Advanced Planning Systeme für die integrierte, optimierende Planung von Supply Chains
Anforderungen, Charakteristika, Entwicklungsstand
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christian Kiss
- Abgabedatum: August 2004
- Umfang: 157 Seiten
- Dateigröße: 1,4 MB
- Note: 1,2
- Institution / Hochschule: Technische Universität Dresden Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8776-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8776-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8776-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kiss, Christian August 2004: Advanced Planning Systeme für die integrierte, optimierende Planung von Supply Chains, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Supply Chain Management, SCM, APS, APO, SAP
In den Warenkorb
74,00 €
Diplomarbeit von Christian Kiss
Einleitung:
Zahlreiche Treiber wie z. B. die Internationalisierung und Globalisierung der Märkte oder neue Entwicklungen der Informations- und Kommunikationstechnologie haben in den letzten Jahrzehnten zu einer steigenden Vernetzung der Marktakteure und zu einer unternehmensübergreifenden Planung von Geschäftsprozessen geführt. In diesem Zusammenhang kommt dem Konzept des Supply Chain Managements (SCM) zur Gestaltung integrierter Lieferketten (Supply Chains, SC) und zur ganzheitlichen Planung, Steuerung und Kontrolle der entsprechenden Material-, Informations- und Finanzflüsse eine wachsende Bedeutung zu. Es stellt aufgrund der Komplexität der Aufgaben und der Reichweite der unternehmensübergreifenden Integrationserfordernisse jedoch hohe Anforderungen an die beteiligten Akteure, deren Geschäftsprozesse und die zugrunde liegenden Informations- und Kommunikationssysteme.
Die vorliegende Diplomarbeit betrachtet dabei Planungs- und Entscheidungsunterstützungssysteme im SCM, die auch als Advanced Planning Systeme (APS) bezeichnet werden.
Problemstellung:
Traditionelle betriebswirtschaftliche Planungskonzepte und -systeme weisen zum Teil erhebliche Defizite wie beispielsweise die Annahme statischer Durchlaufzeiten oder separate, starre Planungsläufe für Materialien und Kapazitäten auf. Sie sind nicht in der Lage, ein realitätsnahes Modell der gesamten SC zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund sind diese Systeme zur Planung im Rahmen des SCM nicht oder nur bedingt nutzbar. Hier setzen die APS mit dem Anspruch einer unternehmensübergreifenden Planung der gesamten SC an. Wie die Analyse der einschlägigen Fachliteratur zeigt, besteht jedoch Bedarf, den Begriff, die funktionalen Aspekte, die Positionierung und den Einsatzfokus von APS exakt abzugrenzen.
Eine Motivation liegt im interdisziplinären Ansatz der Diplomarbeit. Die Wirtschaftsinformatik hat u. a. zum Ziel, Planungssysteme zu konzipieren und zu bewerten, die den unterschiedlich komplexen Aufgabenstellungen gerecht werden und die sich integrativ in eine IT-Gesamtlösung einfügen. In Bezug auf APS fließen dabei interdisziplinäre Erkenntnisse wie beispielsweise Planungsmodelle und -methoden aus dem Operations Research (OR), Grundlagen des SCM und des APSKonzepts aus der Betriebswirtschaftslehre/Logistik sowie Softwarearchitekturansätze und Integrationstechnologien aus der Informatik ein.
Von großer Praxisrelevanz ist die Frage, welche funktionalen und technischen Anforderungen an APS inwieweit bereits in Standardsoftware umgesetzt sind und wo derzeit Defizite bestehen. Dazu erscheint die Konzeption eines Kriterienkataloges von großer Bedeutung. Zudem existiert für das Produkt Advanced Planning and Optimization (APO) 4.0 der SAP AG, welches ein typisches Beispiel für APS darstellt, zum derzeitigen Stand noch keine Bewertung mit Hilfe eines solchen Kriterienkataloges.
