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Analyse des Bildungsbedarfs und die Umsetzung von Personalentwicklungsmaßnahmen

Analyse des Bildungsbedarfs und die Umsetzung von Personalentwicklungsmaßnahmen
Über dieses Buch
  • Art: Abschlussarbeit
  • Autor: Manuela J. Bröring
  • Abgabedatum: Juni 2002
  • Umfang: 79 Seiten
  • Dateigröße: 769,5 KB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Private Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7023-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7023-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7023-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bröring, Manuela J. Juni 2002: Analyse des Bildungsbedarfs und die Umsetzung von Personalentwicklungsmaßnahmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Personalführung, Führungsbildung, Bildungsbedarfsanalyse, Qualifizierung, Beurteilung

Abschlussarbeit von Manuela J. Bröring

Einleitung:

Im Hinblick auf das Wirtschaftsleben der letzten Monate häufen sich bedauerlicherweise Meldungen über Kurzarbeit, Entlassungen, Auftragsund Produktionsrückgänge sowie Konkurse. Viele davon betroffene Firmen sind gezwungen, mit größeren Unternehmen zu fusionieren oder die Werkstüren für immer zu schließen. Obwohl der Technisierungsgrad in vielen Unternehmen stark zugenommen hat, wird versucht, sich den permanenten Entwicklungen und Anforderungen des Marktes anzupassen. Zu Erkennen ist ebenfalls ein Wandel im Produktionsbereich. Durch die fortschreitende Technisierung im Fertigungsbereich nimmt der Personalbedarf stetig ab.

Outsourcing ist ebenfalls ein Schlagwort der letzten Dekade. Ganze Produktionsbereiche werden in Niedriglohnländer verlagert, da in den Schwellenländern die Kosten für Gehälter und Arbeitslöhne sowie die Standortkosten deutlich niedriger ausfallen. Auch die viel diskutierten Lohnnebenkosten machen diese Entscheidung wirtschaftlich sinnvoll. Sowohl einzelne Arbeitsplätze als auch ganze Standorte sind vor allem in unseren hochtechnisierten Industrieländern einer ständigen Wirtschaftlichkeitsanalyse unterworfen. Im Grunde geht es darum, Wettbewerbsvorteile zu schaffen und sinnvoll auszuschöpfen. Vor allem durch die Kreativität der Mitarbeiter aus allen Bereichen des Unternehmens werden diese Wettbewerbsvorteile letztendlich geschaffen. Somit werden engagierte, motivierte und kompetente Mitarbeiter zunehmend zum wichtigsten Betriebskapital der Unternehmen.

Der Erfolg hängt im Wesentlichen davon ab, Mitarbeiter gegenwärtig und zukünftig so zu qualifizieren und zu entwickeln, dass sie den Anforderungen gewachsen sind. Unternehmen, die sich dieser Herausforderung und den damit verbundenen Möglichkeiten eines modernen Personalmanagements nicht stellen, droht langfristig das Aus. Die systematische, zielorientierte Ermittlung des Qualifizierungsbedarfs wird somit zum Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen. Den neuen Anforderungen entsprechend zu begegnen, bedeutet demnach, nicht nur den einzelnen Mitarbeiter weiter zu qualifizieren. Die gesamte Organisation muss sich diesem Prozess unterziehen. Die Wirkung der Qualifikations-Arbeit wird entscheidend geprägt durch die Erkennung, Gestaltung und Umsetzung der Maßnahmen, worauf in der vorliegenden Examensarbeit besonders eingegangen wird.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Herausforderung für Unternehmen und Mitarbeiter 2
2.1 Ziele der Unternehmen 3
2.2 Ziele der Mitarbeiter 4
2.3 Zielkonflikte 4
3. Qualifizierung, Personalführung und Entwicklung 5
3.1 Perspektiven der Personalentwicklung 6
3.1.1 Technozentrierter und anthropozentrischer Ansatz 7
3.1.2 Weg-Ziel-Theorie von House 8
3.1.3 Bedürfnishierarchie nach Maslow 9
3.2 Unternehmenssicherung durch Führungsbildung 10
3.2.1 Methoden der Führungsbildung 12
3.2.2 Führungsstile 14
3.3 Schlüsselqualifikationen und fachübergreifende Lernziele 15
4. Stellenbeschreibung als Grundlage 18
4.1 Analyse des Qualifizierungsbedarfs im Unternehmen 21
4.2 Bildungsbedarfsanalyse als Instrument zur Unternehmens-sicherung 22
4.3 Grundlegende Methoden der Bildungsbedarfsanalyse 23
5. Analyse des Globalen Bildungsbedarfs im Rahmen der Unternehmensplanung für den Bereich der Personalplanung 24
5.1 Analyse des individuellen Bildungsbedarfs - Qualitative Personalplanung 26
5.2 Analyse des Bildungsbedarfs durch Problemanalysen 27
5.3 Analyse des Bildungsbedarfs, hervorgerufen durch Innovationen und veränderte Rahmenbedingungen 31
6. Soll-Ist-Vergleich 33
7. Ausgewählte Instrumente der Personalentwicklung 36
7.1 Einführungsprogramme für neue Mitarbeiter 37
8.2 Mitarbeiterbefragungen 38
8.2.1 Mitarbeitergespräch 39
8.3 Führungsfeedback/Führungsbeurteilung 41
8.4 Beurteilungen 43
8.4.1 Assessment - Center 45
9. Methoden on the job 47
9.1 Anleitung und Beratung durch Vorgesetzte 48
9.2 Planmäßige betriebliche Unterweisung 50
9.3 Personaleinsatz als Assistent 51
9.4 Betreuung mit Sonderaufgaben 52
9.5 Jobrotation 53
10. Methoden off the job 53
10.1 Konferenzmethode 54
10.2 Kreativitätsfördernde Trainingsmethode 55
10.3 Fallmethoden 57
10.4 Rollenspiel 57
10.5 Planspiel 58
11. Qualifikation 60
12. Reorganisation 61
13. Expansion 63
14. Globalisierung 65
15. Rezessionale Entwicklung im Unternehmen 66
16. Innovationen 67
17. Motivation 68
18. Fluktuation 69
19. Zusammenfassung 70
Literaturverzeichnis 72
Eidesstattliche Erklärung 75

