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Afrika in Italien

Spuren des "Sogno Coloniale" in der italienischen Literatur

Afrika in Italien
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Barbara Schmidt
  • Abgabedatum: Juli 2003
  • Umfang: 126 Seiten
  • Dateigröße: 1,8 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-8102-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-8102-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-8102-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schmidt, Barbara Juli 2003: Afrika in Italien, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kolonialliteratur, Kolonialherrschaft, Imagologie, Reiseliteratur, Bacchelli

Magisterarbeit von Barbara Schmidt

Zusammenfassung:

Italien und Afrika liegen – geographisch betrachtet – dicht beieinander: Die sizilianische Küste und das tunesische Kap Bone sind lediglich durch die knapp 150 Kilometer breite Straße von Sizilien getrennt. Diese geographische Nähe wussten bereits die Karthager für sich zu nutzen, als sie im 6. Jahrhundert v. Chr. den Westteil Siziliens eroberten. Knapp 400 Jahre später errichteten die Römer auf ehemals karthagischem Gebiet im nördlichen Afrika ihre Provinz „Africa“. All diese Ereignisse wurden von antiken Autoren, wie Cicero oder Livius, für die Nachwelt festgehalten. Auf solche Quellen stützte sich Francesco Petrarca, als er im 14. Jahrhundert seine Africa schuf. Das Epos brachte ihm 1341 die Dichterkrönung ein; wohl mit ein Grund, weshalb die Geschichte des römisch-karthagischen Konflikts im europäischen Bewusstsein verankert blieb.

Vollkommen anders präsentiert sich die Lage im Hinblick auf ein anderes, neuzeitliches Kapitel der Beziehungen zwischen Apenninen-Halbinsel und Afrika. Die Rede ist von der teilweise mehr als 50 Jahre währenden kolonialen Herrschaft des Königreichs Italien über Gebiete im östlichen und nordöstlichen Afrika. Sie begann Anfang der 1880-er Jahre in Assab und endete in den Jahren des Zweiten Weltkriegs mit der italienischen Kapitulation in Libyen. In dieser Zeit erhob Italien zumindest nominell Anspruch auf Eritrea, Äthiopien, weite Teile Somalias sowie die nördlichen Regionen Libyens. Sein Einfluss war dabei je nach Gebiet von unterschiedlicher Dauer und Intensität, insbesondere die faschistische Kolonialpolitik führte jedoch allerorten zu „monströsen Verbrechen“ (Mattioli 2003) an der afrikanischen Bevölkerung. Auf italienischer Seite waren vorübergehend über eine halbe Million Soldaten und Arbeiter an der Verwirklichung des ‚afrikanischen Traums’ beteiligt. Außerdem siedelten bereits Ende des 19. Jahrhunderts italienische Emigranten im nördlichen Afrika, deren Nachkommen teilweise erst 1970 nach Europa zurückkehrten.

Angesichts dieser Zahlen wäre davon auszugehen, dass Italiens Kolonialherrschaft in Afrika sowohl in der italienischen Kultur als auch in den Kulturen der dominierten Völker deutliche Spuren hinterlassen hat. Beginnt man sich jedoch mit dieser Thematik zu beschäftigen, wird man bald feststellen, dass kaum Erkenntnisse vorliegen. Tatsächlich wurde Italiens koloniale Vergangenheit im Vergleich zu der anderer europäischer Länder, wie England und Frankreich, von der Forschung vernachlässigt. Erst Ende der 1950-er Jahre lagen erste objektiv-kritische Untersuchungen italienischer Historiker zur „Africa Italiana“, dem italienischen Kolonialreich in Afrika, vor. Bis heute besteht jedoch dringender Forschungsbedarf: Beispielsweise ist über die Auswirkungen des Kolonialismus auf die italienische Literatur nur wenig bekannt. Während in französischen oder britischen Literaturgeschichten meist ein Kapitel über frankophone beziehungsweise anglophone Werke der Kolonialzeit enthalten ist, sucht man Derartiges in italienischen Literaturgeschichten vergebens. Beinahe ebenso rar sind monographische Studien zur italienischen Kolonialliteratur.

