Die Analyse der Hauptversammlung von Aktienbanken im Hinblick auf Ihre Geschäftspolitik
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Franz Planek
- Abgabedatum: Dezember 1995
- Umfang: 142 Seiten
- Dateigröße: 6,7 MB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3330-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3330-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3330-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Planek, Franz Dezember 1995: Die Analyse der Hauptversammlung von Aktienbanken im Hinblick auf Ihre Geschäftspolitik, Hamburg: Diplomica Verlag
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Diplomarbeit von Franz Planek
Einleitung:
Im Rahmen der bei Aktiengesellschaften jährlich stattfindenden Hauptversammlung (HV) haben alle Aktionäre der jeweiligen Gesellschaft die Möglichkeit, der Unternehmensverwaltung, die sich aus Vorstand und Aufsichtsrat zusammensetzt, gegenüberzutreten. Da die HV als aktienrechtliches Organ gesetzlich legitimiert ist, existentiell wichtige unternehmens- und geschäftspolitische Entscheidungen zu treffen (§ 119 Abs.1 AktG), ist das Management verpflichtet, die versammelten Aktionäre so zu informieren, damit sie die vorgelegten Abstimmungsgegenstände sachgerecht beurteilen können (§ 131 Abs. 1 AktG).
Die als restriktiv geltende Informationspolitik großer Aktienbanken wird aufgrund der überragenden wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Stellung der Kreditinstitute und der daraus resultierenden Macht besonders heftig kritisiert. Dennoch werden die von der Unternehmensleitung geplanten Vorhaben und Projekte regelmäßig mit exorbitanter Mehrheit beschlossen.
Aus dieser Konstellation heraus stellt sich die Frage, wie und in welchem Umfang auf den Hauptversammlungen (HV's) bedeutender Aktienbanken über die geschäftspolitischen Strategien berichtet wird und inwieweit die bereitgestellten Informationen mit den tatsächlichen geschäftspolitischen Aktivitäten übereinstimmen. Darüber hinaus erscheint es gerechtfertigt, die Gründe, die zu den für demokratische Verhältnisse untypischen Abstimmungsergebnissen führen, zu ermitteln und kritisch zu hinterfragen. Mit diesem Verfahren erhält man möglicherweise qualitative Hinweise bezüglich des Potentials, mit dem einzelne Aktionäre bzw. Aktionärsgruppen die Geschäftspolitik beeinflussen können.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| Tabellenverzeichnis | VI | |
| Abkürzungsverzeichnis | X | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung - Wie kommt die Geschäftspolitik der Aktienbanken in ihren Hauptversammlungen zum Ausdruck und inwieweit läßt sie sich dort beeinflussen? | 1 |
| 1.2 | Gang der Untersuchung | 2 |
| 2. | Die Charakterisierung der Geschäftspolitik von Aktienbanken und die Bedeutung von Hauptversammlungen als Organ der Aktiengesellschaft | 2 |
| 2.1 | Die Geschäftspolitik von Aktienbanken - eine Begriffsbestimmung | 2 |
| 2.2 | Die Funktionen von Hauptversammlungen auf legislativer, judikativer und satzungsmäßiger Basis | 5 |
| 2.3 | Die gesellschaftspolitische Bedeutung von Hauptversammlungen und ihr Verhältnis zur Geschäftspolitik | 7 |
| 3. | Die Rolle der Teilnehmer im Umfeld von Bank-Hauptversammlungen | 9 |
| 3.1 | Vorstand und Aufsichtsrat als Repräsentanten einer Bank | 9 |
| 3.2 | Die Aktionäre als agierende und reagierende Teilnehmer | 11 |
| 3.2.1 | Die Rechte der Aktionäre im Vorfeld von Hauptversammlungen | 12 |
| 3.2.2 | Die Rechte der Aktionäre innerhalb von Hauptversammlungen | 14 |
| 3.2.2.1 | Das Teilnahmerecht als Basisrecht der Aktionäre | 14 |
| 3.2.2.2 | Das Auskunftsrecht als Instrument der aktiven Informationsbeschaffung | 15 |
| 3.2.2.3 | Das Stimmrecht als Möglichkeit der wirtschaftlichen Einflußnahme | 18 |
| 3.2.3 | Die Rechte der Aktionäre nach der Hauptversammlung | 19 |
| 3.2.3.1 | Das Auskunftserzwingungsverfahren - bevorzugtes Rechtsmittel der Berufsopponenten | 20 |
