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Zu "Sein" und "Schein" der deutschen Arbeitslosenquote

Ein deutsch-amerikanischer Vergleich

Zu "Sein" und "Schein" der deutschen Arbeitslosenquote
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Farina Schreiber
  • Abgabedatum: Mai 2002
  • Umfang: 90 Seiten
  • Dateigröße: 479,7 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Humboldt-Universität zu Berlin Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5674-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5674-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5674-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schreiber, Farina Mai 2002: Zu "Sein" und "Schein" der deutschen Arbeitslosenquote, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Bundesanstalt für Arbeit, Arbeitslose, Arbeitsmarkt, Bureau of Labor Statistics, Statsitik

Diplomarbeit von Farina Schreiber

Einleitung:

Die vorliegende Arbeit versucht, die konzeptionellen Probleme, die bei der Ermittlung von Arbeitslosenquoten und deren Gebrauch zu Darstellungs- und Vergleichszwecken auftreten, anhand der amtlichen erwerbsstatistischen Praxis in der Bundesrepublik Deutschland und in den U.S.A. darzustellen.

Diese Arbeit befasst sich mit der offiziellen „statistischen“ Seite der Arbeitslosigkeit, also mit ihrer Definition und Messung auf amtlicher Ebene. Untersuchungsgegenstand ist die durch die Bundesanstalt für Arbeit ausgewiesene Arbeitslosenquote auf deutscher Seite; als beispielhaftes Gegenstück wird die amtliche, durch das Bureau of Labor Statistics ausgewiesene Arbeitslosenquote auf amerikanischer Seite untersucht.

Hauptaugenmerk vorliegender Arbeit ist, das „Sein“ der Arbeitslosenquote in beiden Ländern zu beschreiben. Ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit („Schein“ der Arbeitslosenquote) wird anhand ausgewählter Publikation in dieser Arbeit exemplarisch skizziert.

Die in den Länderbeschreibungen dargestellten erwerbsstatistischen Verfahren werden einander gegenübergestellt und normativ verglichen.

Zudem wird ein kurzer Überblick über soziokulturelle Erklärungsansätze zu den voneinander abweichenden Systemen gegeben.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 9
2. Die Arbeitslosenquote als Bestandteil der Arbeitsmarktstatistik: Anspruch und Modellierung 11
2.1 Der Arbeitsmarkt und die Statistik 11
2.2 Eine politische Ökonomie der Statistik 14
2.3 Nutzer und ihre Datenansprüche 17
2.3.1 Arbeitsuchende/Arbeitnehmer 18
2.3.2 Arbeitgeber 18
2.3.3 Politiker und Regierungsbeauftragte 19
2.3.4 Forscher/Forschungsinstitutionen 21
2.4 Struktur und Design eines Systems für die Arbeitsmarktstatistik 22
2.4.1 Welche Daten sollen gewonnen werden? 22
2.4.2 Wie und wann sollen die Daten erhoben werden? 24
2.4.2.1 Die Volkszählung 24
2.4.2.2 Haushaltsstichproben 25
2.4.2.3 Karteikartenauszählungen 26
2.4.2.4 Unternehmensstichprobe (Arbeitsstättenzählung) 26
2.4.2.5 Quintessenz 27
2.4.3 Wer soll die Daten sammeln? 27
3. Die deutsche Arbeitslosenquote der Bundesanstalt für Arbeit 30
3.1 Geschichte 30
3.2 Juristische Grundlagen 31
3.3 Konzeption 33
3.3.1 Erhebungsart 33
3.3.2 Organisatorischer Aufbau der Bundesanstalt 35
3.3.3 Datengewinnung 35
3.3.4 Amtliche Methodik zur Erfassung der deutschen Arbeitslosen 36
3.3.4.1 Definition der Bundesanstalt für Arbeit 36
3.3.4.1.1 Berechnung 36
3.3.4.1.2 Sachliche Abgrenzung 39
3.3.4.1.3 Zeitliche Abgrenzung 42
3.3.4.1.4 Geographische Abgrenzung 42
3.3.4.2 Merkmalskatalog 42
3.3.4.3 Datenaufbereitung 43
3.3.5 „Insider“ und „Outsider“ der Arbeitslosenquote 44
3.4 Publikation und öffentliche Wahrnehmung der Arbeitslosenquote 46
3.4.1 Publikation 46
3.4.2 Wahrnehmung der Zahlen zum Arbeitsmarkt in der Öffentlichkeit 49
3.5 Überblick über die aktuelle Lage am deutschen Arbeitsmarkt 50
4. Die amerikanische Arbeitslosenquote des Bureau of Labor Statistics 57
4.1 Geschichte 57
4.2 Juristische Grundlagen 58
4.3 Das „Mission Statement“ des Bureau of Labor Statistics 58
4.4 Organisatorischer Aufbau 59
4.5 Konzeption 60
4.5.1 Erhebungsart 60
4.5.2 Datengewinnung 61
4.5.3 Amtliche Methodik zur Erfassung der amerikanischen Arbeitslosen 63
4.5.3.1 Definition des Bureau of Labor Statistics 63
4.5.3.1.1 Berechnung 63
4.5.3.1.2 Sachliche Abgrenzung 63
4.5.3.1.3 Zeitliche Abgrenzung 65
4.5.3.1.4 Geographische Abgrenzung 65
4.5.3.2 Merkmalskatalog 66
4.5.3.3 Datenaufbereitung 67
4.5.4 „Insider“ und „Outsider“ der amerikanischen Arbeitslosenquote 68
4.6 Publikation und öffentliche Wahrnehmung der Arbeitslosenquote 69
4.6.1 Publikation 69
4.6.2 Wahrnehmung in der Öffentlichkeit 69
4.7 Überblick über die aktuelle Lage am amerikanischen Arbeitsmarkt 70
5. Schlussbemerkungen 73
5.1 Vergleichende Betrachtungen 73
5.1.1 Soziokulturelle Aspekte 73
5.1.2 Der erwerbsstatistische Vergleich 75
5.1.2.1 Vergleich der Methodik 75
5.1.2.2 Vergleich der Definitionen 77
5.2 Fazit 79
6. Literaturverzeichnis 83

