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Akzeptanzproblematik von Online-Rekrutierung in Deutschland

Akzeptanzproblematik von Online-Rekrutierung in Deutschland
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Stefan Renzewitz
  • Abgabedatum: Oktober 2002
  • Umfang: 264 Seiten
  • Dateigröße: 1,2 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6881-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6881-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6881-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Renzewitz, Stefan Oktober 2002: Akzeptanzproblematik von Online-Rekrutierung in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Personalrekrutierung, Personalbeschaffung, Jobbörse, Assessment-Center, Bewerbung

Diplomarbeit von Stefan Renzewitz

Zusammenfassung:

Anfang 2002 konnte man in vielen Presse-Mitteilungen und Fachartikeln lesen, welche Möglichkeiten sich durch das Internet bei der Personalrekrutierung ergeben. Oftmals wurden Kosteneinsparungen und Prozessbeschleunigungen mit zweistelligen Prozentzahlen beziffert - der Fantasie schienen keine Grenzen gesetzt zu sein. Die eigene, mehrjährige Erfahrung des Autors in vielen Projekten bei einem der führenden Online-Personalberatungen Deutschlands zeigten ihm jedoch ein anderes Bild. Oft klafft eine deutliche Lücke zwischen Realität und Theorie, auch bei großen Konzernen. Hierdurch motiviert und aufgrund des Mangels an vergleichbaren Studien, wurde das Thema Online-Rekrutierung im Rahmen dieser Arbeit aus einem neuen Blickwinkel beleuchtet:

- Wie sieht die optimale Online-Rekrutierung in der Theorie aus?

- Was ist der aktuelle Stand in der Praxis?

- Welche Herausforderungen existieren noch, und wie sehen konkrete Lösungsansätze aus?

Mit diesem Ansatz wurde scheinbar der Nerv der Zeit getroffen und es entstand die bis dato umfangreichste Studie zum Thema Online-Rekrutierung (Stand: Juni 2003). An der Studie nahmen 211 führende Unternehmen Deutschlands aus allen Branchen teil. Der Erhebungszeitraum lag zwischen Ende Mai und Anfang Juli 2002. Der Fragebogen war überdurchschnittlich komplex - die Bearbeitungszeit betrug 30 bis 45 Minuten.

Neben dem komplexen empirischen Teil, wurden im theoretischen Teil der Arbeit alle relevanten Formen der Online-Rekrutierung kritisch betrachtet. Hierzu gehören insbesondere Jobbörsen und deren verschiedene Dienstleistungen, virtuelle Jobmessen, Online-Assessment-Center, Software-Rekrutierungslösungen, HR-Portale, HR-Standards und das HR-XML-Konsortium sowie weitere essentielle Aspekte bei der Online-Rekrutierung wie elektronische Bewerbungen. Letztlich wurde das mangelnde Gesamtzusammenspiel aller Teilnehmer des Rekrutierungsmarktes betrachtet.

