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Das "Going Public" deutscher Aktiengesellschaften

Institutionelle Regelungen und ökonomische Analyse des Phänomens des "Underpricing"

Das "Going Public" deutscher Aktiengesellschaften
Über dieses Buch

Diplomarbeit von Luis Castillo Climent

Einleitung:

Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist zum einen die Publikumsöffnung deutscher Aktiengesellschaften. Hierzu werden die Motive zum Gang an die Börse aufgezeigt sowie der Begriff der Börse selbst, die Formalitäten des Börsenganges und die hierzulande vorhandenen Marktformen erklärt.

Aus der geschichtlichen Entwicklung heraus wird ebenso erläutert, warum es zu dieser Form der Finanzierung kam, und welche Aspekte dahinter stehen könnten. Dazu wird die Position der Banken als weiterer Untersuchungspunkt erörtert.

Dieser Untersuchungspunkt ist im wesentlichen das Konsortialgeschäft der Banken und ihre begleitende Rolle beim Börsengang. Hierzu wird das Konsortialgeschäft der Banken eingehend erklärt, sowie alle wesentlichen Merkmale des Konsortialbegriffs und dessen Ausgestaltungsformen. Die geltenden gesetzlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen werden eingehend erklärt und tabellarisch dargestellt, ebenso wie Motive, Ziele und Aufgaben der Konsortien. Dabei werden Aspekte aus Sicht der Banken aufgezeigt, die gleichwohl über den Erfolg oder Misserfolg von Neuemissionen entscheidend sind.

Der dritte Punkt der Untersuchung richtet sich auf das wesentlichste Merkmal von Neuemissionen, nämlich das Kursverhalten, bzw. die Kursfestsetzung vor der Erstnotierung. Hier wird das Phänomen, dass als Underpricing bekannt ist, analytisch untersucht. Dazu werden Erklärungsansätze zu den Renditen detailliert erläutert und es wird ferner die Frage untersucht, ob sich aus den Renditen am Emissionstag Vorhersagen bezüglich der Renditen im Sekundärmarkt, sprich den Zeichnungsgewinnen ableiten lassen. Es werden in diesem Zusammenhang verschiedene Annahmen geprüft, zum einen wie es dazu kommt, zum anderen ob auf potentielles Kapital verzichtet wird, oder gar andere Marktmechanismen greifen, und falls ja, welche Erklärungen es aus fachlicher Sicht dazu gibt.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis III
Abkürzungsverzeichnis IV
Symbolverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Geschichtliche Entwicklung der deutschen Börsen 3
1.3 Definitionen 6
1.3.1 Begriff des Going Public 6
1.3.2 Begriff des Primärmarktes 6
1.3.3 Begriff des Sekundärmarktes 7
1.3.4 Begriff der Börse 7
2. Going Public deutscher Aktiengesellschaften 7
2.1 Der Finanzierungsaspekt des Going Public 9
2.2 Das Emissionsgeschäft als Erscheinungsform des Primärmarktes 10
2.2.1 Abläufe des Emissionsgeschäfts 11
2.2.2 Gesetzliche und organisatorische Bestimmungen 13
2.2.3 Sonstige Rahmenbedingungen 16
2.2.4 Das Konsortialgeschäft der Banken 17
2.2.5 Ziele und Aufgaben von Konsortien 20
2.2.6 Formen von Konsortien 21
2.2.6.1 Übernahmekonsortium 21
2.2.6.2 Begebungskonsortium 22
2.2.6.3 Optionskonsortium 22
2.2.6.4 Garantiekonsortium 22
2.2.6.5 Übernahme-und Begebungskonsortium als Mischform 23
2.3 Die Börse als Erscheinungsform des Sekundärmarktes 23
2.3.1 Rentenmarkt 25
2.3.2 Aktienmarkt 25
2.3.2.1 Amtlicher Handel 25
2.3.2.2 Geregelter Markt 26
2.3.2.3 Freiverkehr 27
3. Das Underpricing 28
3.1 Einleitung 28
3.2 Erklärungsansätze zum Underpricing 30
3.2.1 Asymmetrische Informationen 32
3.2.1.1 Informationskosten 33
3.2.1.2 Agency-Risiken 34
3.2.1.3 Mangelnde Erfahrung 35
3.2.2 Spekulative Nachfrage 36
3.2.3 Bankrottkosten 37
3.2.4 Prospekthaftung 38
3.2.5 Risikoscheue Banken 39
3.2.6 Monopolmacht der Banken 39
3.2.7 Vorteile für den Emittenten 41
3.3 Ermittlung des Underpricing 41
3.3.1 Analytische Verfahren 43
3.3.1.1 Marktrenditen 44
3.3.1.2 Marktbereinigte Rendite 45
3.3.2 Ökonomische Interpretation 45
3.3.3 Empirische Resultate 49
3.4 Zusammenfassung 50
Anhang 54
Literaturverzeichnis

Arbeit zitieren:
Castillo Climent, Luis Oktober 1994: Das "Going Public" deutscher Aktiengesellschaften, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Börsenumsätze, Börseneinführung, Informationskosten beim Börsengang, Informationskosten bei Neuemissionen, Spekulationsgewinne

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