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Analyse und Bewertung von Marktpositionen ausgewählter Low Cost Airlines in Europa

Analyse und Bewertung von Marktpositionen ausgewählter Low Cost Airlines in Europa
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Aileen Hayes
  • Abgabedatum: April 2002
  • Umfang: 108 Seiten
  • Dateigröße: 2,1 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6376-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6376-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6376-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hayes, Aileen April 2002: Analyse und Bewertung von Marktpositionen ausgewählter Low Cost Airlines in Europa, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Luftverkehr, Fluggesellschaft, Rynair, Unternehmensstrategie, Erfolgsfaktoren

Diplomarbeit von Aileen Hayes

Problemstellung:

Die Low Cost Airlines bilden eine relativ neue Kategorie von Fluggesellschaft in Europa. Sie verfolgen das Konzept der niedrigen Preise und wenig Service.

Ihr Anteil am europäischen Luftverkehrsmarkt wächst seit Jahren kontinuierlich an. Nach einer erfolgreichen Etablierung in Großbritannien dringen die Low Cost Carrier nun verstärkt auf den Kontinent vor und machen durch Tiefstpreise und aggressive Expansionspläne auf sich aufmerksam.

Während angesehene Fluggesellschaften wie Swissair oder lang etablierte Airlines wie Sabena im Krisenjahr 2001 bankrott gingen und andere nur durch staatliche Subventionen den Betrieb aufrechterhalten konnten, trotzen die Low Cost Airlines diesem Trend und melden wie z.B. Ryanair und Easyjet kontinuierlich steigende Passagierzahlen sowie Zuwächse bei Umsatz und Gewinn.

Ziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung, Strategie und Positionierung der Low Cost Airlines im europäischen Luftverkehrsmarkt zu untersuchen sowie die Ursachen ihres Erfolges zu analysieren.

Gang der Untersuchung:

Zunächst werden in Kapitel 2 die Ursachen und wesentlichen Errungenschaften der Liberalisierung des Luftverkehrsmarktes sowie ihre Bedeutung für die Entstehung der Low Cost Airlines in Europa beschrieben.

Kapitel 3 widmet sich den verschiedenen Strategien von Fluggesellschaften im europäischen Markt. Anhand der drei Strategietypen nach Porter, nämlich umfassende Kostenführerschaft, Differenzierung und Konzentration auf Schwerpunkte, erfolgt eine Betrachtung der möglichen Unternehmensstrategien, die Airlines wählen können, um sich entsprechend im Markt zu positionieren. Dabei dient die Wertkette als Analyseinstrument zur Abgrenzung der Low Cost Airlines gegenüber den etablierten Fluggesellschaften. Anschließend wird der Markt mit seinen unterschiedlichen Segmenten betrachtet und potentielle Zielmärkte für die Low Cost Airlines identifiziert. Den Abschluss des Kapitels bildet die Untersuchung der Marktpositionierung der Low Cost Carrier im Vergleich mit den anderen europäischen Fluggesellschaften.

Im Kapitel 4 wird genauer auf die Erfolgfaktoren der Low Cost Airlines eingegangen. Dabei stehen die Kostenvorteile hinsichtlich der wesentlichen Wertaktivitäten einer Fluggesellschaft im Mittelpunkt der Betrachtungen.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse erfolgt in Kapitel 5, um abschließend in Kapitel 6 mögliche Entwicklungen und Szenarien im europäischen Luftverkehrsmarkt in der Zukunft darzulegen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis V
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Gang der Untersuchung 1
2. Die Liberalisierung des Luftverkehr in der Europäischen Union 3
2.1 Die Ausgangssituation 3
2.2 Der Liberalisierungsprozess 4
2.3 Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse 8
2.4 Bedeutung der Liberalisierung für die europäischen Low Cost Airlines 9
3. Positionierung europäischer Fluggesellschaften 10
3.1 Der europäische Luftverkehrsmarkt 10
3.1.1 Definition des Luftverkehrs 10
3.1.2 Marktentwicklung bis heute 10
3.1.2.1 Die frühen 90er Jahre 10
3.1.2.2 Entwicklungen seit 1993 12
3.1.2.3 Marktsituation heute 13
3.1.3 Die Zukunft der Low Cost Airlines in Europa 16
3.1.3.1 Die Prognosen für den weltweiten Luftverkehr bis 2005 16
3.1.3.2 Die Entwicklung des Low Fares-Segments in den USA 16
3.1.3.3 Implikationen für die Low Cost Airlines in Europa 19
3.2 Unternehmensstrategien 20
3.2.1 Das Produkt Flugbeförderung 20
3.2.2 Unternehmensstrategien nach Porter 24
3.2.2.1 Umfassende Kostenführerschaft 24
3.2.2.2 Differenzierung 25
3.2.2.3 Konzentration auf Schwerpunkte 25
3.2.2.4 Zwischen den Stühlen 27
3.2.3 Positionierungsstrategien von Airlines 28
3.3.2.1 Die Wertkette nach Porter 28
3.3.2.2 Vergleich der Wertketten 29
3.3 Marktbearbeitung 33
3.3.1 Marktsegmentierung 34
3.3.1.1 Geschäftsreisen 38
3.3.1.2 Privatreisen 39
3.3.2 Zielmärkte 40
3.4 Positionierung von Low Cost Airlines 41
3.4.1 Wettbewerbsmäßige Positionierung europ. Flugges. 2002 41
3.4.2 Marktpositionierung europäischer Low Cost Airlines 44
4. Erfolgsfaktoren von Low Cost Airlines 46
4.1 Ausgewählte Low Cost Airlines in Europa 46
4.1.1 Ryanair 46
4.1.2 Easyjet 49
4.1.3 Go Fly 51
4.1.4 Buzz 52
4.1.5 Virgin Express 54
4.2 Kostenstruktur einer Fluggesellschaft 56
4.3 Kostenvorteile der Low Cost Airlines 58
4.3.1 Strukturbedingte Kostenvorteile 59
4.3.1.1 Sitzdichte der Flugzeuge 59
4.3.1.2 Nutzungsdauer der Flugzeuge 59
4.3.1.3 Turnaround am Flughafen 60
4.3.1.4 Größe des Flughafens 69
4.3.1.5 Fazit für Low Cost Airlines 71
4.3.2 Direkte operative Kosten 72
4.3.2.1 Kosten des Flugpersonals 72
4.3.2.2 Flughafenentgelte 74
4.3.2.3 Wartung 77
4.3.2.4 Flotte 78
4.3.2.5 Treibstoff, En-Route-Gebühren und Versicherung 79
4.3.3 Indirekte operative Kosten 80
4.3.3.1 Stations- und Handlingkosten 81
4.3.3.2 Passenger Services/Catering 82
4.3.3.3 Verkauf/Reservierung 82
4.3.3.4 Provision 83
4.3.3.5 Verwaltung 84
5. Zusammenfassung 86
6. Ausblick - Bedrohung der Netzfluggesellschaften? 88
6.1 Europäischer Luftverkehr 88
6.2 Innerdeutscher Luftverkehr 90
6.3 Kooperation von Low Cost Airlines und Netzfluggesellschaften 90
6.4 Fazit 91
Anhang 92
Literaturverzeichnis 99

