Analyse von Kosten und Nutzen betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Karolin Meißner
- Abgabedatum: Mai 2005
- Umfang: 76 Seiten
- Dateigröße: 1,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Eberhard Karls Universität Tübingen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9117-8
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Meißner, Karolin Mai 2005: Analyse von Kosten und Nutzen betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Vereinbarkeit, Kosten-Nutzen-Analyse, Familie, Bewertung, Methode
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Diplomarbeit von Karolin Meißner
Problemstellung:
Zahlreiche wissenschaftliche und nicht-wissenschaftliche Veröffentlichungen verschiedener Fachrichtungen beschäftigen sich seit Jahren mit der Frage, wie eine bessere Vereinbarkeit von Privatleben und Erwerbsarbeit in den modernen Industriegesellschaften erreicht werden kann, denn eine Unvereinbarkeit führt zu einer Vielzahl von Problemen, angefangen von psychischen Belastungen bis hin zu volkswirtschaftlichen Einbußen durch den Rückgang der Geburtenrate. Nicht nur der Gesetzgeber wird in diesen Arbeiten aufgefordert, politische Maßnahmen zu ergreifen, sondern auch privatwirtschaftliche Unternehmungen sollen in betriebliche familienfreundliche Maßnahmen investieren.
Darüber hinaus sind in verschiedenen Staaten – darunter auch Deutschland – Modellprojekte, Auditierungs- und Zertifizierungsverfahren für Unternehmungen initiiert worden, die das gleiche Ziel verfolgen. Trotz dieser Bemühungen geben nach einer statistischen Erhebung des Instituts der deutschen Wirtschaft von 2003 etwa 70% der Unternehmungen in Deutschland an, dass Familienfreundlichkeit eine niedrige Priorität gegenüber anderen Themen hat.
Eine mögliche Ursache dieser Prioritätensetzung könnte eine fehlende ökonomische und empirische Fundierung sein. So ergeben diese und weitere Befragungen zwar ein seit den 90er Jahren steigendes Interesse an der Thematik, aber gleichzeitig erfolgt die betriebliche Rückmeldung, dass fehlender Bedarf seitens der Mitarbeiter und zu hohe Kosten einer Einführung entgegenständen.
Um den Kosten-Bedenken zu begegnen, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Deutschland (2003) eine Kosten-Nutzen-Analyse betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen veröffentlicht. Nach dieser werden einer Unternehmung Einsparungen von mehr als 75.000 Euro versprochen. Dieses generalisierende Ergebnis beruht auf mehreren Szenarioanalysen, in welchen Durchschnittswerte beispielsweise hinsichtlich des Geschlechts der Arbeitnehmer oder hinsichtlich der Unternehmensgröße verarbeitet wurden. Für eine Unternehmung bieten die Ergebnisse lediglich einen Anreiz, sich mit der Thematik zu beschäftigen; als Entscheidungsgrundlage für oder gegen die Einführung von familienfreundlichen Maßnahmen sind sie unbrauchbar, denn auf Unternehmensebene muss weiterhin eine eigene Analyse erfolgen, und wie diese ablaufen kann, wird in dieser Kosten-Nutzen-Analyse nicht vorgestellt.
Aus betriebswissenschaflticher Perspektive stellt sich unter diesen Gegebenheiten die Frage, ob eine Analyse von Kosten und Nutzen auf Unternehmensebene aufgrund der hohen Komplexität der Thematik überhaupt machbar ist, ohne dass entweder die Kosten der Analyse den Nutzen der Maßnahmen übersteigen oder die Ergebnisse zu allgemein sind, wie bei der hier genannten Analyse des Bundesministeriums.
Da auf Regierungs- wie auf Unternehmensseite ein hohes Interesse an einer detailierteren Analyse von Kosten und Nutzen betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen besteht, werden in dieser Arbeit zentrale Aspekte für eine Analyse betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen auf Unternehmensebene zusammengetragen, erste Methoden einer Kosten- und Nutzen-Bewertung vorgestellt und Schwierigkeiten auf allen Stufen der Auseinandersetzung mit der Thematik offengelegt. Eine Antwort, ob der Nutzen tatsächlich höher ist als die Kosten, kann und wird in dieser Arbeit nicht gegeben werden. Vielmehr wird versucht werden, eine betriebswirtschaftliche Perspektive einzunehmen, die bei den vielfältigen Veröffentlichungen häufig vernachlässigt wird.
