |
| 6.1.2.2 | Vergleich der ökonomischen Qualität | 90 |
| 6.1.2.3 | Vergleich der soziokulturellen und funktionalen Qualität | 91 |
| 6.1.2.4 | Vergleich der technischen Qualität | 92 |
| 6.1.2.5 | Vergleich der Prozessqualität | 93 |
| 6.1.2.6 | Vergleich der Standortqualität | 94 |
| 6.1.3 | Unterschiedliche Schwerpunkte zwischen die Zertifizierungssysteme | 95 |
| 6.2 | Verbreitung der Zertifizierungssysteme auf dem nationalen und internationalen Immobilienmarkt | 97 |
| 6.2.1 | Verbreitung von LEED auf dem Immobilienmarkt | 97 |
| 6.2.2 | Verbreitung von BREEAM auf dem Immobilienmarkt | 99 |
| 6.2.3 | Verbreitung von DGNB auf dem Immobilienmarkt | 99 |
| 6.3 | Die Vorteile der Nachhaltigkeitszertifikate | 101 |
| 6.3.1 | Vorteile der Nachhaltigkeit | 102 |
| 6.3.1.1 | Für die Gesellschaft | 102 |
| 6.3.1.2 | Für die Investoren und Projektentwickler | 103 |
| 6.3.1.3 | Für die Bauunternehmen | 103 |
| 6.3.1.4 | Für Nutzer | 103 |
| 6.3.2 | Die Vorteile der DGNB- und LEED-Zertifizierungssystem | 104 |
| 6.3.2.1 | Vorteile des DGNB-Zertifizierungssystems | 104 |
| 6.3.2.2 | Vor- und Nachteile des LEED-Zertifizierungssystems | 104 |
| 6.4 | Kosten und Personalaufwand | 105 |
| 6.4.1 | Die Kosten des Nachhaltigen Bauens | 107 |
| 6.4.1.1 | Kosten des LEED-Zertifizierungssystems | 107 |
| 6.4.1.2 | Kosten des BREEAM-Zertifizierungssystems | 107 |
| 6.4.1.3 | Kosten des DGNB-Zertifizierungssystems | 108 |
| 6.4.2 | Einfluss der Nachhaltigkeit auf die Bau- und Immobilienwirtschaft | 109 |
| 6.4.2.1 | Nachhaltiger Immobilienmarkt in den USA | 110 |
| 6.4.2.2 | Nachhaltiger Immobilienmarkt in Deutschland | 111 |
| 7. | Fazit | 115 |
Textprobe:
Kapitel 4.5.1, Kriterium 1.1 – Effizientes Wasser für die Landschaft – Reduzierung um 50%; 1 Punkt:
Das Ziel ist die Einschränkung oder die Reduzierung der Verwendung von Trinkwasser, natürliche Oberflächlichen- oder Grundwasserressourcen, die im Ort oder nah vom Projekt sind, und nicht mehr für die Bewässerung der Landschaft verwendet werden.
Diese Reduzierung des Trinkwasserverbrauches soll mindestens um 50% reduziert werden. Außerdem soll sie für folgende Bereiche als Kombination durchführt werden:
Vegetierte Felder, Effizienz der Bewässerung, Nutzung des gesammelten Regenwassers, Nutzung des wiederverwerteten Abwassers, Nutzung des Wassers, das durch eine spezielle öffentliche Agentur behandelt wird.
Kriterium 1.2 - Effizientes Wasser für die Landschaft – Kein Trinkwasser verwenden oder nicht bewässern; 1 Punkt zusätzlich zu Kredit 1.1:
Das Ziel ist die Einschränkung oder die Reduzierung der Verwendung von Trinkwasser, natürliche oberflächliche oder tiefe Wasserressourcen, die im Ort oder nah vom Projekt sind und nicht mehr für die Bewässerung der Landschaft verwendet werden.
Die Anforderung dazu ist:
Der oben genannte Kredit 1.1 soll erfüllt werden, zusätzlich auch die Verwendung zur Bewässerung der Felder nah dem Projekt durch nur gesammeltes Regenwasser, wieder verwertbares Abwasser, oder Wasser, das durch eine spezielle öffentliche Agentur behandelt wird. Oder die Installation eines landschaftlichen Gartensystems, ohne ständige Bewässerung.
Kriterium 2 - Innovierte Abwasser-Technologie; 1 Punkt:
Die Reduzierung der Erzeugung von Abwasser und Minimierung der Trinkwassernachfrage stellt das als Hauptziel dieses Kredits dar, besonders während der Erhöhung der lokalen Grundwasser.
Als Anforderungen sind folgende 2 Optionen zu erfüllen:
Option 1: Reduzierung des Verbrauchs von Trinkwasser im Gebäude für die Reinigung oder Verwendung in den Toiletten um ca. 50% durch die Nutzung von Wasser-Erhaltung Vorrichtungen wie z.B. Urinale, Option 2: Behandlung von ca. 50% des Abwassers im Ort durch Filterung.
