Analyse des "Adventure Travel & Tourism" Markts und Möglichkeiten im Hinblick auf Positionierung und Produktentwicklung für die Destination Südtirol
- Art: Bachelorarbeit
- Autor: Nicole Beege
- Abgabedatum: Januar 2004
- Umfang: 142 Seiten
- Dateigröße: 979,9 KB
- Institution / Hochschule: Freie Universität Bozen Italien
- ISBN (eBook): 978-3-8324-7711-0
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-7711-0 P - ISBN (CD) :978-3-8324-7711-0 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Beege, Nicole Januar 2004: Analyse des "Adventure Travel & Tourism" Markts und Möglichkeiten im Hinblick auf Positionierung und Produktentwicklung für die Destination Südtirol, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Abenteueraktivität, Abenteuertourismus, Destinationspotential, Erlebniswelt, Wettbewerbsanalyse
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Bachelorarbeit von Nicole Beege
Einleitung:
Die Arbeit umfasst zwei ausführliche Teile. Zuerst wurde die aktuelle globale Wettbewerbssituation im Bereich des „Adventure Travel & Tourism“ analysiert. Die Ergebnisse basieren auf einer Literaturanalyse und Arbeitsdefinition auf. Ein Einblick in aktuelle gesellschaftspolitischen Entwicklungen zeigt wichtige Auswirkungen auf die Ausübung von Abenteueraktivitäten und die Tourismusindustrie. Hierzu zählen vor allem die Erlebnisgesellschaft mit ihrem Drang zur Selbstverwirklichung, Globalisierungstrends und die neuen Technologien.
Die Darstellung weltweiter Ausprägungen von Nachfrage und Angebot am „Adventure Travel & Tourism“ Markt basiert auf einer Medienanalyse. Es wird die globale Wettbewerbssituation beschrieben, vor allem in Bezug auf Destinationsnetzwerke.
Im zweiten Teil werden Positionierungsmöglichkeiten für alpine Destinationen aufgezeigt. Die Ergebnisse stützen sich auf primäre Informationen aus einer empirischen Vollerhebung bei den Tourismusorganisationen sowie ergänzenden Tiefeninterviews mit Experten aus Südtirol.
Die Untersuchungsergebnisse in Südtirol und innovative Ideen aus der weltweiten Marktrecherche liefern die Basis für realistische Lösungsansätze, um eine stärkere Positionierung zu ermöglichen.
Inhaltsverzeichnis:
| Kurzfassung | 2 | |
| Astratto | 3 | |
| Abstract | 4 | |
| Inhaltsverzeichnis | 5 | |
| Abbildungsverzeichnis | 8 | |
| Tabellenverzeichnis | 9 | |
| Abkürzungsverzeichnis | 10 | |
| Vorwort | 11 | |
| 1. | Einleitung | 12 |
| 1.1 | Ausgangslage | 12 |
| 1.2 | Ziele | 12 |
| 1.3 | Methoden | 13 |
| 2. | Diskussion „Adventure Travel & Tourism“ | 14 |
| 2.1 | Literaturanalyse | 14 |
| 2.1.1 | Der Grundbegriff „Abenteuer“ | 14 |
| 2.1.2 | Definitionskriterien für „Adventure“ Aktivitäten | 15 |
| 2.1.3 | „Adventure“ Aktivitäten | 18 |
| 2.1.4 | „Adventure“ und Tourismus | 20 |
| 2.1.4.1 | Segmentierung | 21 |
| 2.2 | Arbeitsdefinition „Adventure Travel & Tourism“ | 22 |
| 3. | Umweltanalyse „Adventure Travel & Tourism“ | 24 |
| 3.1 | Analyse der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, technologischen und politischen Entwicklungen | 24 |
| 3.1.1 | Gesellschaftliche Entwicklungen | 24 |
| 3.1.1.1 | Die Erlebnisgesellschaft | 24 |
| 3.1.1.2 | Die Risikogesellschaft | 25 |
| 3.1.1.3 | Struktureller Wandel der Gesellschaft | 26 |