Sollte Italien also tatsächlich „keinen Kipling, keine Doris Lessing, keinen Bruce Chatwin, [...] keinen Gide und keinen Malraux, keinen Nizan, keinen Leiris, keinen Camus, keinen Duras, keinen Genet, keinen Koltès“ besessen haben (Ramondino 1994)? Sollte sich kein italienischer Autor mit dem Kolonialismus seiner Nation beschäftigt haben, um so – gewissermaßen nach dem Vorbild Petrarcas – die Erinnerung an vergangene Ereignisse wach zu halten? Dieser Frage nach der Existenz einer italienischen Kolonialliteratur wird in der vorliegenden Arbeit nachgegangen.

Es gilt, die italienische Literatur des Kolonialzeitalters im Hinblick auf diejenigen Werke zu untersuchen, die „in stofflicher Hinsicht [...] die Kolonien zum Schauplatz haben und deren Probleme thematisieren“ (Wilpert 1989). Der Begriff ‚Kolonie’ meint dabei ausschließlich Italiens Besitzungen in Afrika; die übrigen, vom faschistischen Regime annektierten Gebiete (unter anderem in Albanien und Asien) werden ausgespart. Der zeitliche Rahmen wurde, in Orientierung an den individuellen Beziehungen zwischen Italien und Afrika, die nicht mit denen anderer, ‚größerer’ Kolonialmächte, wie Frankreich und Großbritannien, vergleichbar sind, weit gefasst. Immerhin ‚entdeckten’ die Italiener ihren Nachbarkontinent nicht erst Ende des 19. Jahrhunderts für sich: Städte wie Venedig, Genua, Pisa oder Florenz trieben bereits im Mittelalter Handel mit Ägypten und stellten Teilnehmer an den Entdeckungsfahrten des 16. und 17. Jahrhunderts. Damals entstandene Berichte prägten vielfach noch zu Zeiten Mussolinis das Bild, das sich die Italiener vom ‚dunklen’ Kontinent und seinen Bewohnern machten. Auch Riccardo Bacchelli orientierte sich, als er mit Mal d’Africa den wohl berühmtesten italienischen Afrika-Roman schuf, an den Schilderungen eines Reisenden aus dem 19. Jahrhundert. Aus diesen Gründen beginnt unsere ‚Spurensuche’ bei den Anfängen der italienisch-afrikanischen Beziehungen.

Damit rücken auch Schilderungen italienischer Afrika-Reisender aus der frühen Neuzeit ins Blickfeld der Untersuchung. Sie werden in Kapitel III überblicksartig dargestellt. Außerdem wird das Werk Emilio Salgaris vorgestellt, das, ähnlich wie das des Karl May in Deutschland, Generationen von Lesern prägte. Daran schließt sich ein Überblick über die Forschungsreisen des 19. Jahrhunderts an, die das europäische Afrika-Bild maßgeblich veränderten.

Das vierte Kapitel ist einer ausführlichen Interpretation des bereits erwähnten Romans von Riccardo Bacchelli gewidmet. Er gilt vielen als anspruchvollstes, einigen gar als einziges Beispiel italienischer Kolonialliteratur. Mal d’Africa entstand Anfang der 1930-er Jahre und leitet somit direkt über zur italienischen Kolonialzeit im engeren Sinn.

