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Analyse von Marketinginstrumenten zur Einführung von Internetmarken im Business-to-Customer-Bereich

Analyse von Marketinginstrumenten zur Einführung von Internetmarken im Business-to-Customer-Bereich
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marc Classen
  • Abgabedatum: Oktober 2000
  • Umfang: 129 Seiten
  • Dateigröße: 5,1 MB
  • Note: 3,3
  • Institution / Hochschule: Westfälische Wilhelms-Universität Münster Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3220-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3220-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3220-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Classen, Marc Oktober 2000: Analyse von Marketinginstrumenten zur Einführung von Internetmarken im Business-to-Customer-Bereich, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Marketingmix, Publizierung, Strategie, Markeneinführung, Käuferverhalten

Diplomarbeit von Marc Classen

Problemstellung:

In Wissenschaft und Praxis wurde mit der Kommerzialisierung des Internets im letzten Jahrzehnt ein beispielloser Wandel in der marktorientierten Unternehmensführung initiiert.

Vor kurzer Zeit noch unbekannte Marktteilnehmer im WWW, wie die Musiktauschbörse „Napster“, avancieren über Nacht zu bedeutenden Unternehmen. Die mit dem Internet bereitgestellten unbegrenzt scheinenden interaktiven Möglichkeiten und die damit einhergehende Euphorie scheint jedoch zunehmend abzuebnen und einer realistischeren Betrachtungsweise zu weichen. Klassische Unternehmen mit Präsenzen im WWW agieren neben reinen Internetmarken am neuen Markt.

„Das Internet wird behandelt wie etwas, das morgen wieder weg sein könnte“, wird vom E-Commerce-Experten, Berthold Heil, der Düsseldorfer Consultingfirma Pricewaterhouse Coopers, diagnostiziert. Die Anbieter am Markt sind gefordert, Erfolgspotentiale des New Economy zu nutzen und eine Kompensation der Unsicherheitsfaktoren zu realisieren. In diesem Zusammenhang wird die Einführung von Internetmarken auf strategischer und operativer Ebene in der vorliegenden Diplomarbeit theoretisch erklärt und exemplarisch anschaulich untersucht.

Eine Abgrenzung der relevanten Begriffe erfolgt in Kapitel Zwei, im dritten Kapitel der Arbeit werden die Eigenschaften und Implikationen einer Marke im Kontext mit den dynamischen Rahmenbedingungen des E-Commerce ausführlich behandelt. Neben der Begriffsbestimmung von „Brand Equity“ und Diskussion der psychologischen Bedeutung der Marke für den Konsumenten werden die Besonderheiten elektronischer Märkte detailliert vorgestellt und die daraus resultierenden, markenstrategischen Richtungen aufgezeigt. Im vierten Abschnitt erfolgt eine Eingruppierung von operativen Marketinginstrumenten in das klassische 4P-Modell der Marketingwissenschaft und die Analyse des Käuferverhaltens. Dieses Forschungsgebiet ist in Verbindung mit der Datenerhebung durch die Marktforschung nicht nur für eine zielgerichtete Planung der Strategien von elementarer Bedeutung, sondern wird gar von einer erfolgreichen Politik unter Einbeziehung aller interdependenten Einflussfaktoren, bedingt.

Die Käuferverhaltensforschung, die die Informationsbasis zur Entscheidungsfindung auf strategischer Ebene bildet, impliziert eine Untersuchung des Marktes mit dem potentiellen Kunden als Fokus. Die Erhebung und das Management der Daten werden mittels Marktforschung und Data-Mining-Konzepten organisiert. Im Hinblick auf das Entscheidungs- und Informationsverhalten des Verbrauchers werden die Erkenntnisse der Diffusionsforschung als Unterstützungsinstrument der Markteinführungsstrategie operationalisiert. Die Ergebnisse der Analyse der Marketinginstrumente lassen Rückschlüsse auf die Möglichkeiten und Wirksamkeit der instrumentellen Umsetzung vorher definierter Unternehmensziele zu. Im Fünften Kapitel werden unter Hinzunahme der bisherigen Ergebnisse die Positionierung und Etablierung von Neumarken im Internet vorgestellt.