Automatisiert erstellter Textauszug:

Buzz wurde 1999 als Low Cost Airline von KLM UK gegründet. KLM UK ist eine Tochtergesellschaft der niederländischen KLM mit mehreren Verbindungen von Großbritannien. Buzz begann ihren Service im Januar 2000 und übernahm alle Routen ausschließlich der Amsterdam-Verbindungen von KLM UK.147 Das Konzept von Buzz beruht wiederum auf niedrigen Flugtarifen und wenig Service sowie Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Jedoch werden – ähnlich wie bei Easyjet – eine ganze Reihe von Großflughäfen angeflogen. Dazu zählen z.B. Paris Charles-deGaulle, Frankfurt Rhein-Main oder Düsseldorf wie Abbildung 30 deutlich macht. Buzz betreibt nur eine Basis in London Stansted und fliegt im Sommer 2002 21 Destinationen in Europa an. Dabei werden in Frankreich die Ziele Bergerac, Brest, Caen, Dijon, Limoges, Grenoble, Rouen, Toulon und Tours bedient.148 [...]

Go Fly Ltd. wurde 1997 als Low-Cost-Tochtergesellschaft der British Airways (BA) gegründet und etablierte ihre Basis im Jahre 1998 auf dem aufstrebenden Flughafen London Stansted. Im Juni 2001 verkaufte BA die Airline an den Risikokapitalgeber 3i und das Go-Management.143 Das Konzept von Go Fly beruht wiederum auf niedrigen Flugpreisen, wenig Service und Point-to-Point-Verbindungen. Es werden jedoch im gesamten Streckennetz vorwiegend größere Flughäfen wie z.B. München oder Kopenhagen angeflogen.144 Go Fly besitzt 2 Basen in Europa (London Stansted und Bristol) und wird im April 2002 eine weitere auf dem East Midlands Airport in Mittelengland eröffnen. Somit bedient die Airline insgesamt 24 Destinationen in neun Ländern.145 Abbildung 20: Streckennetz von Go Fly [...]

50 Die Flotte von Easyjet besteht aus 30 Maschinen des Typs Boeing 737, davon zählen 12 zur neuen Generation Boeing 737-700. Das Durchschnittsalter beträgt weniger als vier Jahre. Somit besitzt Easyjet eine der jüngsten Flotten der Welt.139 Im Geschäftsjahr 2001 (Ende am 30. September) transportierte die Airline 7,7 Millionen Passagiere und erreichte einen Umsatz von GB₤ 357 Millionen mit einem Gewinn vor Steuern von GB₤ 40 Millionen. Die Belegschaft zählte im gleichen Jahr 1632 Mitarbeiter.140 Im Jahr 2001 belief sich damit der Marktanteil im Niedrigpreis-Segment auf fast 30% der Sitzkapazitäten, auf was die britische Fluglinie zur zweitgrößten Low Cost Airline in Europa macht.141 Abbildungen 19 verdeutlichen die positive Entwicklung von Easyjet seit ihrer Gründung. Passagieraufkommen und Umsatz und auch der Gewinn steigen kontinuierlich an. Eine Ausnahme bildete ein Gewinnrückgang im Jahr 1999. Abbildung 19: Entwicklung von Easyjet 1995-2001 [...]

Arbeit zitieren:
Hayes, Aileen April 2002: Analyse und Bewertung von Marktpositionen ausgewählter Low Cost Airlines in Europa, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Luftverkehr, Fluggesellschaft, Rynair, Unternehmensstrategie, Erfolgsfaktoren

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