Das damals entstandene Schrifttum, also die Kolonialliteratur im eigentlichen Sinne, wird in Kapitel V ausführlich untersucht. Eingangs erfolgt eine Definition des Genres, bevor auf die während des Faschismus einsetzende Diskussion um den Kolonialroman eingegangen wird, um die intendierte Rolle von kolonialem Schrifttum zu beleuchten. Im Weiteren soll dann jedoch auf eine Betrachtung propagandistischer Werke, die im Umfeld dieser Diskussion entstanden sind, weitgehend verzichtet werden. Stattdessen sollen die von der Kolonialpropaganda kolportierten Afrika-Bilder und die eingesetzten Strategien dargestellt werden. Zuletzt wird die ‚Spurensuche’ auf eventuell außerhalb der italienischen Landesgrenzen existierende, italophone Werke ausgedehnt.

Im sechsten Teil der Arbeit folgt schließlich eine Betrachtung der Thematisierung der italienischen Afrika-Kriege in der Literatur der Nachkriegszeit. Dabei gilt es zunächst, das literarische Klima jener Zeit ebenso wie die Haltung der Italiener gegenüber den Geschehnissen in der „Africa Italiana“ darzustellen. Deshalb werden die Grundzüge des Neorealismo genannt, der die literarische Welt Italiens bis Mitte der 1950-er Jahre beherrschte. Außerdem wird so genannte Bekenntnisliteratur untersucht, womit Werke oftmals laienhafter Schriftsteller gemeint sind, in denen autobiographische Kriegserlebnisse dokumentiert und verarbeitet wurden. Anschließend stehen zwei in der Nachkriegszeit entstandene Romane im Mittelpunkt, welche die faschistischen Feldzüge in Libyen beziehungsweise Äthiopien behandeln. Es handelt sich um „Tempo di uccidere” von Ennio Flaiano und „Il deserto della Libia” von Mario Tobino.

Da sich die Inspiration für die hier behandelten Werke meist unmittelbar aus Vorgängen in der außerliterarischen Welt ergibt, folgt auf die Einführung zunächst ein geschichts-wissenschaftlich orientierter Überblick über die wichtigsten Stationen des italienischen Kolonialismus’ in Afrika (siehe Kapitel II).

Inhaltsverzeichnis:

I. Einführung 2
II. Die Entstehung des italienischen Kolonialreichs in Afrika: Ein Überblick 9
II.1 Italien auf dem Weg zur Kolonialmacht 9
II.2 Die Grundzüge der Kolonialisierung Afrikas am Beispiel Italiens 12
II.2.1 Von der Antike bis zum 19. Jahrhundert 12
II.2.2 Die imperialistische Phase 14
II.2.3 Der Verlust der Kolonien 20
III. Italiens vorkolonialer Blick auf Afrika 22
III.1 Berichte italienischer Entdeckungsreisender 22
III.2 ‚Exotische’ Reise und Abenteuerliteratur 27
III.3 Der wissenschaftliche Blick auf Afrika 33
IV. Riccardo Bacchellis Mal d’Africa – ein italienischer Kolonialroman? 36
IV.1 Dieci anni in Equatoria und Mal d’Africa 36
IV.2 Riccardo Bacchelli – Sein Leben und Werk 40
IV.3 Mal d’Africa – Charakteristisch in Thematik und Form 43
IV.3.1 Die formale und inhaltliche Romanstruktur 44
IV.3.2 Casati als repräsentative Figur und Reiseführer 47
IV.3.3 Die Afrika-Konzeptionen 48
IV.3.4 Zwischen Zivilisationskritik und kolonialistischem Denken 52
V. Die italienische Kolonialliteratur und ihre Afrika-Bilder 56
V.1 Allgemeine Definitionsansätze 56
V.2 Kolonialliteratur im Umfeld der Kolonialpropaganda 59
V.2.1 Zwischen „terra promessa“ und „mare nostro“ – Bilder der Propaganda 60
V.3 Weitere Aspekte der italienischen Kolonialliteratur 65
V.4 Zu Forschungsstand und Quellenlage 67
V.5 Italienische Kolonialliteratur außerhalb Europas 69
VI. Die Thematisierung der Afrika-Kriege in der Literatur der Nachkriegszeit 72
VI.1 Das literarische Klima im Neorealismo 73
VI.2 Die Afrika-Kriege aus Sicht der Kriegsteilnehmer 75
VI.3 Mario Tobinos Il deserto della Libia und Ennio Flaianos Tempo di uccidere 77
VI.3.1 Leben und Werk der Autoren 77
VI.3.1.1 Mario Tobino 77
VI.3.1.2 Il deserto della Libia 80
VI.3.1.3 Ennio Flaiano 81
VI.3.1.4 Tempo di uccidere 84
VI.3.2 Vergleichende Untersuchung von Il deserto della Libia und Tempo di uccidere 86
VI.3.2.1 Formale und strukturelle Charakteristika 87
VI.3.2.2 Sprachliche und stilistische Charakteristika 91
VI.3.2.3 Das Figureninventar 94
VI.3.2.4 Die Rolle des Protagonisten in Tempo di uccidere 98
VI.3.2.5 Das Bild von Afrika 102
VI.3.2.6 Die Italien-Konzeption 106
VII. Schlussbemerkungen 109
Literaturverzeichnis 114

