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Die Akzeptanz des Internet in kleinen und mittleren Unternehmen

Eine empirische Analyse unter besonderer Berücksichtigung des Marketing

Die Akzeptanz des Internet in kleinen und mittleren Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Andreas Bernd, Simone Leimbach
  • Abgabedatum: Februar 1997
  • Umfang: 231 Seiten
  • Dateigröße: 753,0 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Trier Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0112-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0112-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0112-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Andreas Bernd, Simone Leimbach Februar 1997: Die Akzeptanz des Internet in kleinen und mittleren Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Akzeptanz, Information, Internet, Marketing, Mittelstand

Diplomarbeit von Andreas Bernd, Simone Leimbach

Einleitung:

Marketing ist nicht nur ein Instrument für Großunternehmen, sondern sollte auch in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) eine wichtige Rolle spielen. Im Mittelpunkt des Marketing steht das Management von Informationen, wobei zwei Kernaufgaben unterschieden werden können:

- Screening umfaßt Vorgänge der Informationsbeschaffung, die dazu dienen, den Nachfragern bessere und/oder billigere Produkte als die Konkurrenz anbieten zu können.

- Signaling hat die Aufgabe sicherzustellen, daß das eigene Leistungsangebot von den Nachfragern im Vergleich zu relevanten Konkurrenzangeboten als besser wahrgenommen wird.

Insbesondere das Internet ist dazu geeignet, Schwächen von KMU im Hinblick auf Screening und Signaling zu kompensieren und ihre vorhandenen Stärken weiter auszubauen.

Gang der Untersuchung:

Im Rahmen der Diplomarbeit wurden 69, meist mittelständische Unternehmen aus der Region Trier zum Thema lnternet befragt.

Zunächst beschreiben wir die theoretischen und definitorischen Grundlagen der Information und des Marketing in KMU. Das Internet wird von verwandten Technologien abgegrenzt und es wird gezeigt, ob und wie das Intemet die Schwächen von KMU kompensieren und ihre Stärken unterstützen kann. Hierbei argumentieren wir auf der Basis hoch aktueller empirischer Erhebungen und zeigen anhand von Fallbeispielen, wie das Internet im Marketing-Mix angewendet werden kann. Der empirische Teil enthält neben der Beschreibung des Ablaufs der Befragung von mittelständischen Unternehmen die Aufbereitung der Ergebnisse nach unterschiedlichen statistischen Analyseverfahren. Abschliessend werden Empfehlungen für kleine und mittlere Unternehmen abgeleitet.

