Neue Absatzwege für Mittelständler auf internationalen Märkten
Eine Analyse von Call-Centern und Internet als Marketinginstrumente auf neuen Märkten
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christian Poth
- Abgabedatum: Dezember 1998
- Umfang: 157 Seiten
- Dateigröße: 10,6 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität Trier Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1532-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1532-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1532-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Poth, Christian Dezember 1998: Neue Absatzwege für Mittelständler auf internationalen Märkten, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Internet, neue Märkte, Internationalisierung, Call-Center, Mittelstand
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Diplomarbeit von Christian Poth
Einleitung:
Zunehmende Wettbewerbsintensität durch steigende Komplexität und Dynamik der sozialen, wirtschaftlichen, technologischen und politisch-rechtlichen Rahmenbedingungen erfordert ein Umdenken in vielen Bereichen der deutschen Unternehmenslandschaft. In den vergangenen Jahrzehnten führten verminderte Transaktionskosten zu einem immer weiteren Zusammenwachsen der internationalen Märkte. Neue, ausländische Konkurrenten tauchten auf dem deutschen Markt auf und bedrohten aufgrund von Produktivitätsvorteilen oder Wechselkursverzerrungen vor allem die deutschen Mittelständler. Diese erfuhren stärkere Konkurrenz, nicht nur durch neue, ausländische Mitbewerber. Auch Großunternehmen sind aufgrund von Änderungen in der Prozeßtechnologie zunehmend in der Lage, flexibler, schneller und in kleineren Stückzahlen auf Marktanforderungen zu reagieren.
Um unter dieser steigenden Wettbewerbsintensität weiterhin in Marktnischen mit einem Kern-Produkt-Sortiment bestehen zu können, müssen die Mittelständler ihren Aktionsradius ausdehnen. Internationalisierung ist somit nicht mehr nur ein Thema der Großbetriebe, sondern wird in Zukunft auch die Aufmerksamkeit der mittelständischen Unternehmer fordern. Finanzielle sowie personelle, aber auch Besonderheiten im Marketing von KMU machen, im Vergleich zu Großunternehmen, andere Marktangangsstrategien vonnöten. Mit der "traditionellen" Phasenabfolge der Internationalisierung, vom indirekten Export über das Vertriebsbüro bis zum Aufbau einer Tochtergesellschaft, würde die Erreichung einer globalen Ausrichtung einen sehr langwierigen Prozeß bedeuten, da nur eine sukzessive und nicht parallele Marktbearbeitung in verschiedenen Ländern möglich ist.
Für die mittelständischen Unternehmen muß es also darum gehen, Formen des Auslandsgeschäfts zu finden, welche - die Risiken minimieren.
- die eigenen finanziellen, personellen Kapazitäten nicht sprengen.
- dem Kunden die geforderte Flexibilität und Schnelligkeit halten.
- den Zugang und die Geschäftstätigkeit in möglichst vielen ausländischen Märkten erlauben.
Dies erfordert Veränderungen etablierter Wertschöpfungsketten, indem neue Vertriebsinstrumente integriert werden.
Ziel dieser Arbeit ist die Vorstellung von zwei Vertriebswegen, die einzeln oder in Kombination neue Möglichkeiten auf der Basis moderner IuK-Technologien bieten, unter den angegebenen Anforderungen international tätig zu werden.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | II | |
| Inhaltsverzeichnis | III | |
| Abbildungsverzeichnis | VI | |
| Tabellenverzeichnis | IX | |
| Abkürzungsverzeichnis | X | |
| A. | Grundlagen der Untersuchung | 1 |
| I. | Problemstellung und Ziel der Arbeit | 1 |
| II. | Methodisches Vorgehen und Aufbau der Arbeit | 2 |
| B. | Besonderheiten im internationalen Marketing von Mittelstandsbetrieben | 4 |
| I. | Definition und Abgrenzung des Mittelstandes gegenüber Groß- und Kleinunternehmen | 4 |
| 1. | Quantitative Abgrenzungsmerkmale | 4 |
| 2. | Qualitative Abgrenzungsmerkmale | 5 |
| II. | Veränderungen im Wettbewerbsumfeld | 5 |
| III. | Internationalisierung des Mittelstandes | 7 |
| 1. | Definition von Internationalisierung | 7 |
| 2. | Exportnation Deutschland | 9 |
| 3. | Motive zur Aufnahme von Exportaktivitäten | 10 |
| 4. | Exportstrategie zur Erschließung neuer Märkte | 11 |
| 5. | Internationalisierung der befragten Unternehmen | 12 |
| 6. | Risikopotential einer reinen Exportstrategie | 13 |
| IV. | Internationales Marketing im Mittelstand | 14 |
| 1. | Prozeß des internationalen Marketing | 15 |
| 1.1 | Markt- und Unternehmensanalysen als Basis der Internationalisierung | 15 |
| 1.2 | Zieldefinition und Auswahl der Internationalisierungsstrategie | 17 |