| 3.2.3.2 | Die Anfechtungs- und Nichtigkeitsklage - wirksame und von der Verwaltung gefürchtete Aktionärsrechte | 22 |
| 3.3 | Aktionärsvereinigungen - eine schwache aber notwendige countervailling power zur Macht des Managements | 23 |
| 3.4 | Die übrigen Hauptversammlungsbeteiligten - Teilnehmer ohne Rechte | 25 |
| 4. | Die Analyse der Stimmrechtsstruktur auf den Hauptversammlungen der fünf größten Aktienbanken | 26 |
| 4.1 | Die wahre Aktionärsstruktur - ein sorgsam gehütetes Geheimnis | 26 |
| 4.2 | Die Stimmrechtsanteile auf den Hauptversammlungen der fünf größten Aktienbanken im Vergleich | 29 |
| 4.2.1 | Die Quantifizierung der Stimmrechtsanteile nach Aktionärsgruppen | 29 |
| 4.2.2 | Die Quantifizierung der Stimmrechtsanteile innerhalb ausgewählter Aktionärsgruppen | 31 |
| 4.3 | Die Stimmrechtsausübung auf den Hauptversammlungen der fünf größten Aktienbanken | 37 |
| 4.3.1 | Das Abstimmungsverhalten bei obligatorischen Tagesordnungspunkten | 37 |
| 4.3.2 | Das Abstimmungsverhalten bei außerordentlichen Tagesordnungspunkten | 38 |
| 4.4 | Die Bedeutung der Strukturanalyse der Stimmrechte im Hinblick auf das Untersuchungsziel 40 | |
| 5. | Die Tagesordnung der Hauptversammlungen der fünf größten Aktienbanken im Lichte geschäftspolitischer Überlegungen | 41 |
| 5.1 | Die regelmäßig wiederkehrenden, obligatorischen Tagesordnungspunkte | 42 |
| 5.1.1 | Die Vorlage des Jahresabschlusses, des Lageberichtes und des Berichts des Aufsichtsrats - Grundlage für eine extensive Wahrnehmung des Rede- und Auskunftsrechts | 42 |
| 5.1.2 | Die Verwendung des Bilanzgewinns - Thesaurierung versus Ausschüttung | 44 |
| 5.1.3 | Die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat - Ausdruck der Zufriedenheit der Aktionäre mit der Geschäftspolitik der Unternehmensführung | 46 |
| 5.1.4 | Die Wahlen zum Aufsichtsrat oder die Bestellung kooptierter Kandidaten und die Bedeutung des Verwaltungsbeirats | 48 |
| 5.1.5 | Die Bestellung des Abschlußprüfers - Garantie für eine aktionärsfreundliche Geschäftspolitik ? | 50 |
| 5.2 | Die außerordentlichen Tagesordnungspunkte | 51 |
| 5.2.1 | Kapitalerhöhungen und die Problematik des Bezugsrechtsausschlusses | 51 |
| 5.2.1.1 | Kapitalerhöhungen bei Aktienbanken - ein wichtiges Finanzierungsinstrument | 51 |
| 5.2.1.2 | Genehmigtes und bedingtes Kapital | 53 |
| 5.2.1.3 | Die Problematik des Bezugsrechtsausschlusses | 54 |
| 5.2.2 | Die Herabsetzung des Aktiennennwertes und die Legitimation zum Erwerb eigener Aktien - Annäherung an internationale Usancen | 57 |
| 5.2.2.1 | Die Herabsetzung des Aktiennennwertes | 58 |
| 5.2.2.2 | Die Legitimation zum Erwerb eigener Aktien | 59 |
| 5.2.3 | Die Zustimmung zu Unternehmensverträgen - Kompetenzanreicherung durch Rechtsfortbildung? | 60 |
| 6. | Die Tagesordnung der Hauptversammlungen der fünf größten Aktienbanken im Lichte intendierter Beeinflussung der Geschäftspolitik durch Minderheitsaktionäre | 62 |
| 6.1 | Die Verringerung der Macht der Banken als Abstimmungsgegenstand | 63 |
| 6.1.1 | Die Einschränkung des Vollmachtsstimmrechts | 63 |
| 6.1.2 | Der weitgehende Verzicht auf Beteiligungen im Nichtbankensektor | 67 |
| 6.1.3 | Der Abbau personeller Verflechtungen | 70 |
| 6.2 | Die Aufdeckung mutmaßlich aktionärsschädlicher Geschäftsführung | 72 |
| 6.2.1 | Sorgfaltspflichtverletzungen bei der Vergabe von Millionenkrediten | 73 |
| 6.2.2 | Insidergeschäfte im Wertpapierhandel | 74 |
| 6.3 | Die Erweiterung der Auskunftspflicht des Vorstands | 76 |
| 7. | Resümee | 77 |
| Anhang | XIV | |
| Gesprächsverzeichnis | XLIV | |
| Literaturverzeichnis | XLV |
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http://www.diplom.de/ean/9783832433307
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Planek, Franz Dezember 1995: Die Analyse der Hauptversammlung von Aktienbanken im Hinblick auf Ihre Geschäftspolitik, Hamburg: Diplomica Verlag
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