Die Diplomarbeit haben wir im Februar 1997 am Lehrstuhl für Mittelstandsökonomie der Universität Trier angefertigt und sie wurde mit sehr gut (1,0) bewertet.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis VI
Tabellenverzeichnis VII
A EINLEITUNG 1
I. Problemstellung 1
II. Aufbau der Arbeit und Gang der Untersuchung 3
B THEORETISCHE GRUNDLAGEN 5
I. Die Bedeutung der Information 5
1. Definition und Abgrenzung von Information 5
2. Die Bedeutung der Information im Unternehmen 7
2.1 Das Unternehmen als System 7
2.2 Probleme im Zusammenhang unternehmerischer Informationsaktivitäten 9
2.2.1 Die gestiegene Komplexität und Dynamik 9
2.2.2 Das Informationsdilemma 10
2.3 Die Aufgaben des lnformationsmanagements 11
3. Die Bedeutung der Information im Marketing 14
3.1 Marketing aus informationsökonomischer Sicht 14
3.1.1 Screening im Marketing 15
3.1.2 Signaling im Marketing 16
3.2 Marketing im interaktiven Zeitalter 16
3.2.1 Neue Marketing- und Kommunikationskonzepte 18
3.2.2 Neue Unternehmens- und Führungsstrukturen 19
3.2.3 Neue Informations- und Kommunikabonstechnologien 20
II. Marketing in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) 21
1. Definition und Abgrenzung von KMU 21
1.1 Quantitative Abgrenzung 22
1.2 Qualitative Abgrenzung 23
2. Besonderheiten des Marketing in KMU 24
2.1 Screening in KMU 25
2.2 Signaling in KMU 29
3. Chancen für KMU im Marketing 31
3.1 Neue Marketing- und Kommunikationskonzepte 32
3.2 Neue Unternehmens- und Führungsstrukturen 33
3.3 Neue Informations- und Kommunikationstechnologien 34
III. Das Internet als neue Informations- und Kommunikationstechnologie 35
1. Definition und Grundlagen 36
2. Abgrenzung des lnternet 37
2.1 Online Dienste 37
2.2 lntranet 38
2. Ursprung und Entwicklung 39
3. Zugangsmöglichkeiten und Kosten 40
4. Die Nutzer des lnternet 43
5. Anwendungsmöglichkeiten des lnternet für KMU 46
5.1 Allgemeine Anwendungen 46
5.2 Anwendungen im Marketing 49
5.2.1 Anwendungen im Bereich Screening 49
5.2.2 Anwendungen im Bereich Signaling 58
IV. Die Akzeptanz des Internet 66
1. Definition und Abgrenzung von Akzeptanz 66
2. Der Akzeptanzprozeß bei technologischen Innovationen 69
2.1 Die Einstellungsphase 70
2.2 Die Produktphase 70
2.3 Die Nutzungsphase 71
3. Die Determinanten des Akzeptanzprozesses 72
3.1 Produktspezifische Determinanten 72
3.2 Unternehmensspezifische Determinanten 73
3.3 Umweltspeziftsche Determinanten 74
V. Zusammenfassung des theoretischen Teils 76
C DIE EMPIRISCHE PRÜFUNG DER AKZEPTANZ DES INTERNET IN KMU 78
I. Das Untersuchungsdesign 78
II. Die Methodik des empirischen Vorgehens 83
1. Allgemeine Vorgehensweise 83
2. Konstruktion des Fragebogens 84
2.1 Die Operationalisierung der abhängigen Variable Akzeptanz 84
2.1.1 Die Einstellungsakzeptanz 84
2.1.2 Die Handlungsakzeptanz 85
2.1.3 Die Nutzungsakzeptanz 86
2.2 Operationalisierung der unabhängigen Variablen 87
III. Die empirische Erhebung 87
1. Durchführung und Ablauf 87
2. Univariate Analysen 8,9
2.1. Unternehmensbezogene,Determinanten 89
2.1.1 Charakteristika der befragten Unternehmen 89
2.1.2 Die Stellung im Akzeptanzprozeß 92
2.2 Entscheidungsträgerspezifische Determinanten 93
2.2.1 Demographische Merkmale der Befragten 93
2.2.2 Das lnformationsverhalten 93
2.2.2.1 Einschätzungen zum Screening 93
2.2.2.2 Einschätzungen zum Signaling 99
2.2.3 Einstellung zur Unternehmensführung 103
2.2.4 Einschätzungen zu Unternehmenserfolg und Wettbewerbsintensität 104
2.3 Die abhängigen Variablen 105
2.3.1 Die Einstellungsakzeptanz 105
2.3.1.1 Das Image des lnternet 105
2.3.1.2 Die Zahlungsbereitschaft 107
2.3.2 Die Handlungsakzeptanz 111
2.3.3 Die Nutzungsakzeptanz 112
2.3.3.1 Positive und negative Aspekte im Hinblick auf Screening 112
2.3.3.2 Positive und negative Aspekte im Hinblick auf Signaling 117
3. Bivariate und multivariate Analysen 123
3.1 Ergebnisse im Hinblick auf die Einstellungsakzeptanz 123
3.1.1 Faktorenanalyse 124
3.1.1.1 Zielsetzung der Faktorenanalyse 124
3.1.1.2 Ergebnisse der Faktorenanalyse 124
3.1.2 Varianzanalyse 125
3.1.2.1 Zielsetzung der Varianzanalyse 125
3.1.2.2 Ergebnisse der Varianzanalyse 125
3.1.3 Regressionsanalyse 128
3.1.3.1 Zielsetzung der Regressionsanalyse 128
3.1.3.2 Ergebnisse der Regressionsanalyse 128
3.1.4 Kreuztabellierung und Kontingenzanalyse 130
3.1.4.1 Zielsetzung der Kreuztabellierung 130
3.1.4.2 Ergebnisse der Kreuztabeilierungen 130
3.2 Ergebnisse im Hinblick auf die Handlungsakzeptanz 135
3.3 Ergebnisse im Hinblick auf die Nutzungsakzeptanz 137
4. Zusammenfassung der Ergebnisse 138
D FAZIT UND IMPLIKATIONEN 143
Anhang 146
Anhang I: Leitfaden für Expertengespräche 146
Anhang II: Fragebogen 147
Anhang III: Anschreiben 154
Anhang IV: Codeplan 155
Anhang V: Auswertungen der empirischen Erhebung 165
Anhang VI: Internet-Adressen der befragten Unternehmen 182
Literaturverzeichnis 183