| 3.1.2 | Wirtschaftliche Entwicklungen | 27 |
| 3.1.3 | Technologische Entwicklungen | 28 |
| 3.1.3.1 | Marketing | 30 |
| 3.1.3.2 | Zukünftige Entwicklungen | 31 |
| 3.1.4 | Politische Entwicklungen | 31 |
| 3.1.4.1 | Terrorismus | 31 |
| 3.1.5 | Globalisierung und andere Trends | 32 |
| 3.1.6 | Perspektiven | 35 |
| 3.2 | Analyse des Abenteuerreisemarktes | 36 |
| 3.2.1 | Nachfrageseite | 36 |
| 3.2.1.1 | Soziodemographische Profile | 38 |
| 3.2.1.2 | Motivationen | 40 |
| 3.2.1.3 | Jedes Abenteuer hat seine Zielgruppe | 41 |
| 3.2.1.4 | Reiseverhalten | 42 |
| 3.2.1.5 | Perspektiven auf der Nachfrageseite | 44 |
| 3.2.2 | Angebotsseite | 45 |
| 3.2.2.1 | Reiseveranstalter | 47 |
| 3.2.2.2 | Destinationen | 51 |
| 3.2.2.3 | Vermarktung von Image und Qualität | 51 |
| 3.2.2.4 | Wirtschaftlichkeit | 52 |
| 3.2.2.5 | Ökologische Auswirkungen | 53 |
| 3.2.2.6 | Perspektiven | 54 |
| 3.2.3 | Wettbewerbssituation | 55 |
| 3.2.3.1 | Media Research | 55 |
| 3.2.3.2 | Die „Adventure World“ | 64 |
| 3.2.4 | Schlussfolgerungen | 67 |
| 4. | Analyse der Destination Südtirol in Bezug auf den Abenteuerreisemarkt | 69 |
| 4.1 | Definition einer Destination mit Bezug auf Abenteuertourismus | 69 |
| 4.2 | Untersuchungsmethode | 72 |
| 4.3 | Aktuelle Marktposition Südtirols | 73 |
| 4.3.1 | Historische Entwicklung | 73 |
| 4.3.2 | Organisationsstruktur und Tourismuspositionierung | 74 |
| 4.3.3 | Aufgabenteilung der Tourismusorganisationen | 75 |
| 4.3.4 | Aktuelle Tourismusmärkte und die Kernkompetenzen | 75 |
| 4.3.5 | Geographische, naturbezogene Analyse | 77 |
| 4.3.6 | Existierende Tourismusprodukte für das Abenteuersegment | 80 |
| 4.3.7 | Qualität und Charakteristika von Abenteueranbietern | 82 |
| 4.3.8 | Vermarktung und Kooperation | 82 |
| 4.3.9 | Analyse des Dienstleistungsangebots in Südtirol | 85 |
| 4.3.9.1 | Beherbergungsstruktur | 85 |
| 4.3.9.2 | Infrastruktur | 87 |
| 4.3.9.3 | Informationsfunktion | 88 |
| 4.3.9.4 | Verpflegung | 89 |
| 4.3.9.5 | Komplementärangebote | 89 |
| 4.3.10 | Tourismusgesinnung | 90 |
| 4.4 | Positionierungsanalyse | 92 |
| 4.4.1 | Stärken | 92 |
| 4.4.2 | Schwächen | 93 |
| 4.4.3 | Chancen | 94 |
| 4.4.4 | Risiken | 95 |
| 4.5 | Positionierungspotential für Südtirol | 96 |
| 4.5.1 | Verständnis und Wissen | 96 |
| 4.5.2 | Natürliche Umwelt | 97 |
| 4.5.3 | Nachfragepotential | 98 |
| 4.5.4 | Angebotspotential | 100 |
| 4.5.5 | Motivations- und Innovationspotential | 103 |
| 4.5.6 | Potential des Unterkunftsangebots | 104 |
| 4.5.7 | Vermarktung von Abenteuerprodukten | 105 |
| 4.5.8 | Marktforschung | 107 |
| 4.5.9 | Einstellung der Tourismusakteure | 108 |
| 4.6 | Schlussfolgerungen | 109 |
| 5. | Konsequenzen für die Destination Südtirol im Hinblick auf Positionierung und Produktentwicklung im Bereich des „Adventure Travel & Tourism“ | 112 |
| 5.1 | Der Blick in die Welt | 112 |
| 5.1.1 | Die wichtigsten Trends | 112 |
| 5.2 | Positionierungsmöglichkeiten für die Destination Südtirol am „Adventure Travel & Tourism“ Markt | 113 |
| 5.2.1 | Herausragende Elemente in Südtirol, die eine Nischenpositionierung am Abenteuermarkt unterstützen | 115 |
| 5.2.2 | Vermarktungsstrategien für eine Nischenpositionierung | 116 |