Automatisiert erstellter Textauszug:

behinderte Personen die Bedingung der Vermittlungsfähigkeit erfüllen. Teilzeitarbeit suchende Personen werden dann voll zu der Menge der Arbeitslosen gezählt, wenn für sie eine Vollzeitarbeit unzumutbar ist. Teilzeitarbeitslose sind Arbeitsuchende, die wegen der Betreuung eines Kindes oder der Pflege eines Angehörigen nur eine Beschäftigung aufnehmen können, die sie nicht voll, aber regelmäßig zu einem Teil der normalerweise üblichen bzw. tariflichen festgesetzten Arbeitszeit in Anspruch nimmt. Zur Teilzeitarbeit zählt auch Heimarbeit. In der Abgrenzung der Arbeitslosigkeit durch die Bundesanstalt für Arbeit können auch Personen unter die Kategorie „arbeitslos“ fallen, die zwar momentan keine Arbeit haben, aber einen Arbeitsvertrag für eine in naher Zukunft anfangende Arbeit unterschrieben haben. Der tatsächlich erfolgte Leistungsbezug ist für die Arbeitslosenzählung [...]

• den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nach der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit aus dem integrierten Meldeverfahren zur Sozialversicherung am 30. Juni des Vorjahres, • den geringfügig Beschäftigten nach der Beschäftigtenstatistik der Bundesanstalt für Arbeit aus dem integrierten Meldeverfahren zur Sozialversicherung am 30. Juni des Vorjahres, • den Beamten (ohne Soldaten) nach der Personalstandsstatistik des öffentlichen Dienstes, • den bei den Arbeitsämtern gemeldeten Arbeitslosen nach dem Stand von Ende Juni des Vorjahres, • denjenigen, die einen eigenen oder gepachteten Betrieb als Selbständiger leiten oder freiberuflich tätig sind sowie • denjenigen, die in einem von einem Familienangehörigen als Selbständigem geleiteten Betrieb ohne Lohn und Gehalt und ohne Zahlung von Pflichtbeiträgen zur gesetzlichen Rentenversicherung mithelfen. Bei der unter Definition 2 angeführten (ALQt Arbeitslosenquote [...]

Beamte und geringfügig Beschäftigte zu übermitteln, soweit sie für die Berechnung von Arbeitslosenquoten im Rahmen der Arbeitsmarktstatistik erforderlich sind“. Organisiert ist die Bundesanstalt für Arbeit als einheitliche Behörde. Sie unterteilt sich in die Arbeitsämter, die Landesarbeitsämter, einige Dienststellen mit zentralen Aufgaben und die Hauptstelle in Nürnberg. Die Bundesanstalt für Arbeit ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung, d.h. sie handelt u.a. durch eigene Organe, in denen die betroffenen sozialen Gruppen an der Verwaltung mitwirken (§ 367, §§ 374 ff.). Der ehemalige Präsident der Bundesanstalt für Arbeit, Bernhard Jagoda, wurde aufgrund § 386, Satz 3 SBG III, „Verfahren bei Versagen von Selbstverwaltungsorganen“, vom Dienst suspendiert. Das Bundesministerium [...]

Arbeit zitieren:
Schreiber, Farina Mai 2002: Zu "Sein" und "Schein" der deutschen Arbeitslosenquote, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Bundesanstalt für Arbeit, Arbeitslose, Arbeitsmarkt, Bureau of Labor Statistics, Statsitik

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