Automatisiert erstellter Textauszug:

auf die Aspekte ‘Verbesserung des Images’ ( X U = 2,92) und ‘Steigerung des I n formationsstandes des Kunden’ (X U = 2,67) schätzt man die Qualität schwach positiv ein. Den größten Nachteil sehen die User darin, daß die Möglichkeit zur Umsatzsteigerung (noch) gering ist ( X U = 4,08). Ein Blick auf die Gesamtmittelwerte der einzelnen Qualitätskriterien zeigt, daß die User insgesamt ein höheres Qualitäts- bzw. Zufriedenheitsniveau bzgl. der Informationsübertragung mittels traditioneller Medien erreichen.80 Zwar sind sie im Hinblick auf die Möglichkeit zur ‘Umsatzsteigerung’ indifferent, alle anderen Qualitätskriterien werden aber tendenziell positiv bewertet. Die Nicht-User sind nur im Hinblick auf die ‘Erreichbarkeit der Zielgruppe’ eher zufrieden, alle anderen Kriterien zeigen in den Gesamtmittelwerten eine eher schlechte Beurteilung. Es scheint also, als hätten hier die Nicht-User einen größeren Bedarf an neuen zusätzlichen Medien, die die Qualitätskriterien im Hinblick auf die Informationsübertragung besser erfüllen. [...]

Die Qualitätskriterien im Hinblick auf die einzelnen Medien werden auch hier relativ ähnlich beurteilt. Insbesondere die ‘Tageszeitungen’ und die ‘Fachzeitschriften’ werden, wie man sehr deutlich am Mittelwertprofil erkennt, fast identisch beurteilt. Hinsichtlich der weiteren Medien sind zwar teilweise deutliche Unterschiede in der Intensität der Beurteilung zu finden, in der Richtung der Beurteilung unterscheiden sich User und Nicht-User nur fünfmal. Die ‘Erreichbarkeit der Zielgruppe’ sehen die Nicht-User bei den ‘Adressbüchern’ als gegeben an (X NU = 2,82), die User jedoch nicht (X U = 3,36). Im Hinblick auf die Möglichkeiten der ‘Außenwerbung’ gehen die Meinungen zweimal auseinander: Hier empfinden die User die Qualität hinsichtlich ‘Erreichbarkeit der Zielgruppe’ (X U = 2,89) und ‘Erhöhung des B ekanntheitsgrads’ (X U = 2,67) tendenziell als gut, die Nicht-User behaupten eher das Gegenteil ( X NU bei beiden Kriterien = 3,30). Auch bzgl. ‘Hörfunk/Fernsehen’ werden unterschiedliche Auffassungen deutlich: Hier urteilen die User insgesamt positiver, aber insbesondere im Hinblick auf die Erhöhung des Bekanntheitsgrades’ und die ‘Verbesserung des Images’ gehen die Meinungen dahingehend aus__ __ __ __ __ [...]

2.2.2.2 Einschätzungen zum Signaling Im Hinblick auf das Informationsangebot der Unternehmen erfahren wir zum einen, welche Kommunikationsinstrumente genutzt werden, zum anderen, wie wichtig diese den Entscheidungsträgern sind. Bezüglich der Nutzung zeigt sich, daß in beiden Gruppen das Instrument ‘Werbung’ von ca. 90% der Befragten angewendet wird. Alle anderen Instrumente werden anteilsmäßig stärker von den Usern genutzt. Während 90% der User ‘Direktmarketing’ und ‘Verkaufsförderung’ betreiben, geben nur jeweils 72% der Nicht-User an, diese Instrumente zu nutzen. ‘Öffentlichkeitsarbeit’ betreiben 84% der User und 82% der Nicht-User. Der ‘persönliche Verkauf’ ist bei beiden Gruppen der Favorit unter den Kommunikationsinstrumenten. Aber auch hier ist der Anteil der User, die dieses Instrument nutzen, höher (95% im Vergleich zu 92% bei den Nicht-Usern). Immerhin 84% der User geben an, die Möglichkeit des ‘Sponsoring’ zu nutzen. Diese Angabe machten aber nur 74% der Nicht-User. Man kann also den Usern der vorliegenden Stichprobe eine höhere Aktivität im Hinblick auf die Nutzung unterschiedlicher Kommunikationsinstrumente bescheinigen. In bezug auf die Wichtigkeit der Instrumente sind sich die beiden Gruppen dahingehend einig, daß der ‘persönliche Verkauf’ die wichtigste Rolle in den jeweiligen Unternehmen spielt ( X U = 2,0; [...]

Arbeit zitieren:
Andreas Bernd, Simone Leimbach Februar 1997: Die Akzeptanz des Internet in kleinen und mittleren Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Akzeptanz, Information, Internet, Marketing, Mittelstand

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