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Absatzcontrolling

Möglichkeiten und Umsetzung

Absatzcontrolling
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Merle Seibold
  • Abgabedatum: Januar 2002
  • Umfang: 54 Seiten
  • Dateigröße: 536,9 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5766-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5766-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5766-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Seibold, Merle Januar 2002: Absatzcontrolling, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Controlling, Marketing, Controllinginstrument, Controllingorganisation, Marketingcontrolling

Diplomarbeit von Merle Seibold

Einleitung:

Das Thema Absatzcontrolling ist ein relativ neues Fachgebiet, daher existiert bisher auch wenig Literatur dazu. Die meisten Abhandlungen sind in Form von Aufsätzen veröffentlicht, Lehrbücher sind fast nicht vorhanden.

Der Begriff Absatzcontrolling oder synonym auch Marketingcontrolling legt von der Konstruktion des Begriffes eine Verwandtschaftsbeziehung zwischen den Bereichen Marketing und Controlling nahe. Daher wird im ersten Teil der Arbeit zunächst der allgemeine Controllingbegriff definiert und anschließend der Begriff des Absatzcontrollings als ein Teilbereich des Controllings.

Gang der Untersuchung:

Im zweiten Abschnitt werden die Ziele und Aufgaben des Absatzcontrollings betrachtet. Hierbei wird der Zweck des Absatzcontrollings festgestellt, das Tätigkeitsfeld des Absatzcontrollings beschrieben, in einen operativen und strategischen Bereich unterteilt und zu den Aufgaben des Marketing-Managements abgegrenzt.

Im dritten Abschnitt wird auf die zur Aufgabenerfüllung benötigten Instrumente eingegangen. Diese werden in operative und strategische Instrumente unterschieden. Aus der Kategorie der strategischen Instrumente werden die Früherkennungssysteme, die Portfolioanalyse und das Marketing-Audit genauer analysiert. Von den operativen Instrumenten werden Kennzahlen und Kennzahlensysteme, die ABC-Analyse und die Deckungsbeitragsrechnung eingehend betrachtet.

Im folgenden Abschnitt wird die Frage der Umsetzung des Absatzcontrollings im Unternehmen behandelt. Dazu werden verschiedene Konzepte einer organisatorischen Eingliederung in das Unternehmen vorgestellt und anschließend wird eine Auswertung vorgenommen, wann welches Konzept angewandt werden sollte.

Abschließend findet eine Betrachtung des Standes der Umsetzung des Marketingcontrollings in der Praxis anhand von drei empirischen Studien statt. Aus den drei Studien werden die wichtigsten Ergebnisse zu den Bereichen „Verbreitung eines Marketingcontrollingsbereiches“, „Unternehmensgröße und Marketingcontrolling“ und „Einsatz von Marketingcontrollinginstrumenten in der Praxis“ dargestellt.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
Darstellungsverzeichnis IV
1. Einleitung 1
2. Der Begriff des Absatzcontrollings 1
2.1 Der Controlling-Begriff 2
2.2 Der Absatzcontrolling-Begriff 2
3. Ziele und Aufgaben des Absatz-Controllings 3
3.1 Ziele des Absatz-Controllings 3
3.2 Aufgaben des Absatz-Controllings 4
3.2.1 Aufgabengebiete des Absatzcontrollings 4
3.2.2 Abgrenzung der Marketingcontrollingaufgaben von den Aufgaben des Marketingsmanagements 4
4. Möglichkeiten bzw. Instrumente des Marketing-Controllings 6
4.1 Instrumente des strategischen Absatzcontrollings 7
4.1.1 Früherkennungssysteme 8
4.1.1.1 Notwendigkeit einer systematischen und frühzeitigen Problementdeckung 8
4.1.1.2 Prinzip der Früherkennungssysteme 9
4.1.2 Portfolioanalysen 9
4.1.2.1 Boston-Consulting-Group-Portfolio 11
4.1.2.2 Technologieportfolios 12
4.1.3 Marketing-Audit 13
4.1.3.1 Verfahrens-Audit 14
4.1.3.2 Strategien-Audit 14
4.1.3.3 Organisations-Audit 15
4.1.3.4 Marketing-Mix-Audit 16
4.2 Instrumente des operativen Absatzcontrollings 17
4.2.1 Kennzahlen und Kennzahlensysteme 17
4.2.1.1 Kennzahlen 17
4.2.1.1.1 Quantitative Kennzahlen 18
4.2.1.1.2 Qualitative Kennzahlen 18
4.2.1.2 Kennzahlensysteme 19
4.2.2 ABC-Analyse 21
4.2.2.1 Verfahrensablauf der ABC-Analyse 22
4.2.2.2 Anwendung der ABC-Analyse im Bereich der Kundenanalyse 22
4.2.3 Deckungsbeitragsrechnung 23
4.2.3.1 Kundendeckungsbeitragsrechnung 24
4.2.3.2 Grenzen der Kundendeckungsbeitragsrechnung 25
5. Umsetzung des Absatzcontrolling 25
5.1 Organisatorische Einordnung des Absatzcontrollings 26
5.1.1 Marketingcontrolling als Stab, Linie oder Stablinie 27
5.1.2 Kombination von funktionalen und divisionalen Strukturen 28
5.1.3 Das Dotted-Line-Prinzip 29
5.1.4 Prozessmanagement, Teamaufbau und Absatzcontrolling 30
5.2 Beurteilung der organisatorischen Einordnung 33
5.3 Entwicklungsstand des Marketing-Controllings in der Praxis 35
5.3.1 Einrichtung eines Absatzcontrollings in der Unternehmung 35
5.3.1.1 Ergebnisse der Studie von Gabriele Lehmann 35
5.3.1.1.1 Unternehmensgröße und Marketing-Controlling 35
5.3.1.1.2 Verbreitung eines Marketing-Controlling-Bereichs 36
5.3.1.1.3 Verantwortliche Institution für die Einführung des Marketing-Controlling-Bereich 36
5.3.1.1.4 Zeitliche Einführung eines Marketing-Controlling-Bereichs 36
5.3.1.2 Ergebnisse der Studie von Richard Köhler 36
5.3.1.2.1 Verbreitung eines Marketing-Controlling-Bereichs 37
5.3.1.2.2 Unternehmensgröße und Marketing-Controlling-Bereich 37
5.3.2 Einsatz von Instrumenten in der Praxis 37
5.3.2.1 Strategisches Marketingcontrolling 38
5.3.2.2 Controlling der operativen Marketinginstrumente 40
5.3.2.3 Marketingaudit 42
6. Schlußbetrachtung 43
7. Literaturverzeichnis V