Die Zielsetzung der Diplomarbeit besteht in der Erarbeitung der Anforderungen an Planungs- und Entscheidungsunterstützungssysteme im SCM, der Charakteristika von APS und des Entwicklungsstandes am Beispiel von SAP APO 4.0 mit Hilfe eines zu konzipierenden Kriterienkataloges.
Im Rahmen der vorliegenden Diplomarbeit soll kein umfassender Marktspiegel zu APS gegeben, sondern der Kriterienkatalog exemplarisch auf oben genanntes Beispiel angewendet werden. Diese Einschränkung ist zum einen aufgrund des Umfanges der Arbeit notwendig und zum anderen, weil viele Unternehmen in Bezug auf die angebotene APS-Standardsoftware nur knappe, oberflächliche Informationen bereitstellen. Neben den Gründen der Informationszugänglichkeit und -qualität ist es aber für eine korrekte Beurteilung auch erforderlich, die entsprechende Software im Einsatz zu testen. Weiterhin abstrahiert der Autor von speziellen Branchen oder Fertigungstypen und beschränkt sich auf materielle Produkte, die im Rahmen des SCM beschafft, produziert, distribuiert und abgesetzt werden können. Dienstleistungen sind damit nicht Gegenstand der Untersuchungen.
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit gliedert sich in fünf Kapitel. Nach einer einleitenden Betrachtung werden in Kapitel 2 die Grundlagen des Supply Chain Managements sowie der betriebswirtschaftlichen Planung im Allgemeinen und in Bezug auf die Anforderungen im SCM herausgearbeitet.
Im Anschluss wird die Eignung traditioneller Planungskonzepte und -systeme im Hinblick auf die Planung in der SC untersucht. Danach erfolgt die Klärung der Fragen, welche Anwendungssysteme zur Unterstützung der verschiedenen SCM Aufgaben existieren, wie sie systematisiert werden können und an welcher Stelle die APS einzuordnen sind. Aus den bis dahin gewonnenen Erkenntnissen werden abschließend die Anforderungen an Planungs- und Entscheidungsunterstützungssysteme im SCM noch einmal zusammengefasst.
Kapitel 3 beschäftigt sich mit den Charakteristika der APS. Neben einer genauen Begriffsklärung und der Darstellung der Leistungsmerkmale werden insbesondere die aus Kapitel 2 gewonnenen Anforderungen an Planungssysteme im SCM auf eine allgemeine Architektur für APS übertragen. Darüber hinaus erfolgt die Beschreibung der Funktionsweise, Planungsmethoden, Datenversorgung, Koordination der Module sowie der Integrationsaspekte. Den Abschluss bildet eine Nutzen- und Problembetrachtung.
Schwerpunkte von Kapitel 4 sind APS-Standardsoftwarelösungen und die Konzeption eines Kriterienkataloges für deren funktionale und technische Bewertung. Dafür bilden die in Kapitel 2 herausgearbeiteten Anforderungen an Planungssysteme im SCM sowie die Inhalte von Kapitel 3 den Ausgangspunkt. Der Entwicklungsstand von APS Standardsoftware soll am Beispiel von SAP APO 4.0 mit Hilfe des konzipierten Kriterienkataloges vorgestellt und bewertet werden.
Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Diplomarbeit zusammen, geht auf verbleibende Fragen ein und gibt einen Ausblick.