Kriterium 3.1 – Reduzierung des verwendeten Wasser – Reduzierung um 20%; 1 Punkt:
Maximierung der Effizienz vom Wasser im Gebäude, um die Belastung auf die Wasserversorgung und Abwassersysteme zu reduzieren.
Die Anforderungen sind:
Die Strategie davon fordert 20% weniger Wasserverbrauch als den gesamt berechneten Wasserverbrauch für das Gebäude im Vergleich zum Base-plan (ohne Bewässerung) laut dem Energy Policy Act von 1992 fixture Leistungsanforderungen.
Der kalkulierte Wasserverbrauch für den Base-Plan basiert auf der Benutzung folgender Vorrichtungen wie z.B. Toiletten, Urinale, WC-Armaturen, Duschen und Spülbecken.
Kriterium 3.2 – Reduzierung des verwendeten Wassers – Reduzierung um 30%; 1 Punkt:
Maximierung der Effizienz vom Wasser im Gebäude, um die Belastung auf die Wasserversorgung und Abwassersysteme zu reduzieren.
Die Anforderungen sind:
Die Strategie davon fordert 30% weniger Wasserverbrauch als der gesamt berechnete Wasserverbrauch für das Gebäude mit dem Base-plan (ohne Bewässerung) laut dem Energy Policy Act von 1992 fixture Leistungsanforderungen.
Der kalkulierte Wasserverbrauch für den Base-Plan basiert auf der Benutzung folgenden Vorrichtungen wie z.B. Toiletten, Urinale, WC-Armaturen, Duschen und Spülbecken.
Energie und Atmosphäre:
Die erste Anforderung: Grundrechte-Inbetriebnahme vom Energie-System des Gebäudes.
Das Energie-System im Gebäude soll nach den Anforderungen des Eigentümers installiert, kalibriert und geführt werden. Dieser Prozess führt zu den Ansätzen der Vorteile wie z.B. Reduzierung des Energieverbrauches, Senkung der Betriebskosten, Minimierung der Rückruf vom Auftragnehmer, Überprüfung der Systems-Eigenschaften und Anpassung des Systems mit den Eigentümeranforderungen.
Um das Energie-System Inbetriebnahme zu bringen, müssen folgenden Anforderungen durch das Inbetriebnahme-Team im Bezug auf LEED-NC geregelt werden:
Eine Autorität der Inbetriebnahme ist zu führen, überprüfen und überwachen, um davon die Fertigstellung zu Stande zu bringen.
Die Autorität der Inbetriebnahme soll eine Erfahrung mit der dokumentieren Inbetriebnahme für mindestens 2 Projekte haben.
Die Autorität der Inbetriebnahme soll unabhängig vom Projektablauf oder der Bau-Verwaltung sein.
Die Autorität der Inbetriebnahme berichtet die Ergebnisse und die Empfehlungen direkt an dem Eigentümer.
Falls das Projekt kleiner als ca. 4650 qm ist, kann die Autorität der Inbetriebnahme qualifizierte Personen, die die erforderlichen Anforderungen bringen können, berufen.
Der Eigentümer kann die Anforderungen des Projektes dokumentieren. Das Design-Team kann die Grundlage des Designs entwickeln. Die Autorität der Inbetriebnahme überprüft die Projektdokumente. Der Eigentümer und das Design-Team sind verantwortlich für die Übereinstimmung der Dokumente mit den Projektanforderungen.
Entwicklung der Inbetriebnahme für die Projektdokumente.
Entwicklung und Umsetzung eines Inbetriebnahme-Plans.
Überprüfung der Installation und der Leistung des Systems.
Erstellung von integralen Inbetriebnahme-Dokumenten.
Die zweite Anforderung: Wenige Energieeffizienz.
Minimierung des Verbrauches von der Energie für die geplanten Gebäude und Anlagen. Die Anforderungen fordern deshalb eine Erstellung des Projektes, die den folgenden Punkten zupassen:
Die Bestimmungen (§ § 5.4, 6.4, 7.4, 8.4, 9.4 und 10.4) von ASHRAE / IESNA Standard 90.1-2004.
Die Vorschriften und Anforderungen (§ § 5.5, 6.5, 7.5 und 9.5) oder Anforderungen (§ 11) von ASHRAE/IESNA Standard 90.1-2004.
Die dritte Anforderung: Grundlegendes Kältemittel-Management.
Das Ziel ist die Verringerung des Abbaus der Ozonschicht. Damit das Ziel erfüllt wird, sollte die Verwendung der CFC-Kältemittel im Gebäude mit HVAC&R System reduziert werden.
38,00 €
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836639941
Arbeit zitieren:
Makkie, Houssam Eddin September 2009: Analyse von Nachhaltigkeitszertifikaten im internationalen Vergleich und ihrer Konsequenzen für die Bau- und Immobilienwirtschaft, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
DGNB, Green Building, LEED, Zertifizierung, Gütesiegel