Automatisiert erstellter Textauszug:

Durch die Funktionsvielfalt von Kennzahlen wird deutlich, daß eine einzelne Kennzahl isoliert betrachtet eine sehr begrenzte Aussagefähigkeit besitzt. Kennzahlen sind insbesondere von großem Nutzen, wenn sie regelmäßig und nach einem gezielt festgelegen System erhoben und analysiert werden. Kennzahlensysteme erfüllen genauso wie Einzelkennzahlen Informationsaufgaben. Es lassen sich drei Funktionen unterscheiden: 1. Analysefunktion: Ein Kennzahlensystem , daß der Analyse dient, soll den Anwender dabei unterstützen aufgrund der quantitativ erfaßten Sachverhalte zu einem Urteil zu kommen. 2. Lenkungs- beziehungsweise Steuerungsfunktion: Kennzahlensysteme können eingesetzt werden, um das Verhalten eines Systems zu steuern. 3. Dokumentationsfunktion: Kennzahlensysteme können Plan- und Ist-Daten der Vergangenheit dokumentieren und speichern. Diese Funktion unterstützt lediglich die beiden erstgenannten. Die meisten Kennzahlensysteme unterstützen alle drei genannten Funktionen.56 [...]

Die qualitativen Kennzahlen sind als Ergänzung zu den quantitativen Kenngrößen deshalb von Bedeutung, weil im Marketing über die quantitativ-finanziellen Ziele hinaus auch noch solche relevant sind, die sich auf die Schaffung bestimmter Vorbedingungen für eine spätere Zielerreichung beziehen. Dieses gilt insbesondere im Bereich der Kommunikationspolitik der Unternehmung, deren Wirkung nicht nur an finanziellen Größen zu messen ist, sondern vielmehr an psychografischen Zielerreichungskriterien beurteilt werden kann. Insbesondere eignen sich qualitative Kennzahlen auch als Element eines Marketing-Frühwarnsystems. Hier stehen sie als wichtiges Leistungskriterium im Vordergrund, da die ermittelten finanziellen Ergebnisse meistens eine zeitlich vorgelagerte Real-Ursache haben. Die quantitativen Kennzahlen können einzeln oder in Kombination mit qualitativen Kenngrößen betrachtet werden. Nachfolgend sind beispielhaft einige Möglichkeiten von nicht-finanziellen MarketingKennzahlen bzw. eine Kombination mit finanziellen Kennzahlen dargestellt: [...]

Kennzahlen stellen verdichtete, meistens numerische Informationen dar, mittels derer Erkenntnisse über die Leistung des gesamten Unternehmens oder einzelner Teilbereiche gewonnen werden können.51 Kennzahlen besitzen nur durch Vergleiche eine Aussagekraft. Dieses können innerbetriebliche Zeitvergleiche anhand von Ist-Zahlen eines Unternehmens aus verschiedenen Zeiträumen, Soll-Ist-Vergleiche oder Objektvergleiche aus den unterschiedlichen Geschäftsbereichen oder sogar verschiedener Unternehmen zum gleichen Zeitpunkt oder gleichen Zeitraum sein.52 Mit Hilfe der Kennzahlen kann die Lage des Unternehmens analysiert, mit anderen Unternehmen der Branche verglichen, Zusammenhänge verdeutlicht, Schwachstellen aufgedeckt und Abweichungen festgestellt werden. Die Aufgabe des Marketing-Controllings besteht nun darin, diejenigen Kennzahlen zu ermitteln, die für das Unternehmen eine Aussagekraft besitzen. Die zu ermittelnden Kennzahlen müssen Tatbestände klar und interpretierbar [...]

Arbeit zitieren:
Seibold, Merle Januar 2002: Absatzcontrolling, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Controlling, Marketing, Controllinginstrument, Controllingorganisation, Marketingcontrolling

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