Inhaltsverzeichnis:
| Autorenreferat | II | |
| Inhaltsverzeichnis | III | |
| Abkürzungsverzeichnis | VI | |
| Abbildungsverzeichnis | X | |
| Tabellenverzeichnis | XII | |
| Anlagenverzeichnis | XIII | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Motivation und Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung, Forschungsfragen und Abgrenzung | 2 |
| 1.3 | Aufbau der Diplomarbeit | 3 |
| 2. | Planung und Software im Supply Chain Management | 5 |
| 2.1 | Grundlagen des Supply Chain Managements | 5 |
| 2.1.1 | Begriffsbestimmung und Klassifikation von Supply Chains | 6 |
| 2.1.2 | Definition und Konzept des Supply Chain Managements | 9 |
| 2.1.3 | Entwicklungstreiber | 12 |
| 2.1.4 | Ziele und Potenziale | 13 |
| 2.1.5 | Supply Chain Referenzmodelle | 15 |
| 2.2 | Einführung in die Planungsproblematik | 18 |
| 2.2.1 | Inhalt und Ebenen der Planung | 18 |
| 2.2.2 | Modellgestützte Planung | 20 |
| 2.2.3 | Planungskonzepte | 21 |
| 2.2.4 | Systemdynamische Effekte in der Supply Chain | 22 |
| 2.2.5 | Planung in hierarchisch koordinierten Supply Chains | 24 |
| 2.2.6 | Kollaborative Planung | 25 |
| 2.3 | Historische Entwicklung betriebswirtschaftlicher Planungssysteme | 26 |
| 2.3.1 | MRP I zur Nettobedarfsplanung | 27 |
| 2.3.2 | MRP II basierte PPS-Systeme | 28 |
| 2.3.3 | ERP-Systeme | 30 |
| 2.4 | Softwaresysteme im SCM | 32 |
| 2.4.1 | Systeme entsprechend dem SCM-Aufgabenmodell | 32 |
| 2.4.2 | Softwareunterstützung für das erweiterte Aufgabenmodell | 36 |
| 2.5 | Resümee: Anforderungen an Planungssysteme im SCM | 39 |
| 3. | Advanced Planning Systeme | 42 |
| 3.1 | Definition und Entwicklungstreiber | 42 |
| 3.2 | Leistungsmerkmale und Abgrenzung zu ERP | 44 |
| 3.3 | Planungsarchitektur und Funktionalitäten von APS | 47 |
| 3.3.1 | Das hierarchische Planungssystem | 47 |
| 3.3.2 | Strukturierung der Planungsaufgaben | 49 |
| 3.3.3 | Funktionen der Module im Überblick | 51 |
| 3.3.4 | Strategische Netzwerkgestaltung | 52 |
| 3.3.5 | Nachfrageplanung | 53 |
| 3.3.6 | Hauptproduktionsprogrammplanung | 55 |
| 3.3.7 | Produktionsgrobplanung | 57 |
| 3.3.8 | Produktionsfeinplanung | 58 |
| 3.3.9 | Distributionsplanung | 59 |
| 3.3.10 | Transportplanung | 60 |
| 3.3.11 | Beschaffungs- und Materialbedarfsplanung | 61 |
| 3.3.12 | Verfügbar- und Machbarkeitsprüfung | 62 |
| 3.4 | Planungsmethodische Betrachtung | 64 |
| 3.5 | Koordination der Module | 68 |
| 3.6 | Datenversorgung | 70 |
| 3.6.1 | Datengrundlage | 70 |
| 3.6.2 | Datenaufbereitung | 71 |
| 3.6.3 | Laden der Daten | 71 |
| 3.7 | Prozesstechnische Integration | 72 |
| 3.8 | Systemtechnische Integration | 74 |
| 3.8.1 | Integration von APS mit ERP- und anderen Systemen | 74 |
| 3.8.2 | Integration mehrerer APS bei kollaborativer Planung | 77 |
| 3.9 | Systemarchitekturoptionen | 78 |
| 3.10 | Resümee: Nutzen- und Problembetrachtung | 79 |
| 2.4.2 | Softwareunterstützung für das erweiterte Aufgabenmodell | 36 |
| 2.5 | Resümee: Anforderungen an Planungssysteme im SCM | 39 |
| 3. | Advanced Planning Systeme | 42 |
| 3.1 | Definition und Entwicklungstreiber | 42 |
| 3.2 | Leistungsmerkmale und Abgrenzung zu ERP | 44 |
| 3.3 | Planungsarchitektur und Funktionalitäten von APS | 47 |
| 3.3.1 | Das hierarchische Planungssystem | 47 |
| 3.3.2 | Strukturierung der Planungsaufgaben | 49 |
| 3.3.3 | Funktionen der Module im Überblick | 51 |