| 5.2.3 | Implementierungsstrategien im Hinblick auf Organisation und Produktentwicklung | 117 |
| 5.2.3.1 | Organisationsstruktur | 117 |
| 5.2.3.2 | Strategische Aufgaben im Destinationsnetzwerk | 118 |
| 5.2.3.3 | Marktbearbeitung | 119 |
| 5.2.3.4 | Produktentwicklung | 119 |
| 5.2.3.5 | Weitere Punkte | 119 |
| 5.2.4 | Problembewältigung | 120 |
| 6. | Zusammenfassung und Ausblick | 122 |
| 6.1 | Zusammenfassung | 122 |
| 6.2 | Ausblick | 124 |
| Anhang | 125 | |
| Literaturverzeichnis | 133 | |
| Erklärung | 140 |
verdreifacht, und all dies, ohne aggressiv am Markt zu agieren. Mängel bei der Vermarktung, so wie die veraltete Website, sind bekannt, aber weil es ohne Mehraufwand immer besser läuft, soll auch so weitergemacht werden. Auch die Kooperationsbereitschaft leidet natürlich an solchen Einstellungen. Hier gehen die Meinungen auseinander, manche Anbieter arbeiten lieber selbständig, andere bieten Angebotsbündel gemeinsam an. Aquaterra Adventure Club arbeitet mit Tyrol Fly zusammen, um die Abenteuer in Wasser und Luft zu verbinden. Der Tourismusverein Bruneck bietet ebenfalls einige interessante Angebote an. Als Gast in ausgewählten Hotels hat man die Möglichkeit, die Angebote des „Kronclubs“ zu nutzen, gratis oder fast geschenkt. So konnte man im Sommer 2003 an einer geführten Mountainbiketour nach Sand in Taufers teilnehmen und anschließend gemeinsam raften gehen (Gesamtpreis €16 anstelle von ca. €70-80). Dieses Angebot fand in Zusammenarbeit mit dem Tourismusverein, Kronplatzbike und Rafting Club Aktiv statt und wurde sehr gern gebucht. Auch im Schnalstal fanden die vom Tourismusverein organisierten Raftingtrips (in Kooperation mit Aquaterra) besonderen Zuspruch. Tourismusdirektor Peter Rainer beobachtet einen Zuwachs an Trendsportarten in seiner Region, besonders das Mountainbiken im Sommer und das Schneeschuhwandern im Winter machen dies deutlich. Die Zusammenarbeit mit den Tourismusorganisationen ist sowohl für die Angebotsseite als auch für die Nachfrageseite besonders von Vorteil. Vor allem kleine Anbieter haben sonst kaum Möglichkeiten, am Markt zu bestehen. Für Kunden kann der Vorteil darin liegen, dass die Tourismusvereine die Anbieter kennen und solche weiterempfehlen können, die durch Sicherheit und Qualität überzeugen. Hier soll der Tourismusverband Tauferer Ahrntal erwähnt werden, dessen Positionierung in Richtung Abenteuer geht. In einem eigenen Prospekt „Abenteuer im Tauferer Ahrntal“ werden unter verschiedenen Themen die jeweiligen Ansprechpartner mit Telefonnummer aufgelistet. Der Tourismusverein Sand in Taufers hingegen hat mit Hotels und Bergführern spezielle Angebotspakete erstellt, und zwar in den Bereichen Abenteuer, Kultur, Natur, Sport und Fitness. Wenn in Abbildung 9 von zentraler Buchung und Verkauf gesprochen wird, so ist davon auszugehen, dass dies nur auf Produkte zutrifft, die gemeinsam als Angebote erstellt wurden. Die Tourismusorganisationen übernehmen hauptsächlich die Informationsfunktion, die Buchung muss der Gast meist direkt beim Anbieter tätigen. Herr Mair vom Tourismusverband Südtirols Süden würde in einer zentralen Buchungsstelle viele Vorteile sehen, allerdings seien die technologischen Probleme bis jetzt noch zu groß. [...]