| 1.2.1 | Auswahl der Internationalisierungsstrategie | 17 |
| 1.2.2 | Definition der Zielmärkte | 18 |
| 1.3 | Instrumente des internationalen Marketing | 18 |
| 1.3.1 | Produktpolitik | 18 |
| 1.3.2 | Kontrahierungs- / Preispolitik | 19 |
| 1.3.3 | Distributionspolitik | 20 |
| 1.3.4 | Kommunikationspolitik | 21 |
| 2. | Exportmarketing | 21 |
| 3. | Kundenservice als Wettbewerbsfaktor | 22 |
| 4. | Direkt-Marketing (D-M) als Instrument der Kundenbindung | 22 |
| 4.1 | Definition Direkt-Marketing | 23 |
| 4.2 | Erfolgsbedingungen für die Entwicklung des Direkt-Marketing | 24 |
| 4.3 | Entwicklung des Direkt-Marketing | 24 |
| 4.4 | Direkt-Marketing in den befragten Unternehmen | 25 |
| 4.5 | Besonderheiten des Telefonmarketing | 25 |
| V. | Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen | 26 |
| C. | Neue Absatzwege für Mittelständler bei der Erschließung internationaler Märkte | 27 |
| I. | Internet | 27 |
| 1. | Einführung in das Internet | 27 |
| 2. | Dienste des Internet | 28 |
| 3. | Entwicklung des Internet | 29 |
| 3.1 | Die Nutzer des Internet | 29 |
| 3.2 | Profil der Internetnutzer | 30 |
| 3.3 | Geographische Verbreitung des Internet | 32 |
| 4. | Das Internet in den befragten Unternehmen | 33 |
| 5. | Rahmenbedingungen für Marketing und Vertrieb im Internet | 34 |
| 5.1 | Technologische Voraussetzungen | 35 |
| 5.2 | Rechtliche Aspekte | 35 |
| 5.3 | Sicherheit im Internet | 36 |
| 5.3.1 | Datensicherheit bei Transaktionen | 38 |
| 5.3.2 | Sicherheit der Ressourcen | 38 |
| 5.4 | Zahlungssysteme im Internet | 39 |
| 6. | Das Internet als Marketinginstrument | 40 |
| 6.1 | Marktforschung | 40 |
| 6.2 | Marketing-Mix im Internet | 41 |
| 6.2.1 | Produktpolitik | 41 |
| 6.2.2 | Preis- bzw. Kontrahierungspolitik | 42 |
| 6.2.3 | Distributionspolitik | 42 |
| 6.2.4 | Kommunikationspolitik | 43 |
| 6.3 | Internet-Marketing-Kontrolle | 43 |
| 6.4 | Integration der Internet-Marketing-Strategie | 44 |
| 7. | Möglichkeiten der Nutzung des Internet zur Vermarktung auf internationalen Märkten | 44 |
| 7.1 | Electronic Commerce (EC) | 45 |
| 7.1.1 | Entwicklung des Electronic Commerce | 45 |
| 7.1.2 | Chancen und Risiken des E-Commerce über Internet | 46 |
| 7.1.3 | Transaktionskostenansatz zur Erklärung der Nutzung des EC | 48 |
| 7.2 | Besonderheiten des B-to-B-Marketing im Internet | 49 |
| 7.2.1 | Internetbasierte Aktivitäten in den Phasen einer Markttransaktion | 50 |
| 7.2.2 | Die Integration von EDI in Internetabläufe | 51 |
| 7.3 | Strategien für einen internationalen Internet-Auftritt | 52 |
| 8. | Zusammenfassung der Thematik Internet als Vertriebsweg für Mittelständler auf internationalen Märkten | 53 |
| II. | Call-Center | 54 |
| 1. | Definition eines Call-Centers | 54 |
| 2. | Leistungen und Kosten von Call-Centern | 55 |
| 2.1 | Das Leistungsangebot | 55 |
| 2.2 | Die Kosten der Call-Center-Nutzung | 57 |
| 3. | Entwicklung des Call-Center-Marktes | 57 |
| 4. | Nutzung von Call-Centern in den befragten Unternehmen | 58 |
| 5. | Call-Center als Vertriebsinstrument auf internationalen Märkten | 58 |
| 5.1 | Kriterien einer Internationalisierung mittels CC | 59 |
| 5.2 | Auswahlkriterien internationaler Call-Center | 61 |
| 5.3 | Einbindung der CC in die Marketingstrategie der Unternehmen | 62 |
| 6. | Zusammenfassung der Thematik Call-Center als Vertriebsweg für Mittelständler auf internationalen Märkten | 62 |
| III. | Das Internet-Kommunikations-Center | 63 |
| 1. | Internationales Kommunikationsdreieck | 64 |
| 2. | Technische Voraussetzungen zur Integration von Internet und Call-Centern | 65 |
| 3. | Beispiel für ein Kundenkommunikationscenter | 65 |
| D. | Empirische Erhebung | 66 |
| I. | Methode der empirischen Erhebung | 66 |
| 1. | Ziel der empirischen Erhebung | 66 |
| 2. | Konstruktion des Fragebogens | 66 |
| 3. | Auswahl der Unternehmen | 66 |
| 4. | Vorgehensweise der Erhebung | 67 |
| 5. | Resonanz | 67 |
| II. | Ergebnisse der Unternehmensbefragung | 68 |
| E. | Fazit und Ausblick | 69 |
| Glossar | 71 | |
| Anhang A: Anschreiben zur empirischen Befragung | 76 | |
| Anhang B: Fragebogen | 77 | |
| Anhang C: Auswertung der empirischen Befragung | 83 | |
| Anhang D: Internationale Entwicklung des Internet | 136 | |
| Literaturverzeichnis | 137 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 145 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832415327
Arbeit zitieren:
Poth, Christian Dezember 1998: Neue Absatzwege für Mittelständler auf internationalen Märkten, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Internet, neue Märkte, Internationalisierung, Call-Center, Mittelstand