Automatisiert erstellter Textauszug:

Für die Integration neuer Mitarbeiter sind Einführungsprogramme von entscheidender Bedeutung. Oftmals entscheidet der neue Mitarbeiter schon am ersten Tag, ob er in dem Unternehmen bleiben möchte. Nach der intensiven und kostenaufwändigen Suche nach dem richtigen Mitarbeiter durch Zeitungsinserate, Vorstellungsgespräche und Auswahlverfahren darf die Chance nicht versäumt werden, den Mitarbeiter von Anfang an, an das Unternehmen zu binden. Einführungsprogramme dienen dazu, dem Mitarbeiter den Einstieg ins Unternehmen zu erleichtern. Damit er gleich vom ersten Tag an das Gefühl hat, zum Unternehmen zu gehören und seine neuen Aufgaben erfolgreich wahrnehmen kann. Nicht nur der neue Mitarbeiter profitiert von den Einführungsprogrammen sondern auch das Unternehmen. Dadurch wird dem Mitarbeiter signalisiert, dass er aufs herzlichste willkommen ist. Zudem steigert es seine Leistungsbereitschaft und Motivation und fördert das Image des Unternehmens. Durch erfolgreich durchgeführte Einführungsprogramme wird ebenfalls die Fluktuationsrate der ersten Wochen gesenkt. Nicht vernachlässigt werden darf allerdings die Involvierung der Kollegen. Auch sie müssen über den neuen Mitarbeiter informiert werden, welche Aufgaben, Kompetenzen sowie Verantwortungsbereiche er zukünftig übernehmen wird. Diese Informationen können.54 sind insofern wichtig, da mögliche Konflikte und Kompetenzüberschreitungen vom ersten Tag an ausgeschlossen werden [...]

Personalentwicklung als fördert die Entwicklung von individuellem Fachwissen und sichert dadurch die Marktposition. Mitarbeiter dürfen nicht Kostenfaktor angesehen werden, sondern sind das Humanpotential der Unternehmen.53 Personalentwicklung kann und darf demnach nicht als ein Mangel an festgestellten Qualifikationen verstandene Maßnahme sein. Sie fordert von der Unternehmensführung etwas anderes als organisierte Freizeit oder Nachhilfestunden am PC. Entwicklungsprogramme für Mitarbeiter durchzuführen bedeutet, die Zukunft des Unternehmens so zu gestalten, dass sie den zukünftigen Erfolg des Unternehmens sichert. Nur dann finden sie ihre Berechtigung und werden anerkannt im Unternehmen. Bevor Entwicklungsmaßnahmen eingeleitet werden können, ist zu prüfen, welche Maßnahmen sich besonders für das Unternehmen eignen und wie der Personal53 [...]

vorliegen. Aufgrund der besonderen Funktion der Führungskräfte im Unternehmen, worauf unter 3.2.2 eingegangen wurde, ist es daher wichtig zu prüfen, ob ein Bedarf vorliegt. Die Analyse des individuellen Bildungsbedarfs unter Punkt 5.1 versucht, diesem Punkt Rechnung zu tragen. Das vierstufige Verfahren kann grundsätzlich für jedes Unternehmen eingesetzt werden. Angewendet wird es aufgrund des Aufwands und der Tatsache, dass bei kleinen Unternehmen in der Regel das Management nur aus dem Inhaber besteht, überwiegend bei mittleren bis größeren Unternehmen. Nach der Betrachtung des quantitativen Bildungsbedarfs und dem qualitativen Bildungsbedarfs bei Führungskräften muss ebenfalls überprüft werden, wie das innere Stimmungsbild im Unternehmen ist. Dazu eignet sich die unter 5.2 vorgestellte Klimaanalyse. Eine Klimaanalyse lässt sich in jedem Unternehmen unabhängig von seiner Größe durchführen. Bereits durch eine wachsame Beobachtung und Befragung der Vorgesetzten und Mitarbeiter lassen sich erste Aussagen treffen. Der besondere Wert der Klimaanalyse liegt in dem Erkennen der Probleme innerhalb des Unternehmens. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die den reibungslosen Ablauf hindern. Sind sie erkannt und beseitigt, ist der Erfolg direkt messbar. Daher ist es besonders empfehlenswert, in bestimmten Abständen eine Klimaanalyse durchzuführen. Die ebenfalls unter 5.2 vorgestellte Dokumentationsanalyse, die ihre Informationen aus z. B. zu hohen Krankheitsständen, einer hohen Fluktuationsrate und einer zu hohen Ausschussrate erhält, kann in allen Unternehmen angewendet werden. Der Aufwand ist als eher mittel einzustufen und von der Unternehmensgröße abhängig. Eine Problemanalyse, die in Form von sensing–meetings und dem Softwareprogramm Suber durchgeführt wird, wird aufgrund des hohen [...]

Arbeit zitieren:
Bröring, Manuela J. Juni 2002: Analyse des Bildungsbedarfs und die Umsetzung von Personalentwicklungsmaßnahmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Personalführung, Führungsbildung, Bildungsbedarfsanalyse, Qualifizierung, Beurteilung

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