Die Qualität der Abenteueranbieter in Südtirol ist im Gesamtbild als gut zu betrachten, jedoch gibt es einige Punkte zur Verbesserung. Bezogen auf die Ausbildung und die Sicherheit, so ist die Qualität als sehr gut einzustufen, vor allem bei Bergführern und Raftingorganisationen. Leider ging aus einigen Gesprächen hervor, dass es auch in Südtirol einige „schwarze Schafe“ gäbe, die ohne genügende Ausbildung und Verantwortungsbewusstsein verschiedene Aktivitäten anbieten. Im Tauferer Ahrntal wurden als Teil eines „Leader+“ -Förderprogramms Qualitätskriterien für das Projekt „Abenteueranbieter Ahrntal (AAA)“ erstellt, die von den Teilnehmern erfüllt werden müssen. Inwieweit dies realisiert und überprüft wurde, ist unbekannt. Vergleich am internationalen Markt Aus persönlicher Erfahrung als Teilnehmer und Mitarbeiter im Bereich organisierter Abenteueranbieter soll das Angebot in Kanada, Australien und Südtirol verglichen werden. Einer der Hauptunterschiede bei der Durchführung liegt in der Inszenierung der Angebote. Besonders in Australien wird sehr darauf geachtet, den Kunden das Abenteuer im Kopf nahe zu bringen. Auch Herr Frings hat aufgrund seiner Sendung „Action“ (RAI Bozen) viele Aktivitäten ausprobiert und kann international Unterschiede feststellen. Er bestätigt, dass es in Nordamerika, und sogar in Nordtirol, besser verstanden würde, Spaß zu vermitteln. Dies darf natürlich nicht auf Kosten der Sicherheit gehen, aber diese zwei Faktoren müssen sich nicht ausschließen. Begeisterungsfähigkeit und die Vermittlung von Wissen könnten eine solide Basis für eine stabile Kundenbindung schaffen. [...]
Seit 2003 gibt es einen Abenteuerführer für Südtirol zu kaufen (Abenteuer und Action in Südtirol, Frings, 2003), in dem viele Anbieter von Abenteuersportangeboten aufgelistet und beschrieben sind. Von Paragliding und Fallschirmspringen über Bergführer und Alpinschulen, bis hin zu Rafting, Mountainbiken und Pferdetrekking, es werden über 60 Anbieter sind aufgeführt. Sogar die für Alpenregionen exotischen Abenteuer wie Windsurfen und Tauchen werden in Südtirols Seen ausgeübt. Die genaue Anzahl von Anbietern im Abenteuerbereich ist aus mehreren Gründen schwer zu bestimmen. Zum einen ist der Begriff sehr subjektiv und die Definition breit gefächert. Zum anderen fällt es sehr schwer, an genaue gebündelte Informationen zu kommen, auch über die Tourismusverbände. Dies bestätigt auch Herr Frings, der in einem Interview andeutet, dass es noch mehr Anbieter gibt, als in seinem Buch aufgeführt, die oft jedoch nicht organisiert genug oder motiviert sind, um langfristig am Markt zu bestehen. Aus diesem Grund sollte die Angabe von 70-80 Anbietern im Bereich der Abenteuerangebote in Südtirol richtungweisend sein. Dazu zählen auch nur zum Teil die 179 eingetragenen Bergführer (im Jahr 2002), von denen sich einige in 30 Alpinschulen zusammengeschlossen haben. Im Vergleich hierzu [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832477110
Arbeit zitieren:
Beege, Nicole Januar 2004: Analyse des "Adventure Travel & Tourism" Markts und Möglichkeiten im Hinblick auf Positionierung und Produktentwicklung für die Destination Südtirol, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Abenteueraktivität, Abenteuertourismus, Destinationspotential, Erlebniswelt, Wettbewerbsanalyse