Die hervorragende Datenbasis dieser Studie sowie der theoretische Teil der Arbeit lieferten eine Reihe von neuen und interessanten Erkenntnissen sowie eine Vielzahl von praxisnahen Handlungsempfehlungen. Teile hiervon wurden bereits auf der access HR-Strategie-Konferenz im März 2003 sowie in div. Presse-Mitteilungen veröffentlicht. Die gesamte Arbeit mit über 80 Grafiken, inkl. einer speziellen Zusammenfassung unter Berücksichtigung der Entwicklungen nach Abgabe der Diplomarbeit (Stand: Mai 2003), können nun käuflich erworben werden.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VII
Abkürzungsverzeichnis VIII
1. Einleitung 1
1.1 Ausgangslage 1
1.2 Ziele dieser Arbeit und Abgrenzung 3
1.3 Aufbau der Arbeit 4
1.4 Begriffsdefinition 5
2. Prozesse der klassischen Personalrekrutierung 8
2.1 Personalanforderung 10
2.2 Personalbeschaffung 10
2.3 Bewerbungseingang 17
2.4 Bewerberauswahl 17
2.5 Personaleinstellung 20
2.6 Controlling der Aktivitäten bei der Personalrekrutierung 20
3. Kritische Betrachtung von Online-Rekrutierungsformen 24
3.1 Jobbörsen 25
3.2 Virtuelle Jobmessen 34
3.3 Online-Testverfahren und Online-Assessment-Center 36
3.4 Software-Rekrutierungslösungen 43
3.5 Multi-Posting und Profilgrabbing 48
3.6 HR-Portale 50
3.7 Datensstandards im HR-Bereich 51
3.8 Elektronische Bewerbungen 54
3.9 Gewachsene Komplexität: Online-Personalberatungen als ein Lösungsansatz 58
4. Methodik und Durchführung der empirischen Studie 63
4.1 Hypothese 63
4.2 Konzeptspezifikation 63
4.2.1 Das Konzept Online-Rekrutierung 63
4.2.2 Das Konzept Akzeptanzproblematik 64
4.2.3 Dimensionen der Akzeptanzproblematik von Online-Rekrutierung 65
4.3 Operationalisierung: Thesen und Indikatoren 66
4.3.1 Bedienungsproblematik 67
4.3.2 Akzeptanzprobleatim des Mediums Internet 67
4.3.3 Technikproblematik 69
4.3.4 Prozessveränderungsproblematik 70
4.3.5 Wissensproblematik 71
4.3.6 Kosten-Nutzenproblematik 72
4.4 Auswahlverfahren 73
4.5 Konstruktion des Fragebogens und Datenerhebung 74
5. Auswertung der empirischen Studie 90
5.1 Datenbereinigung und Codierung der offenen Fragen 90
5.2 Merkmale der Stichprobe 92
5.3 Bedienungsproblematik 104
5.4 Akzeptanzproblematik des Mediums Internet 107
5.5 Technikproblematik 117
5.6 Prozessveränderungsproblematik 132
5.7 Wissensproblematik 135
5.8 Kosten-Nutzenproblematik 139
6 Analyse der Dimensionen und Thesen-Überprüfung 152
6.1 Bedienungsproblematik 152
6.2 Akzeptanzproblematik des Mediums Internet 153
6.3 Technikproblematik 160
6.4 Prozessveränderungsproblematik 167
6.5 Wissensproblematik 170
6.6 Kosten-Nutzenproblematik 173
7. Handunglungsempfehlungen zur Akzeptanzsteigerung von Online-Rekrutierung 180
7.1 Handlungsempfehlungen für Unternehmen 182
7.2 Handlungsempfehlungen für Online-Personaldienstleister 188
7.3 Handlungsempfehlungen für Anbieter von Software-Rekrutierungslösungen 195
7.4 Handlungsempfehlungen für Bewerber 197
7.5 Überprüfung der Handlungsempfehlungen auf Wirksamkeit 197
8. Ausblick 199
Anhang A: Fragebogen nach Pre-Test 201
Anhang B: Konstruktionsdetails zum Fragebogen 220
Anhang C: Architektur des Online-Fragebogens 229
Anhang D: Screenshots des Online-Fragebogens 232
Anhang E: Anmoderation der ersten E-Mail 234
Anhang F: Anmoderation der Erinnerungs-E-Mail 235
Anhang G: Antwort-E-Mail von Jobpilot vom 16.09.2002 236
Literaturverzeichnis

Automatisiert erstellter Textauszug:

zwar die Datensätze pro Proband relativ groß bzgl. der Anzahl an Attributen, aber eine Migration in ein Statistikprogramm wie SPSS214 wurde deutlich vereinfacht. Der Online-Fragebogen selbst berücksichtigte durch Filtermechanismen stets die zuvor gegebenen Antworten und trug so zu einer Beschleunigung der Beantwortung des Fragebogens bei sowie zu einer höheren Konsistenz der Daten. Dabei wurden nicht nur einzelne Fragen ggf. komplett ausgelassen, sondern z. T. auch einzelne Antwort-Items. Zu solchen Filterfragen215 bzw. Items ein Beispiel: Wenn jemand bei Frage 9 angegeben hatte, dass er keine Erfahrung mit Online-Assessment-Centern hat, dann konnte er bei Frage 10 nicht angeben, wie zufrieden er mit Online-Assessment-Centern bisher war. Dieses Item war in der Antwortliste dann nicht vorhanden. In diesem Beispiel wurde dann auch die Frage 12, welche noch einmal detaillierter auf Online-Assessment-Center einging, übersprungen. Der Befragte hatte also weder das entsprechende Item noch die Frage 12 gesehen. Gerade im Internet wird oft nur oberflächlich gelesen, weshalb Schlüsselwörter in Fragen durch Fettschrift noch einmal hervorgehoben wurden.216 Der Fragebogen konnte zu jeder Zeit abgebrochen und wieder fortgesetzt werden. Dazu musste der Proband lediglich den Link in seiner E-Mail erneut anklicken. Er wurde automatisch zu der letzten, noch nicht beantworteten, Frage geleitet. Jede beantwortete Frage wurde automatisch mit dem Weiter-Button gespeichert. Falls keine Antwort gegeben und trotzdem der Button gedrückt wurde, erschien zunächst eine Rückfrage, ob die Frage wirklich gespeichert bzw. ausgelassen werden sollte, bevor zur nächsten Frage gesprungen wurde. Als letzte technische Maßnahme zur Steigerung der Akzeptanz des Online-Fragebogens wurde eine Fortschrittsanzeige integriert. Das Visualisieren des Abarbeitens des Fragebogens sollte zusätzlich kooperationsfördernd auf den Befragten wirken.217 Schon beim Pre-Test wurde schnell klar, dass dieses Feature für viele Befragte tatsächlich sehr motivierend wirkte. Dabei zeigte die Fortschrittsanzeige stets in Prozenten an, wie viele Fragen man bereits beantwortet [...]

Für jeden möglichen Probanden wurde zunächst in einer Datenbanktabelle ein Eintrag vorgenommen. Durch den Eintrag wurde ein eindeutiger Schlüssel generiert. Dieser Schlüssel konnte später als Parameter für den Link verwendet werden, welcher per E-Mail an die Probanden verschickt wurde. Die erstellte Datenbank beschränkte sich auf zwei Tabellen. In der ersten Tabelle wurde lediglich der zuvor erwähnte Schlüssel, die nächste zu beantwortende Frage, das Datum des letzten Klicks auf den Link, ein eindeutiger Unternehmenspartnerschlüssel sowie die Anzahl der nicht beantworteten Fragen festgehalten. Hierdurch war es zu jeder Zeit möglich, zu sehen, wie viele angeschriebene Probanden überhaupt auf den Link geklickt und wie weit sie bisher die Fragen beantwortet hatten (bzw. wer nur „durchgeklickt“ hatte, ohne eine Frage zu beantworten). In der zweiten Tabelle wurden dann die Antworten gespeichert. Dabei wurde pro Proband lediglich ein Datensatz angelegt mit einem Attribut pro Antwortmöglichkeit. Dadurch waren [...]

Natur von offenen Fragen). Es wurde eine offene Frage jeweils nach den Fragen 8a und 8c gestellt, bei der die vorher getroffene Auswahl in den Fragen 8a und 8c begründet werden sollte. Der Befragte sollte in Frage 8a die Jobbörsen angeben, die er zurzeit nutzt bzw. in den nächsten sechs Monaten zu nutzen plant. Dasselbe wurde in Frage 8c gefragt, jedoch bzgl. Software-Rekrutierungslösungen. Durch diese dimensionsübergreifenden Fragen wurde eine Überprüfung u. a. der Fragen 9 (Wie wichtig sind die folgenden Dienstleistungen von OnlinePersonaldienstleistern?), 15 (Welche Ziele werden bei der Nutzung des Internets zur Personalrekrutierung verfolgt?), 17 (Frage zu Outsourcing) und 19 (Welche Prozesse werden durch die aktuelle Software-Rekrutierungslösung abgebildet?) ermöglicht (natürlich abhängig von der tatsächlichen Antwort). Auf die genauen Erkenntnisse dieser offenen Fragen wird in der Analyse noch eingegangen. Bei diesen beiden offenen Fragen wurde der Befragte darauf hingewiesen, dass er seine Begründung nur in Stichworten formulieren soll. Weitere Details können, wie gesagt, im Anhang nachgelesen werden, wo jede einzelne Frage erläutert wird. [...]

Arbeit zitieren:
Renzewitz, Stefan Oktober 2002: Akzeptanzproblematik von Online-Rekrutierung in Deutschland, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Personalrekrutierung, Personalbeschaffung, Jobbörse, Assessment-Center, Bewerbung

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