Automatisiert erstellter Textauszug:

Die Extremsituation ‚Krieg’ brachte die Menschen an den Rand ihrer Möglichkeiten und verlangte im Nachhinein nach Aufarbeitung. Viele unternahmen sie mittels schriftlicher ‚Augenzeugenberichte’, in denen sie ihren Eindrücken und Empfindungen Ausdruck verliehen. Auf diese Weise „si è prodotto un fenomeno letterario, quello appunto delle ‚testimonianze’ dirette, che si è localmente isolato dagli sviluppi della tradizione precedente ed ha fatto ‘groppo’ a sé, attingendo semplicemente alla realtà della comune esperienza (Pullini 1965: 151). Diese gemeinsame Erfahrung ermöglichte laut Calvino (1993) einen außergewöhnlich unmittelbaren Austausch zwischen Autor und Leser, da jeder in die Rolle des jeweils anderen hätte schlüpfen können.79 Unter diesen Umständen achteten nur wenige, weder Autoren noch Publikum, auf literarische Traditionen oder gar den aufkommenden Neorealismo, der durch die mit ihm verbundene, engagierte Stimmung aber dennoch die Aufarbeitung des Kriegs in der unmittelbaren Nachkriegszeit prägte. Dadurch erhielt diese Phase ihr vages Gesicht. Nun griffen viele zur Feder, die niemals zuvor als Schriftsteller in Erscheinung getreten waren. Dementsprechend heterogen präsentieren sich die aus thematischen Gründen ‚Kriegsdichtung’80 genannten Werke hinsichtlich ihrer literarischen Qualität: [A]ppare estremamente esigua in questo campo una produzione di stretta competenza letteraria [...], mentre sovrabbonda la memorialistica, talvolta in grado di raggiungere un pieno e persino eccezionale livello artistico, tal altra interessante piuttosto sul versante della documentazione. (Manacorda 1965: 270) [...]

69 Außer diesen Beispielen war trotz intensiver Recherche in Bibliographien, Literaturgeschichten und Internet keine weitere Sekundärliteratur ausfindig zu machen, in der eventuell weitere Aspekte der „letteratura coloniale italiana“ behandelt worden wären. Dies ist insofern verwunderlich, als Hinweise auf Primärwerke aus der Kolonialzeit relativ leicht zugänglich sind. Sie finden sich beispielsweise in geschichts- beziehungsweise politikwissenschaftlichen Arbeiten, wie Maltese (1976), Clark (1984), Hess (1966) und Del Boca (1979; 1988). Bibliographisch vollständige Angaben sind sowohl im Catalogo generale della libreria italiana dell’anno 1900 a tutto il 1920 aus dem Jahr 1936 als auch in einer von der Pariser Société de l’histoire des colonies françaises veröffentlichten Bibliographie zur Kolonialgeschichte verzeichnet. Sie enthälte ein Kapitel über italienische Publikationen.74 Außerdem existieren weitere, meist retrospektive Bibliographien zu diesem Thema, wie die 1928 erschienene Piccola guida bibliografica delle più recenti pubblicazioni sulle colonie italiane von Ernesto Cucinotta. Über ähnliche Werke vermittelt Woolbert (1932) in seiner bibliographischen Studie einen Überblick. Den Studi italiani di etnografia e di folklore della Libia ist schließlich die 1963 vom Comitato per la documentazione dell’opera dell’Italia in Africa75 publizierte Bibliographie gewidmet, die ausführliche Kommentare, Fotografien und Zitate enthält. [...]