| 3.3.4 | Strategische Netzwerkgestaltung | 52 |
| 3.3.5 | Nachfrageplanung | 53 |
| 3.3.6 | Hauptproduktionsprogrammplanung | 55 |
| 3.3.7 | Produktionsgrobplanung | 57 |
| 3.3.8 | Produktionsfeinplanung | 58 |
| 3.3.9 | Distributionsplanung | 59 |
| 3.3.10 | Transportplanung | 60 |
| 3.3.11 | Beschaffungs- und Materialbedarfsplanung | 61 |
| 3.3.12 | Verfügbar- und Machbarkeitsprüfung | 62 |
| 3.4 | Planungsmethodische Betrachtung | 64 |
| 3.5 | Koordination der Module | 68 |
| 3.6 | Datenversorgung | 70 |
| 3.6.1 | Datengrundlage | 70 |
| 3.6.2 | Datenaufbereitung | 71 |
| 3.6.3 | Laden der Daten | 71 |
| 3.7 | Prozesstechnische Integration | 72 |
| 3.8 | Systemtechnische Integration | 74 |
| 3.8.1 | Integration von APS mit ERP- und anderen Systemen | 74 |
| 3.8.2 | Integration mehrerer APS bei kollaborativer Planung | 77 |
| 3.9 | Systemarchitekturoptionen | 78 |
| 3.10 | Resümee: Nutzen- und Problembetrachtung | 79 |
| 4 | Entwicklungsstand | 83 |
| 4.1 | Marktüberblick | 83 |
| 4.1.1 | Strukturierung des Anbietermarktes | 83 |
| 4.1.2 | Marktanteile | 85 |
| 4.1.3 | APS-Produkte | 86 |
| 4.2 | Überblick SAP APO 4.0 | 87 |
| 4.3 | Konzeption des Kriterienkataloges | 91 |
| 4.3.1 | Vorbemerkungen und grobe Systematisierung | 91 |
| 4.3.2 | Funktionale und technische Anforderungen im Detail | 92 |
| 4.4 | Bewertung der Umsetzung am Beispiel von SAP APO 4.0 | 92 |
| 4.5 | Resümee: Ergebnisse der Bewertung | 93 |
| 5 | Resümee | 95 |
| Quellenverzeichnis | 97 | |
| Selbständigkeitserklärung | 110 | |
| Anlagen A-1 |
Planung des Rohstoff- und Komponentenprogramms unter Berücksichtigung des Produktprogramms, Wahl zwischen Alternativmaterialien anhand des Preises, der Qualität und Verfügbarkeit; Durchführung von ABC-Analysen; Entscheidungen über Lieferanten anhand Qualität, Service, Beschaffungskosten u. a.; Planung und Evaluierung von SCM-Umsetzungskonzepten wie VMI, JIT für A-Materialien Entscheidungen über Produktionsstandorte und -kapazitäten anhand von Prognosen und verfügbaren Kapazitäten (pro Standort), Planung des Fertigungssystems eines Standortes (Layout, Materialflüsse), Berücksichtigung neuer Produktionstechnologien Bestimmung der Standorte und Kapazitäten der Lager bzw. Übergabepunkte sowie der zugehörigen Transportverbindungen, Analyse neuer Distributionsstrategien, Entscheidungen über Outsourcing des Transportgeschäfts; Berücksichtigung des Produktprogramms, der Absatzprognosen, Produktionskapazitäten und der Kostenstruktur; Ziel: Minimierung der langfristigen Kosten für Transport, Bestand, Handling und Investitionen Entscheidungen über die Produktpalette anhand von Szenarien und Absatzprognosen, Aggregation von Produkten zu Produktgruppen notwendig, Analyse der Auswirkungen langfristiger Veränderungen der Produktpalette sowie des Potenzials neuer Absatzregionen; Berücksichtigung von Produktlebenszyklen und Faktoren wie etwa ökonomische, politische und Wettbewerbsfaktoren; Entscheidungen zur Lage des Kundenauftragsentkopplungspunktes27 Planung der zu beschaffenden oder zu produzierenden Nettobedarfe, der wöchentlichen oder monatlichen Bestellmengen und Sicherheitsbestände für die Produktion; Entscheidungen zu Rahmenverträgen/ Kontrakten mit Lieferanten von A-Materialien (Preis, Gesamtmenge und weitere Konditionen) für den nächsten Planungshorizont [...]
