Der "Smart Shopper"
Mögliche Auswirkungen auf die Markenartikelindustrie
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Michael Pusch
- Abgabedatum: Juli 1997
- Umfang: 98 Seiten
- Dateigröße: 5,2 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität Siegen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0603-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0603-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0603-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Pusch, Michael Juli 1997: Der "Smart Shopper", Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Konsumentenverhalten, Markentreue, Preiswettbewerb, Rezession, Wettbewerbsvorteile
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Diplomarbeit von Michael Pusch
Zusammenfassung:
Neben der Abgrenzung des Begriffs Smart Shopper und einer Charakterisierung dieses Konsumententyps ist es Ziel meiner Arbeit darzustellen, welche Faktoren die Genese dieser Entwicklung gefördert haben und diese auch weiter beeinflussen. Dazu werde ich das vorliegende empirische Material darstellen, und versuchen es auf seine Eignung für die vorliegende Arbeit zu bewerten. Weil allgemeine Klassifizierungen dieser Art wenig aussagefähig sind, und das Käuferverhalten nicht losgelöst von der Art der Produkte analysiert werden kann, sondern die Typologisierung themen- und produktspezifisch zu relativieren und aufzustellen ist, werde ich eine Unterteilung mit Hilfe des Involvement und des wahrgenommen Risikos vornehmen. Dadurch werde ich versuchen die für praktische Zwecke notwendige Repräsentanz und Differenzierung der Aussagen über das Käuferverhalten zu erreichen. Darauf folgend werde ich einige mögliche Folgen für die Markenartikelindustrie darstellen. Im Anschluss werde ich einen Überblick über die strategischen Alternativen eines Markenartikelunternehmens geben, und versuchen diese auf Ihre Erfolgswirksamkeit unter den gegebenen Bedingungen zu analysieren. Später werde ich Entwicklungen in den USA darstellen, und versuchen aufzuzeigen ob ähnliche Entwicklungen im deutschen Markt zu erwarten sind. Als Abschluss möchte ich eine Alternative zur Lösung der vorliegenden Problemstellung, unter Berücksichtigung möglicher zukünftige Entwicklungen, erläutern. Hierbei werde ich auf die neuere Informations- und Kommunikationstechnologie eingehen, weil dieser meiner Meinung nach eine entscheidende Bedeutung für die weitere Zusammenarbeit zwischen Industrie, Handel und Konsumenten zukommt. Hierbei sind insbesondere die damit verbunden sozialen Faktoren zu nennen. Mir ist dabei natürlich bewusst, dass Aussagen über die zukünftige Entwicklung immer nur spekulativ sein können, und für komplexe Problemstellungen wie im vorliegenden Fall, keine endgültigen Lösungen geben kann, sondern nur solche die im Einklang mit den jeweiligen sich bietenden Umweltbegebenheiten stehen.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| Abbildungsverzeichnis | V | |
| 1. | Problemstellung, Zielsetzung und Strukturierung der Arbeit | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung und Strukturierung der Arbeit | 2 |
| 2. | Definition und Abgrenzung wichtiger Begriffe | 3 |
| 2.1 | Der Begriff des Smart Shoppers | 3 |
| 2.1.1 | Darstellung und Bewertung des vorliegenden empirischen Materials | 3 |
| 2.1.2 | Charakterisierung der Smart Shopper | 8 |
| 2.2 | Begriffliche Abgrenzung und Funktionen des Markenartikels und der Markenpolitik | 11 |
| 2.2.1 | Markierung und Markenartikel | 11 |
| 2.2.2 | Erscheinungsformen von Markenartikeln | 13 |
| 2.2.3 | Funktionen des Markenartikels aus Sicht der Konsumenten | 14 |
| 2.2.4 | Markenpolitik | 14 |
| 3. | Einflussfaktoren auf die Entstehung des „Smart Shoppings” | 16 |
| 3.1 | Faktoren aus dem Bereich der Konsumenten | 16 |
| 3.1.1 | Gestiegene Konsumintelligenz | 17 |
| 3.1.2 | Individualisierung des Konsums | 19 |
| 3.1.3 | Schwindende Markentreue | 21 |
| 3.1.4 | Aufwertung der Discounter | 23 |
| 3.2 | Konjunkturelle Entwicklung | 25 |
| 3.3 | Faktoren aus dem Bereich der Anbieter und Absatzmittler | 29 |
| 3.3.1 | Wachsende Angebotsvielfalt | 29 |
| 3.3.2 | Aggressiver Preiswettbewerb | 31 |
| 3.3.3 | Wachsender Direktkontakt zu Herstellern | 34 |
| 4 | Das Produkt und der Einkaufsort | 35 |
| 4.1 | Das Produktinvolvement | 36 |
| 4.1.1 | Personenspezifisches Produktinvolvement | 36 |
| 4.1.2 | Sozial bedingtes Produktinvolvement | 37 |
| 4.1.3 | Situatives Produktinvolvement | 38 |
| 4.2 | Das wahrgenommene Risiko beim Kauf | 39 |
| 4.2.1 | Unsicherheit über den Erlebniswert | 40 |
| 4.2.2 | Soziales Risiko | 41 |
| 4.2.3 | Wahrgenommenes funktionales Risiko | 42 |
| 4.3 | Die Wahl des Einkaufsorts | 43 |
| 4.3.1 | Preisimage des Distributionskanals | 43 |
| 4.3.2 | Komfort und Sicherheit des Distributionskanals | 44 |
| 4.3.3 | Erlebniswert des Einkaufsorts | 44 |
| 4.4 | Erklärungsansatz für hybrides Kaufverhalten | 46 |
| 4.4.1 | „Teuerkauf”, d.h. Kauf von Markenartikeln zu „Normalpreisen” | 47 |
| 4.4.2 | „Preiswertkauf”, d.h. Kauf von Markenartikeln zu „Schnäppchenpreisen” | 47 |
| 4.4.3 | „Billigkauf”, d.h. Kauf von No-Name Produkten zu „Billigpreisen” | 48 |
| 5. | Folgen für die Markenartikelindustrie | 48 |
| 5.1 | Ein neues Preis-Leistungsbewußtsein | 48 |
| 5.2 | Von der „Polarisierung” zur „aktiven Mitte”? | 50 |
| 5.3 | Das Phänomen des „Downtrading” | 53 |
| 6. | Strategiealternativen der Markenartikelindustrie | 54 |
| 6.1 | Die Pull-Strategie | 55 |
| 6.2 | Umgehung des Handels | 57 |
| 6.3 | Kooperationsstrategien am Beispiel des Category Management | 59 |
| 6.4 | Produktion von Handelsmarken | 61 |
| 7. | Darstellung empirischer Ergebnisse aus den USA | 64 |
| 8. | Bewertung der Strategien der Markenartikelindustrie | 65 |
| 9. | Schlussbetrachtung | 70 |
| Literaturverzeichnis | 71 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832406035
Arbeit zitieren:
Pusch, Michael Juli 1997: Der "Smart Shopper", Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Konsumentenverhalten, Markentreue, Preiswettbewerb, Rezession, Wettbewerbsvorteile