Es erfolgt neben zahlreichen Praxisbeispielen die exemplarische Untersuchung zweier Unternehmen: die erfolgreiche, internationale Werbeagentur YellowPepper.com aus Boston, USA, und die kleine Firma SPEC-1 Media Design aus Deutschland. Da beide Firmen Anbieter von Marketingleistungen sind, ergab sich die Möglichkeit einer beidseitigen Betrachtungsweise. Neben der Vorstellung einer firmeninternen Analyse, durchdrungen mit der Frage, wie eine erfolgreiche Positionierung am Markt taktisch umgesetzt wurde, fand eine kritische Betrachtung der Leistungsprogramme beider Brandingspezialisten statt. Im weiteren werden die Möglichkeiten der Werbeerfolgsmessung und der Kontrolle aller Marketingmaßnahmen im Kontext mit dem Unternehmenscontrolling erörtert und im letzten Teil ein Ausblick auf die Zukunft gewagt.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VII
1. Einleitung 1
2. Abgrenzung relevanter Begriffe 3
2.1 Charakteristika der Internetmarke 3
2.2 Charakteristika des Business-to-Customer-Bereich 5
2.3 Marketinginstrumente als Werkzeuge des operativen Marketing 6
3. Markeneinführung 8
3.1 Historie und Wesen der Marke 8
3.1.1 Markentechnik 8
3.1.1.1 Historie der Markentechnik 8
3.1.1.2 Ewige Marken 10
3.1.2 Brand-Equity und Markenwert 11
3.1.2.1 Markenwert als intangibler Unternehmenswert 11
3.1.2.2 Verfahren zur Quantifizierung des Markenwertes 12
3.1.3 Elemente und psychologische Bedeutung einer Marke für den Konsumenten 14
3.1.3.1 Psychologische Bedeutung einer Marke für den Konsumenten 14
3.1.3.2 Elemente einer Marke 16
3.2 Marke im E-Commerce 18
3.2.1 Veränderte Rahmenbedingungen im World Wide Web 18
3.2.2 TechnischeGrundlagen des Internets 20
3.2.2.1 Charakterisierung und Historie des Internets 20
3.2.2.2 Programme, Schnittstellen und Erweiterungen im Kontext mit HTML 22
3.2.3 Elektronische Märkte als Weiterentwicklung der Institution Markt 24
3.2.4 Wichtige rechtliche Grundlagen für Internetmarken 25
3.2.4.1 Markenschutz 25
3.2.4.2 Probleme des Datenschutzes im E-Commerce 26
3.2.4.3 Datenbank- und Fernabsatzrichtlinie der EU 28
3.3 Überlegungen und strategische Vorgehensweisen bei Einführung einer Neumarke 29
3.3.1 Neukundenakquisitionversus Kundenpflege 29
3.3.2 Positionierung und Kommunikation einer Marke 30
3.3.3 Markenstrategien und Markenkonzepte 32
3.3.3.1 Markenstrategien im horizontalen Wettbewerb 32
3.3.3.2 Markenstrategien im vertikalen Wettbewerb 33
3.3.3.3 Markenstrategien im internationalen Wettbewerb 34
4. Marketingmix innerhalb der Marketingwissenschaft 36
4.1 Einordnung der Marketinginstrumente in das 4-P Modell innerhalb des klassischen Marketingmix 36
4.1.1 Product - Produktpolitik 36
4.1.1.1 Operationalisierung produktpolitischer Strategien 36
4.1.1.2 Exemplarische Untersuchung produktpolitischer Maßnahmen 38
4.1.2 Price - Preispolitik 39
4.1.2.1 Operationalisierung preispolitischer Strategien 39
4.1.2.2 Exemplarische Untersuchung preispolitischer Maßnahmen 42
4.1.3 Promotion - Kommunikationsmaßnahmen samt Verkaufsförderung 43
4.1.3.1 Promotionsmaßnahmen und Verkaufsförderung 43
4.1.3.2 Werbeformen im E-Commerce 45
4.1.4 Place - Distributionspolitik und Zielgruppenselektion 48
4.1.4.1 Operationalisierung distributionspolitischer Strategien 48
4.1.4.2 Zielgruppenselektion 50
4.2 Käuferverhaltensforschung 51
4.2.1 Entscheidungs- und Informationsverhalten von Konsumenten 51
4.2.1.1 Einflussfaktoren auf das Käuferverhalten 51
4.2.1.2 S-O-R-Modelle 52
4.2.1.3 Emotionales Involvement des Käufers 53
4.2.1.4 Folgerungen für das strategische Marketing 54
4.2.2 Informationsgrundlage durch Marktforschung als Basis der Käuferverhaltensforschung 56
4.2.3 Data-Mining als Instrument optimierten Informationsmanagements 58
4.2.3.1 Charakterisierung von Data-Mining-Verfahren 58
4.2.3.2 Methodische Vorgehensweise mit Data-Mining 60
4.2.4 Diffusionsforschung als Instrument zur Unterstützung der Markteinführungsstrategie 61
5. Operative Umsetzung der Marketingstrategie und Anwendung von Marketinginstrumenten 65
5.1 Exemplarischer Launch und Bekanntmachung der Marke 65
5.1.1 Strategische Vorüberlegungen der Platzierung am Markt 65
5.1.1.1 Analyse der Marktteilnehmer 65
5.1.1.2 Wahl der Strategie 66
5.1.1.3 Wahl der Firmierung und der URL 69
5.1.1.4 Gestaltung der Website 71
5.1.2 Markteinführung und Publizierung der neuen Marke 74
5.1.2.1 Eintrag in Suchmaschinen 74
5.1.2.2 Instrumentelle Umsetzung der Markeneinführung 76
5.2 Generierungerfolgreicher Kundenbeziehungen 78
5.2.1 Generierung des gewünschten Markenimages 78
5.2.2 Generierung einer individuellen Kundenbeziehung 81
5.3 Erfolgsmessung 84
5.3.1 Erfolgskontrolle zielgerichteter Werbemaßnahmen 84
5.3.2 Messkriterien für Online-Werbung 86
5.3.3 Reporting als standardisierter Leistungsbericht 88
6. Zusammenfassung und Ausblick 90
Literaturverzeichnis 92

Arbeit zitieren:
Classen, Marc Oktober 2000: Analyse von Marketinginstrumenten zur Einführung von Internetmarken im Business-to-Customer-Bereich, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Marketingmix, Publizierung, Strategie, Markeneinführung, Käuferverhalten

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