Analyse von Indikatoren des Wissenstransfers in forschungs- und entwicklungsintensiven Unternehmenskooperationen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Saskia Meynhardt
- Abgabedatum: Juni 2000
- Umfang: 87 Seiten
- Dateigröße: 5,0 MB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Friedrich-Schiller-Universität Jena Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3017-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3017-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3017-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Meynhardt, Saskia Juni 2000: Analyse von Indikatoren des Wissenstransfers in forschungs- und entwicklungsintensiven Unternehmenskooperationen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Forschung, Indikator, Wissenstransfer, Unternehmenskooperation
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Diplomarbeit von Saskia Meynhardt
Einleitung:
Auf akademischer Ebene und zunehmend auch in der Praxis wird anerkannt, daß die Fähigkeit, Wissen zu generieren, zu transferieren und zu schützen, ein Wettbewerbsvorteil in der gegenwärtigen Wirtschaftswelt ist. Eine Möglichkeit, Wissen zu transferieren, bieten wissensorientierte Kooperationen. Ein Großteil der Forschung zu Kooperationen konnte bisher jedoch Besonderheiten hinsichtlich der Nachhaltigkeit des interorganisationalen Lernens und damit des Wissenstransfers nicht erfassen.
Aus diesem Theorien- und Methodendefizit leitet sich die Problematik dieser Arbeit ab. Die Aufmerksamkeit richtet sich dabei auf die Auswertung des Kooperationserfolges und speziell des Wissenstransfererfolges. Für die Abbildung der Zielerreichung wissensbezogener Intentionen, wie die Generierung und der Transfer von Wissen, versagen die herkömmlichen, finanziell und quantitativ orientierten Indikatoren. Aus diesem Grund beginnt die Analyse bei Indikatoren, die sich auf die Messung der Wissensbasis im einzelnen Unternehmen beziehen. Im Vordergrund steht zuerst die Frage, inwieweit sie auf die Ebene des zwischenorganisationalen Wissenstransfers übertragbar sind.
Darauf aufbauend wird gezeigt, ob und welcher Art Modifikationen und besondere schematische Zugänge als notwendig erachtet werden müssen. Zu diesem Zweck erfolgt die Diskussion mit besonderen Berücksichtigung des Transferbegriffes sowie spezifischer Merkmale wissensorientierter Kooperationen.
Inhaltsverzeichnis:
| Einleitung | 6 | |
| 1. | Methodologische Basis der Indikatorenbildung | 11 |
| 1.1 | Ansprüche an Indikatoren des Wissenstransfers- Zur Rolle der Messung von Wissenstransfer im Wissensmanagement | 11 |
| 1.2 | Grundlagen der Operationalisierbarkeit von Dimensionen des Wissenstransfers | 13 |
| 1.2.1 | Inhaltsdimension: Wissen und Wissensbasis | 14 |
| 1.2.2 | Prozeßdimension: Der Prozeß des Transfers | 8 |
| 1.3 | Zwischenresümee | 21 |
| 1.3.1 | Ausgewählte Wissenskonstrukte | 22 |
| 1.3.1.1 | Intellectual Capital - Ein Konstrukt immaterieller Vermögenswerte | 24 |
| 1.3.1.2 | Kernkompetenzen | 28 |
| 1.3.1.3 | Absorbtionsfähigkeit | 29 |
| 2. | Diskussion konstruktspezifischer und -unspezifischer Indikatoren des Wissenstransfers | 31 |
| 2.1 | Induktiv - analytische Ansätze | 32 |
| 2.1.1 | Indizes des Intellektuellen Kapitals | 33 |
| 2.1.1.1 | Ableitung von Indikatoren des Intellektuellen Kapitals | 33 |
| 2.1.1.2 | Die zweite Generation der Praxis des Intellektuellen Kapitals - Konsolidierung der Indikatoren | 40 |
| 2.1.1.3 | Bemerkungen zu Indikatoren des Intellektuellen Kapitals | 42 |
| 2.1.1.4 | Hinweis auf ausgewählte Teilkapitalmaßstäbe | 44 |
| 2.1.1.5 | Indikatoren der Änderung von Kernkompetenzen und Fertigkeiten | 45 |
| 2.1.2 | The learning - knowledge - value cycle | 48 |
| 2.2 | Deduktiv - summarische Ansätze | 49 |
| 2.3 | Abschließende Bemerkungen zur Indikatorenbildung | 50 |
| 2.3.1 | Zur empirischen Relevanz von Indikatoren - Anmerkungen zu Auswahl und Gewichtung | 50 |
| 2.3.2 | Darstellung der Stärken und Schwächen eines Indikator am Beispiel des Indikators Anzahl der Patente | 52 |
| 2.3.3 | Bemerkungen zum Indikatorenkonzept im Allgemeinen und zu Indikatoren des Wissenstransfers im Besonderen | 54 |
| 3. | Wissenstransfer am Beispiel forschungs- undentwicklungsintensiver Unternehmenskooperationen | 55 |
| 3.1 | Interorganisationale Arrangements | 57 |
| 3.2 | Merkmale kollaborativen Wissenstransfers | 58 |
| 3.3 | Wissensbezogene Kooperationsziele - Transferinhalte | 59 |
| 3.4 | Implikationen für die Indikatorenapplikation für wissensbezogene Kooperationsziele | 61 |
| 3.4.1 | Wissenstransferindikatoren des Konstruktes Intellektuellen Kapital zur Evaluierung interorganisationaler Wissenstransferziele | 62 |
| 3.4.2 | „Wissenstransferindikatoren“ der Konstrukte Kernkompetenz, Absorbtionsfähigkeit und Fertigkeiten zur Evaluierung interorganisationaler Wissenstransferziele | 63 |
| 4. | Zur Einordnung des Zieles Wissenstransfer und der Evaluierung des Wissenstransfers in das organisationale Controlling | 64 |
| 4.1 | Kollaborativer Wissenstransfer - Eine Intervention in die organisationale Wissensbasis | 64 |
| 4.2 | Performance Measurement Systeme | 67 |
| 5. | Aspekte zukünftiger Forschung | 68 |
| 6. | Zusammenfassung | 70 |
| Bibliographie | 73 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832430177
Arbeit zitieren:
Meynhardt, Saskia Juni 2000: Analyse von Indikatoren des Wissenstransfers in forschungs- und entwicklungsintensiven Unternehmenskooperationen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Forschung, Indikator, Wissenstransfer, Unternehmenskooperation