Anders als die Werke im Umfeld der Kolonialpropaganda scheinen andere Formen des kolonialen Schrifttums in Italien kaum erforscht. In den meisten Literaturgeschichten finden sie keinerlei Beachtung, auch sind sie betreffende Einzelstudien rar, weshalb das im Folgenden vermittelte Bild fragmentarisch bleiben muss. Aus diesem Anlass wird in Kapitel V.4 außerdem auf Forschungsstand und Quellenlage einzugehen sein. Zunächst soll jedoch nach der Mannigfaltigkeit der italienischen Kolonialliteratur gefragt werden. Eine Beschäftigung mit dem Kolonialismus in der Literatur muss nicht zwangsläufig auf die penetrante Weise eines Corradini oder Mitrano Sani passieren. Vielmehr „kann [sie] auf ganz verschiedenen Ebenen des Bewußtseins und der Bewußtheit erfolgen [...]“ (Riesz 1983:10). Ein Beispiel hierfür wäre Mal d’Africa, wo der (ägyptische) Kolonialismus indirekt im Rahmen eines Zivilisation-Wildheit-Diskurses thematisiert wird. Dabei werden sowohl die Folgen einer ‚Zivilisierung’ für ‚ursprüngliche’ Völker dargestellt, als auch beide Systeme kontrastiv miteinander verglichen. Da sich der Autor einer ideologischen Tendenz enthält und, wie in Kapitel IV.3.4 ausgeführt, wohl vor allem einem historischen Interesse folgt, kann Mal d’Africa als ‚neutrale’ Kolonialliteratur gelten. Im selben Maße trifft dies auf die Erzählung L’alfier nero von Arrigo Boito zu, die eine schicksalhafte, tödlich endende Schachpartie zwischen einem Weißen und einem Schwarzen zum Gegenstand hat. Die Hautfarbe der Kontrahenten, die sinnbildlich den weltimmanenten Dualismus zwischen Gutem und Bösem, Licht und Finsternis widerspiegeln soll, läßt das Spiel, das als Zeitvertreib beginnt, zum Kampf auf Leben und Tod geraten. Dabei identifiziert sich der Schwarze mit seinem für die Freiheit gegen die Kolonialherrschaft kämpfenden Bruder und besiegt in einem verzweifelten, bis zur totalen Erschöpfung ausgetragenen Gefecht den überlegenen Rivalen, der ihn schließlich erschießt. (Janowski 1994:287) Boito, ein der „Scapigliatura“ zuzurechnender Autor, Librettist und Komponist, spielt in seiner 1876 publizierten Erzählung mit der seit dem Mittelalter verbreiteten Farbensymbolik: ‚Schwarz’ steht für Dunkelheit, Tod und das Böse, wohingegen ‚Weiß’ als Sinnbild für Licht, Leben und das Gute dient.71 Dieser Gehalt wird bei der Einführung der Kontrahenten in die [...]

Arbeit zitieren:
Schmidt, Barbara Juli 2003: Afrika in Italien, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kolonialliteratur, Kolonialherrschaft, Imagologie, Reiseliteratur, Bacchelli

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