Die Dekomposition der Gesamtplanungsaufgabe in Teilpläne im Rahmen der hierarchischen Planung wird bei APS über verschiedene Planungsmodule erreicht, die unterschiedlichen Ebenen entsprechend des Planungshorizonts zugeordnet sind. Jede Planungsebene deckt die gesamte SC ab; die Planungsaufgaben und damit -module unterscheiden sich aber auf den einzelnen Ebenen. An oberster Stelle existiert nur ein strategisches Modul zur langfristigen, groben Planung. Je niedriger die Ebene, desto kürzer wird der Planungshorizont. Gleichzeitig steigt der Detailgrad der Planungsaufgaben (Disaggregation), die sich jetzt entsprechend Abbildung 3.1 immer mehr auf einen bestimmten SC-Bereich beschränken. Die Aggregation/Disaggration betrifft z. B. Produktgruppen/Produkte, Kapazitätsgruppen/Ressourcen oder verschiedene Periodeneinteilungen. Die Koordination der Teilpläne auf einer Ebene erfolgt durch die jeweils übergeordnete. Dazu ist zwischen den Modulen ein Informationsaustausch in hori- [...]
A.10 synchronisierte Absatz-, Produktions-, Beschaffungs-, Distributions- und Transportplanung über die gesamte SC (hierarchische Planung der Bedarfe, Materialien, Kapazitäten) A.11 Unterstützung kollaborativer Planungsprozesse A.12 Ermöglichung einer komplexen, constraint-basierten (Constraints – Restriktionen, die sich z. B. aus der begrenzten Verfügbarkeit der Ressourcen ergeben) Planung, d. h. im Planungsprozess werden Engpässe berücksichtig, z. B. nicht geliefertes Material, knappe Kapazitäten aufgrund eines Maschinenausfalls oder Eilaufträge A.13 simultane Berücksichtigung von Restriktionen zumindest für Teile der SC A.14 Simulation inner- und überbetrieblicher Szenarien, um Auswirkungen verschiedener Einflussfaktoren auf die Gesamtplanung zu verdeutlichen („What-if“, z. B. strategische Entscheidung über ein neues Distributionszentrum, operativ z. B. Variierung der Kapazität in der Produktion oder Eintreten eines Lieferengpasses) A.15 Unterstützung einer ereignisorientierten Planung (z. B. bei Eintreten von Ausnahmesituationen) und ein entsprechendes Alert Management/Exception Handling A.16 flexible Änderungen in Plänen und Vorgaben über Ursache-Wirkungsbeziehungen sowie bidirektionale Änderungsverfolgung, d. h. resultierende Konsequenzen werden in beide Richtungen der Prozesskette bestimmt, die Planung wird über die gesamte SC an den entsprechenden Stellen simultan korrigiert (z. B. Auswirkungen eines Ausfalls in der Produktion auf die Zulieferer und Kunden), zeitnahe Anpassung der Pläne an neue Situationen A.17 Integration von SCP- und SCE-/Transaktionssystemen (vorrangig ERP), um Stamm- und Bewegungsdaten als Planungsgrundlage nutzen zu können und Rückspielen bzw. Übermittlung der Planungsergebnisse zur Ausführung z. B. Planaufträge, Bestellanforderungen A.18 Kopplung der Planungssysteme der beteiligten Partner mit Hilfe von Standards z. B. XML/Webservices Tabelle 2.6: Anforderungen an SCM-Planungssysteme [...]
In den Warenkorb
74,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832487768
Arbeit zitieren:
Kiss, Christian August 2004: Advanced Planning Systeme für die integrierte, optimierende Planung von Supply Chains, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Supply Chain Management, SCM, APS, APO, SAP



