Die Aktienemission über das Internet
Chancen und Risiken für Emittenten am deutschen Kapitalmarkt
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Martina Hauten
- Abgabedatum: Mai 2000
- Umfang: 111 Seiten
- Dateigröße: 8,6 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2377-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2377-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2377-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Hauten, Martina Mai 2000: Die Aktienemission über das Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: virtuelle Emission, Wachstumsfinanzierung, Börsengang, DPO, Internet-IPO
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Diplomarbeit von Martina Hauten
Einleitung:
Die Entdeckung des Internet als Plazierungsmedium für „junge“ Aktien löste in den USA eine Gründungswelle von virtuellen Finanzdienstleistern aus, die die Unternehmen bei der Eigenkapitalsuche im Internet unterstützen. Seit 1997 haben nahezu eintausend kleinere amerikanische Unternehmen und über dreihundert größere Gesellschaften das Internet für ihre Aktienplazierung in Anspruch genommen. Die Entwicklungen in den USA zeigen, daß das Internet das Potential besitzt, traditionelle Strukturen auf dem Aktienemissionsmarkt aufzubrechen und gleichzeitig neue Formen der Leistungskoordination zwischen den Marktakteuren ermöglicht.. Als Kommunikations- und Vertriebsplattform bewirkt das Internet damit eine Erosion traditioneller Wertschöpfungsketten in einem bisher von Investmentbanken dominierten Wirtschaftsbereich.
Seit einigen Monaten gewinnt das Internet als Plazierungsmedium für junge Aktien auch auf dem deutschen Emissionsmarkt an Bedeutung. Sowohl traditionelle als auch neu entstandene, virtuelle Emissionshäuser bieten den Unternehmen nunmehr die Online-Plazierung ihrer Aktien an. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Einsatzmöglichkeiten des Internet aus Sicht kapitalsuchender Unternehmen kritisch zu beleuchten. Dabei sollen sowohl die theoretischen als auch die praxisorientierten Ausführungen den Entscheidungsträgern in deutschen Aktiengesellschaften einen Einblick in die Potentiale und Grenzen des neuen Mediums im Rahmen der Aktienemission gewähren.
Eine von der Verfasserin durchgeführte Online-Umfrage von 36 deutschen Aktiengesellschaften, die das Internet zur Plazierung von Aktien im Rahmen eines Börsengangs (Internet-IPO) eingesetzt haben, liefert erstmals auch Aussagen über die Vor- und Nachteile einer Internet-Emission aus "Anwendersicht".
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | II | |
| Abbildungsverzeichnis | III | |
| 1. | Einführung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit | 1 |
| 2. | Rahmenbedingungen für Aktienemissionen über das Internet in Deutschland | 3 |
| 2.1 | Begriffliche und inhaltliche Abgrenzung | 3 |
| 2.1.1 | Das Internet | 3 |
| 2.1.2 | Die Aktienemission | 5 |
| 2.1.3 | Die Aktienemission über das Internet | 7 |
| 2.2 | Rechtliche Grundlagen | 9 |
| 2.2.1 | Das Wertpapier-Verkaufsprospektgesetz | 9 |
| 2.2.2 | Das Kreditwesen- und Börsengesetz | 11 |
| 2.3 | Teilnehmer am Markt für Aktienemissionen | 13 |
| 2.3.1 | Die Anbieter | 13 |
| 2.3.2 | Die Nachfrager | 14 |
| 2.4 | Aktienemissionen über das Internet in Deutschland – eine Bestandsanalyse | 18 |
| 3. | Analyse des Emissionsprozesses anhand der Principle-Agent-Theorie | 20 |
| 3.1 | Grundlagen der Principle-Agent-Theorie | 20 |
| 3.2 | Agency-Probleme zwischen Emittent und Anleger | 22 |
| 3.2.1 | Qualitätsunsicherheit | 22 |
| 3.2.2 | Moral Hazard und Hold Up | 24 |
| 3.3 | Lösungsansätze der Principle-Agent-Theorie | 25 |
| 3.3.1 | Screening, Monitoring und Signaling | 25 |
| 3.3.2 | Einsatz von Reputation und die Rolle von Finanzintermediären | 29 |
| 3.4 | Einfluß des Internet auf die Principle-Agent-Beziehung bei einer Aktienemission | 32 |
| 4. | Chancen und Risiken der Aktienemission über das Internet | 37 |
| 4.1 | Allgemeine Einsatzpotentiale und –grenzen des Internet in den verschiedenen Emissionsphasen | 37 |
| 4.1.1 | Entscheidung und Vorbereitung | 37 |
| 4.1.2 | Anbahnung und Preisfeststellung | 39 |
| 4.1.3 | Zeichnung, Zuteilung und Abwicklung | 44 |
| 4.1.4 | Investor Relations | 48 |
| 4.2 | Beurteilung des Interneteinsatzes anhand ausgewählter Emissionsziele | 50 |
| 4.2.1 | Erschließung einer neuer Eigenkapitalquelle | 51 |
| 4.2.2 | Einsparung von Emissionskosten | 55 |
| 4.2.3 | Erhöhung des Bekanntheitsgrades und Verbesserung des Images | 58 |
| 4.2.4 | Förderung einer stabilen und positiven Aktienkursentwicklung | 59 |
| 5. | Die Internet-Emission aus Sicht der Emittenten – Ergebnisse einer Umfrage | 61 |
| 6. | Fazit und Ausblick | 64 |
| Anhang | V | |
| Literaturverzeichnis | VI |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832423773
Arbeit zitieren:
Hauten, Martina Mai 2000: Die Aktienemission über das Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
virtuelle Emission, Wachstumsfinanzierung, Börsengang, DPO, Internet-IPO