Gang der Untersuchung:
Dazu werden im Folgenden zunächst betriebliche familienfreundliche Maßnahmen in den Unternehmenskontext eingeordnet. Dies umfasst zum einen ihre begriffliche Klärung unter Eingrenzung des Untersuchungsgegenstandes auf die Zielgruppe der Eltern mit aufsichtspflichtigen Kindern. Außerdem werden mögliche Motive für Familienfreundlichkeit aus Unternehmensperspektive erläutert. Vor dem Hintergrund internationaler gesellschaftlicher und rechtlicher Unterschiede wird auf den rechtlichen Gestaltungsspielraum einer Unternehmung in Deutschland hingewiesen. Anschließend werden im dritten Kapitel mögliche Handlungsfelder betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen vorgestellt und jeweils in ihrer Bedeutung für die Unternehmung erläutert.
Darauf aufbauend ist das vierte Kapitel den Effekten der Maßnahmen unter Berücksichtigung empirischer und explorativer Befunde gewidmet, bevor im fünften Kapitel anhand eines Phasenschemas die Bestimmungsfaktoren für die eigentliche ökonomische Analyse zusammengestellt werden. Im sechsten Kapitel wird die für die Entscheidungsfindung zentrale Phase der ökonomischen Analyse, also die Bewertung der Wirtschaftlichkeit (Effizienzbewertung) familienfreundlicher Maßnahmen einer gesonderten Betrachtung unterzogen. Dazu werden drei Bewertungsmethoden vorgestellt und an einem Anwendungsbeispiel veranschaulicht. Den Abschluss der Arbeit bildet eine zusammenfassende Bewertung der gewonnenen Erkenntnisse, sowie ein Ausblick auf Forschungsbedarf.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit | 2 |
| 2. | Einordnung familienfreundlicher Maßnahmen in den Unternehmenskontext | 3 |
| 2.1 | Familienfreundliche Maßnahmen – eine Definition | 3 |
| 2.2 | Unternehmerische Motive für Familienfreundlichkeit | 4 |
| 2.2.1 | Relevanz der Motive für eine Analyse von Kosten und Nutzen | 4 |
| 2.2.2 | Ethisch-moralischer Ansatz | 5 |
| 2.2.3 | Trends in der Personalpolitik | 6 |
| 2.2.4 | Gesetzliche Verpflichtungen | 7 |
| 2.2.5 | Betriebswirtschaftliche Anreize | 7 |
| 2.3 | Unternehmerischer Gestaltungsspielraum im Rahmen rechtlicher und gesellschaftlicher Gegebenheiten | 9 |
| 2.3.1 | Unterschiede im internationalen Vergleich | 9 |
| 2.3.2 | Rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmen in Deutschland | 12 |
| 3. | Systematisierung betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen | 13 |
| 3.1 | Familienfreundliche Personalpolitik im Überblick | 13 |
| 3.2 | Familienfreundliche Arbeitsorganisation | 14 |
| 3.2.1 | Arbeitszeitflexibilisierung | 14 |
| 3.2.2 | Freistellungsregelungen und Auszeiten | 17 |
| 3.2.3 | Personalentwicklung | 18 |
| 3.3 | Familienfreundliche betriebliche Sozialpolitik | 19 |
| 3.3.1 | Kinderbetreuungsangebote | 19 |
| 3.3.2 | Familienservices | 21 |
| 3.3.3 | Finanzielle Hilfen | 22 |
| 3.3.4 | Information und Beratung | 22 |
| 3.4 | Empirische Befunde zur Verbreitung betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen | 24 |
| 4. | Darstellung der Wirkungen betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen anhand explorativer und empirischer Befunde | 27 |
| 4.1 | Vorüberlegungen zur Erfassung der Wirkungen | 27 |
| 4.2 | Wirkungsbereiche familienfreundlicher Maßnahmen | 29 |
| 4.2.1 | Arbeitsproduktivität | 29 |
| 4.2.2 | Abwesenheit und Fluktuation | 30 |
| 4.2.3 | Unternehmensimage und Rekrutierung | 32 |
| 4.3 | Wirkungsbeeinflussende Faktoren familienfreundlicher Maßnahmen | 33 |
| 5. | Konzeption einer Ökonomischen Analyse betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen | 35 |
| 5.1 | Definition von Kosten und Nutzen für eine ökonomische Analyse | 35 |
| 5.2 | Phasenschema für eine Analyse von Kosten und Nutzen | 38 |
| 5.3 | Ziel der Analyse zur Familienfreundlichkeit | 39 |
| 5.4 | Bedarfsanalyse | 40 |
| 5.5 | Effektivitätsanalyse | 42 |
| 5.6 | Effizienzanalyse | 44 |
| 5.6.1 | Bedeutung der Effizienzanalyse | 44 |
| 5.6.2 | Bewertungsansätze zur Effizienzanalyse | 46 |
| 6. | Diskussion und Illustration von Methoden zur Effizienzanalyse | 49 |
| 6.1 | Darstellung und Beurteilung der Bewertungsmethoden | 49 |
| 6.1.1 | Die Methode der Kosten-Nutzen-Analyse | 49 |
| 6.1.2 | Die Methode der Nutzwertanalyse | 50 |
| 6.1.3 | Die Methode der Kosten-Wirksamkeits-Analyse | 53 |
| 6.2 | Modellhafte Umsetzung der Bewertungsmethoden an einer Maßnahme zur Kinderbetreuung | 55 |
| 6.2.1 | Annahmen und Angaben für das Vorgehen und die zu bewertende Maßnahme | 55 |
| 6.2.2 | Beispielanwendung der Kosten-Nutzen-Analyse | 57 |
| 6.2.3 | Beispielanwendung Nutzwertanalyse | 60 |
| 6.2.4 | Beispielanwendung Kosten-Wirksamkeits-Analyse | 62 |
| 6.3 | Kritische Würdigung der Bewertungsmethoden | 63 |
| 7. | Zusammenfassung und Ausblick | 64 |
| Literatur | 66 |
Der dritte Wirkungsbereich betrifft deren Außenwirkung auf Stakeholder und Shareholder einer Unternehmung wie Kunden, Anteilseigner oder potentielle Mitarbeiter. In Plausibilit¨ts¨berlegungen wird argumentiert, dass Familienfreundlichkeit so gestala u tet werden kann, dass eine schnellere Reaktion auf Kundenbed¨rfnisse und ver¨nderte u a Nachfragen m¨glich ist, und dadurch sowohl neue Kunden gewonnen als auch alte an o die Unternehmung gebunden werden142 . Dar¨ber hinaus erzeugen familienfreundliche u ¨ Maßnahmen ein Unternehmensimage in der Offentlichkeit, nach welchem die Mitarbeiter fair behandelt werden. Dieses Image k¨nnte Investoren anziehen, den Aktieno kurs positiv beeinflussen143 und dadurch die Unternehmensperformance verbessern. Ferner wird erwartet, dass sie die Rekrutierung neuer Mitarbeiter erleichtern, da sich der Bewerberpool qualitativ und quantiativ vergr¨ßern d¨rfte144 . Die bisher genanno u ten drei Erkl¨rungsans¨tze k¨nnen nicht nur f¨r die Wirkungen innerhalb der Una a o u ternehmung, sondern mittelbar auch f¨r deren Außenwirkung herangezogen werden. u Demzufolge werden zufriedenere, mit weniger famili¨ren Konflikten belastete Mita arbeiter, die sich von ihrem Arbeitgeber in ihren pers¨nlichen Bed¨rfnissen ernstgeo u nommen f¨hlen, sich freundlicher gegen¨ber Kunden verhalten und positiv von ihrem u u Arbeitgeber berichten. Dies wiederum sollte sich positiv auf das Unternehmensimage und die Rekrutierung neuer Mitarbeiter auswirken. Familienfreundlichkeit hat daher mittelbare Wirkungen auf diesen Wirkungsbereich, da die gesteigerte Zufriedenheit ¨ und die familienfreundlichen Arbeitsbedingungen erst an die Offentlichkeit gelangen m¨ssen, bevor sie Rekrutierungswirkungen oder Kundeneffekte erzeugen k¨nnen. u o Ein weiterer plausibler Erkl¨rungsansatz f¨r die Rekrutierungs- und Kundenbina u dungswirkung k¨nnte in der Theorie des Signalling aus Arbeitgeberperspektive“ zu o ” finden sein. Nach dieser Theorie investiert eine Unternehmung in Unternehmenscha140 141 [...]
31 ner Arbeitskraft, vermeidet Wissensverluste durch Abwanderung zur Konkurrenz und erh¨ht den Return on Investment aus Weiterbildungsinvestitionen133 . Begr¨nden l¨sst o u a sich die Abwesenheits- und Fluktuationssenkung mit den gleichen Erkl¨rungsans¨tzen a a wie bei der Arbeitsproduktivit¨t: durch Reduzierung negativer Spill-Over, Steigerung a der Mitarbeiterzufriedenheit und den Gift-Exchange-Ansatz. Demnach sollten zufriedene, wenig gestresste Mitarbeiter seltener erkranken oder aus famil¨ren Gr¨nden a u abwesend sein und eine geringere Fluktuationsneigung besitzen134 . Neben diesen Erkl¨rungsans¨tzen ist auch denkbar, dass der familienfreundliche Arbeitsplatz im Vera a gleich zu einem Arbeitsplatz ohne diese Leistungen attraktiver ist. Dies k¨nnte sich o in einer erh¨hten Unternehmensbindung verbunden mit einer erh¨hten individuellen o o Arbeitsleistung zeigen, da der Mitarbeiter einen attraktiven Arbeitsplatz verst¨rkt a zu halten sucht. Dar¨ber hinaus wird erwartet, dass sich durch Vereinbarkeitsregeu lungen die Bereitschaft von M¨ttern erh¨ht, nach Freistellungszeiten an den Arbeitsu o platz zur¨ckzukehren135 . Bei der Abwesenheitsrate muss neben den zur erwartenden u senkenden Wirkungen auf unkalkulierbare familienbedingte Fehlzeiten ber¨cksichtigt u werden, dass andererseits die Inanspruchnahme von Freistellungen zu einer Erh¨hung o von Abwesenheitszeiten f¨hrt136 . u In der Tat gibt es zu diesem Wirkungsbereich uneinheitliche empirische Befunde. Zwar wird in keiner Arbeit eine Erh¨hung der Fluktuation oder der Abwesenheit genannt, o doch ein Beleg f¨r die senkende Wirkung konnte nicht in allen Untersuchungen nachu gewiesen werden. Mehrere Fallstudien geben an, dass die Abwesenheits- oder Krankheitsraten durch Kinderbetreuungsangebote sowie flexible Arbeits- und Freistellungszeiten deutlich gesenkt werden137 . Yasbeck und Mensi-Klarbach k¨nnen in ihren Meo tastudien die Wirkungen auf die Fluktuation und Abwesenheit best¨tigen138 . Conelly a hingegen benennt in ihrer Zusammenstellung von Forschungsergebnissen bez¨glich u der Wirkung arbeitgeberseitiger Kinderbetreuung unterschiedliche Ergebnisse. Neben zahlreichen, die senkende Wirkung unterst¨tzenden Befunden berichtet sie von u zwei Studien, nach denen keine Wirkung auf die Abwesenheit erkannt werden konnte139 . Auch Dex, Smith und Winter kommen in der bereits im Wirkungsbereich Arbeitsproduktivit¨t erw¨hnten ¨konometrischen Studie zu dem Ergebnis, dass nach a a o [...]
30 a Die produktivit¨tssteigernde Wirkung wird in verschiedenen empirischen und explorativen Arbeiten zur Thematik best¨tigt. So haben Connelly, DeGraff und Willis a in ihrer Arbeit uber Kinderbetreuung am Arbeitsplatz verschiedene Arbeiten und ¨ Studien zusammengetragen, in denen von einer erh¨hten Moral und Arbeitszufrieo denheit bei Mitarbeitern berichtet wird, die Kinderbetreuungsangebote wahrnehmen k¨nnen126 . Best¨tigt werden die positiven Wirkungen der Motivations- und Produko a tivit¨tserh¨hung in weiteren Arbeiten uber Fallstudien und Unternehmensbefraguna o ¨ gen127 . Auch in verschiedenen ¨konmetrische Studien konnten statistisch signifikante o Belege zur Verbesserung der Produktivit¨t gefunden werden128 . Bezogen auf hocha qualifizierte Mitarbeiter, die in den eingangs beschriebenen High-Commitment-WorkSystemen arbeiten, sind ebenfalls positve Befunde durch Familienfreunlichkeit ermittelt worden129 . Mensi-Klarbach und Konrad und kommen in ihren Meta-Studien aus explorativen und empirischen Arbeiten zum Ergebnis, dass die Arbeitsmotivation und die Produktivit¨t positiv beeinflusst werde130 . Auch Yasbeck kann in ihrem Literaa turreview zur Thematik positive Befunde f¨r die Produktivit¨t, Arbeitszufriedenheit, u a Loyalit¨t und erh¨htes Engagement aufzeigen131 . a o 4.2.2 Abwesenheit und Fluktuation [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832491178
Arbeit zitieren:
Meißner, Karolin Mai 2005: Analyse von Kosten und Nutzen betrieblicher familienfreundlicher Maßnahmen, Hamburg: Diplomica Verlag
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Vereinbarkeit, Kosten-Nutzen-Analyse, Familie, Bewertung, Methode



